Review: Garuda Indonesia First Class Boeing 777- 300ER

Heute möchte ich euch mit der Garuda Indonesia First Class, wohl eines der besten Premiumprodukte der Welt vorstellen. Die Airline aus Indonesien bietet ein wirklich gutes First Class Produkt an. Wie der Kurztrip nach Jakarta an Bord der Garuda Indonesia First Class Boeing 777- 300ER war und was mir gefallen hat, lest Ihr in desem Review.

Letzes Jahr hatte ich bereits  die Möglichkeit in der Garuda Indonesia First Class zu fliegen. Ich flog freitags von Amsterdam nach Jakarta und samstags Abends, nach nur neun Stunden Aufenthalt, wieder zurück. Diesmal mit einem Tankstop in Singapur. Dank der Rabattaktion konnte ich 36.000 Garuda Miles für gut 1.000€ kaufen und einlösen. Das ist ein ziemlich guter Preis für 27 Stunden in der First Class.

In diesem Review möchte ich meine Erfahrungen zu allen Flügen in der Garuda Indonesia First Class zusammenfassen und nicht auf einen speziellen Flug eingehen.

Garuda Indonesia First Class Boeing 777- 300ER – Vor dem Flug:

Bei Garuda Indonesia fängt das First Class Erlebnis nicht am Flughafen, sondern schon vorher an. Sobald man sein Garuda Indonesia First Class Ticket gebucht hat wird man vom Concierge Service kontaktiert. Hier wird nach den persönlichen Präferenzen, wie Größe des Pyjamas, Limousinen Service und anderen Wünschen gefragt.

Natürlich wollte ich den Service einmal testen und habe eine richtige Pizza für den Flug angefragt. Eins vorweg, dies hat leider nicht geklappt.

Garuda Indonesia First Class Boeing 777- 300ER – Anreise und Amsterdam Airport:

Freitag früh wollte ich mich mit Christoph in Frankfurt treffen, dort im First Class Terminal frühstücken und gemeinsam nach Amsterdam fliegen. Leider musste Christoph spontan absagen und seinen Garuda Indonesia First Class Flug stornieren. Nach meinen Erfahrungen will er das allerdings nachholen!

Also verbrachte ich den Morgen in der Lufthansa Senator Lounge, bevor es mit der Lufthansa nach Amsterdam ging. Die Klappe für den Gepäckraum war leider defekt, weshalb sich der Abflug ein wenig verzögerte. Da ich die Flüge natürlich getrennt gebucht hatte, habe ich für den Transit in Amsterdam gute zwei Stunden eingeplant. Ich dachte, dass Garuda Indonesia Ihre First Class Gäste mit einem Assistenten vom Flug abholt. Dies war leider nicht der Fall (das Ticket war wohl zu günstig). Insgesamt waren die zwei Stunden Transit in Amsterdam nur noch 90 Minuten. Demzufolge hatte ich keine Zeit mehr die KLM Crowne Lounge zu besuchen.

Deshalb habe ich mir am Transit Schalter mein Ticket ausdrucken lassen und bin direkt zum Gate gelaufen.

Da ich noch ein paar Minuten bis zum Boarding hatte, habe ich mir an der Bar gegenüber des Gates erst mal ein Bierchen gegönnt.

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Garuda Indonesia First Class Boeing 777- 300ER – Boarding und Kabinenlayout:

Kurz vor Beginn des Boardings wurden alle Familien mit kleinen Kindern, Gäste im Rollstuhl sowie First Class Gäste nach vorne gebeten. Nach wenigen Augenblicken wurde mit dem Einsteigen begonnen. Gäste der First dürfen die erste Gangway zur Tür 1L nehmen, alle anderen Gäste dürfen über die zweite TürbBoarden. Nicht schlecht, vor allem, wenn man bedenkt, dass maximal acht Gäste in der Garuda Indonesia First Class Platz finden. An der Tür warteten bereits die drei Flugbegleiter und der Purser, um die Gäste willkommen zu heißen.

Die First Class Kabine verfügt über acht Plätze welche in einer 1-2-1 Formation angeordnet sind. Somit hat jeder Sitz einen direkten Zugang zum Gang. Für alleinreisende Gäste empfehle ich die Fensterplätze (A&K), für zusammenreisende Gäste hingegen die Mittelplätze (D&G). Doch auch hier gibt es Unterschiede. Sitz 1K ist zum Beispiel recht nah an der Galley. Aus diesem Grund kann es hier etwas lauter werden, wenn der Koch das Essen und die Crew den Service vorbereitet.

Wie ich kurz vor Boarding erfahren habe, waren außer mir nur noch zwei andere Gäste an Bord, welche in den Sitzen 1D&G sitzen sollten.

