Review: Ethiopian Airlines Business Class Boeing 737-800 Addis Abeba nach Kairo

Und weiter geht es mit meinem Tripreport – nach Tokio mit Umwegen. Im heutigen Teil möchte ich Euch die Ethiopian Business Class in der Boeing 737-800 näher vorstellen. Nachdem wir mit der Lufthansa Business Class im Airbus A330 bis nach Addis geflogen sind, hatten wir zunächst einen kurzen Stop, bevor es weiter nach Kairo gehen sollte. Knapp zwei Stunden davon haben wir in der Ethiopian Cloud9 Business Class Lounge verbracht.

Ethiopian Airlines Business Class Boeing 737-800 | Transit und Boarding:

Jeder Gast, der in Addis Abeba umsteigt muss zunächst noch einmal durch die Sicherheitskontrolle. Hier gibt es für Premiumgäste und Star Alliance Gold Inhaber eine eigene Sicherheitskontrolle auf Höhe von Gate 9.

Unser Flug sollte von Gate 5, einem Busgate, abgefertigt werden. Das Einsteigen in den Bus sollte nach Gruppen erfolgen. So zumindest die Theorie. Star Alliance Gold Mitglieder, sowie Sheba Miles Status Inhaber und Business Class Gäste sollten bei Gruppe eins anstehen und entsprechend zuerst borden. Das hat im Endeffekt nicht so ganz geklappt und so standen letztendlich mehrere dutzend Passagiere an, um Ihre Bordkarte zu scannen. Anstehen klingt so geordnet. Ich würde es eher „aktives“ Anstehen oder auch Drängeln nennen.

Nach wenigen Minuten waren wir trotzdem im Bus, welcher dann auch halb leer in Richtung Vorfeld zu unserer Boeing 737-800 fuhr. Auch das Einsteigen in das Flugzeug war ähnlich aktiv, wie das Anstehen. Manch einer denkt also immer noch, dass ein Flugzeug ohne einen wegfliegen würde.

Ethiopian Airlines Business Class Boeing 737-800 | Kabine und Sitz

Die Ethiopian Business Class in der Boeing 737-800 verfügt über insgesamt 154 Sitzplätze, wovon 16 in der Business Class verbaut sind.

Diese verfügt über vier Reihen bei der die Sitze in einer 2-2 Anordnung verbaut sind.

Der Sitzabstand beträgt 48 Inch, oder 122 Zentimeter. Somit haben auch großgewachsene Gäste genügend Platz, um die Beine auszustrecken. Dies sind 10 Inches, oder auch 25 Zentimeter mehr als bei den meisten US Airlines in der Domestic First Class. Diese hat Christoph vor einiger Zeit reviewt. Der Sitzabstand liegt somit auf einem Level mit Etihad und Qatar Airways.

Die Sitze sind mit rotem Stoff bezogen und lassen sich ziemlich weit zurücklehnen, sodass man sehr gut loungen, oder auch schlafen kann. Zusätzlich gibt es auch eine Fußstütze, die sich verstellen lässt.

Leider verfügt der Sitz über keinen eigenen Monitor. Es gibt jedoch Monitore über den Sitzen, auf denen Lala-Land abgespielt wurde.

An jedem Platz warteten bereits Kopfhörer, eine Decke sowie ein kleines Amenity Kit.

Ich finde den Sitz in der Ethiopian Business Class in der Boeing 737-800 durchaus gut und bequem. Hier kann sich die Lufthansa mal ein Beispiel nehmen.

Ethiopian Airlines Business Class Boeing 737-800 | Catering und Service

Das Catering und der Service waren wohl die größte Überraschung. Selten habe ich auf der Kurzstrecke einen so freundlichen und aufmerksamen Service erlebt.

Noch während des Boardings wurde den Gästen ein Glas Champagner, oder ein Orangensaft angeboten. Kurz darauf wurden die Speisekarten verteilt.

Kurz nach dem Start wurden der Guacamole Salat (ohne Avocado) verteilt. Ein einfaches Gericht, aber sehr lecker. Die Ravioli im Anschluss waren genauso lecker, aber leider nichts fürs Auge.

Überrascht war ich vom Dessertwagen, welcher im Anschluss durch die Kabine gerollt wurde. Sowas habe ich auf keiner Kurzstrecke erlebt.

Die beiden Flugbegleiter waren sehr aufmerksam, zuvorkommend und freundlich. Alle Wünsche und Bestellungen wurden sofort umgesetzt und dabei war immer ein Lächeln oder ein netter Kommentar zu hören.

Der Service lässt sich immer sehr schwer beschreiben und ist auch recht subjektiv. Trotzdem muss ich sagen, dass wir beide sehr positiv überrascht und angetan waren.

Ethiopian Airlines Business Class Boeing 737-800 | Fazit

Ich weiß nicht ob es daran lag, dass meine Erwartungen sehr niedrig waren, oder mit was ich genau gerechnet hatte. Der Flug mit der Ethiopian Business Class in der Boeing 737-800 hat mich aber komplett überzeugt.

Der Service und das Essen waren klasse und die Crew war ein Highlight. Es gibt immer wieder gute Angebote mit Ethiopian und basierend auf meiner Erfahrung würde ich nicht zögern diese in Zukunft zu buchen.

Hier geht es zu den anderen Teilen des Tripreports:

 

 

 

 

 

 

 

Das könnte Euch auch interessieren

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*