Ich hatte mich zuvor für den Platz 2A entschieden. Hier ist man weit genug weg von der Galley, es läuft keine Crew für den Service vorbei und es ist ziemlich ruhig. Auf dem Rückflug hatte ich zunächst 1K gewählt, bin dann aber aufgrund der Geräuschkulisse aus der Galley wieder auf 2A umgezogen.

Hinter der First Class Kabine befindet sich direkt die Business Class, welche über eine Minikabine mit 10 Sitzen verfügt.

Insgesamt verfügt die Beoing 777-300ER von Garuda über acht Plätze in der First, 42 in der Business Class (1-2-1 Anordnung) und 268 Plätzen in der Economy (3-3-3 Anordnung).

Hier ein paar Impressionen aus der Kabine:

Garuda Indonesia First Class Boeing 777- 300ER – Der Sitz:

Der Sitz in de Garuda Indonesia First Class Kabine ist meiner Meinung nach absolut grandios. Das mag nicht an der Farbgestaltung der Kabine und der Suite liegen, welche Geschmackssache ist, sondern vielmehr an der unglaublich bequemen Sitzfläche und dem super Bett, in welches sich der Sitz verwandeln lässt. Der Sitz wirkt zwar recht eng, allerdings habe ich mich nie wirklich eingeengt gefühlt. Im Gegenteil, trotz der verschließbaren Türen und der doch recht hohen Wände hatte ich das Gefühl ich reise in meinem kleinen privaten Luxuszugabteil.

Der Sitz in der Garuda Indonesia First Class lässt sich natürlich komplett flach stellen und in ein Bett verwandeln. Beim Turn-Down Service platziert die Crew eine Matratze auf dem Sitz und macht das Bett. Die Bezüge sind wirklich weich und bequem, nur die Decke hätte ein klein wenig breiter sein dürfen.

Die Oberflächen sind stylisch und edel. Hier dominiert ganz klar das dunkle Holz und die orangene Verkleidung um den Bildschirm. Neben dem Gast befindet sich noch ein herausnehmbarer Controller, über den sich die Einstellungen des Sitzes bedienen lassen. Das Licht lässt sich nach dem eigenen Gusto einstellen. Gleiches gilt auch für die integrierte Massagefunktion.

Auch Stauraum ist genug vorhanden. So befindet sich direkt neben dem Gast ein Fach, in welchem die Kopfhörer sowie eine Flasche Wasser verstaut sind. Zusätzlich kann man hier über USB sein Handy laden. Am Fußende befindet sich ein weiteres Staufach. Hier befindet sich die Steckdose um die restlichen Geräte zu laden.

In die Wand integriert befindet sich ein kleiner Schrank in den bequem ein Mantel oder ein Jackett passt.

Die First Class verfügt über eine Toilette, welche nichts Besonderes darstellt. Allerdings war diese die ganze Zeit in einem makellosen Zustand und wurde nach jedem Gast geputzt. Zudem sind die Amenities ganz nett.

 

Der Service: Garuda Indonesia First Class Boeing 777- 300ER

Ich muss zugeben, mir fällt es teilweise sehr schwer über den Service einer Crew zu schreiben. Meistens kommt dann so etwas wie: „ die waren freundlich“ oder „ich wurde mit Namen angesprochen“, manchmal gibt es ein „auf diesem Flug war die Crew sehr aufmerksam“ aber in der Garuda Indonesia First Class kann man von wirklichem Service sprechen.

Viele Airlines haben gute Sitze die ein bisschen breiter, besser, schöner oder länger sind und tolle Flugzeuge, die Duschen und Bars an Bord haben, das Unterscheidungsmerkmal von gut zu sehr gut ist aber nun einmal der Service.

In der Garuda First abreiten ein Purser (der eigentlich für das ganze Flugzeug zuständig ist), ein Koch, und drei Crewmitglieder, die hier den eigentlichen Service machen. Auf dem Hinflug waren wir zu dritt und auf dem Rückflug waren wir sechs Gäste. Sogar bei einer vollen Kabine ist das Verhältnis überragend und der Service kann ohne große Wartezeiten, Hektik und Stress durchgeführt werden. Direkt nach dem Boarding kam jeder der Crew einzeln an meinen Platz um sich persönlich vorzustellen. Natürlich wurde hier auch gleich ein Glas Champagner und ein Schälchen Macadamianüsse angeboten.

Wenige Augenblicke später wurde mir der Sitze und die einzelnen Funktionen vorgestellt und erklärt. Außerdem wurde auf die Speise- und die Getränkekarte hingewiesen, welche an meinem Sitz warteten. Zusätzlich wurden Zeitungen angeboten. Wir hielten kurz ein Schätzchen über die aktuelle Ausgabe der National Geografic und die Titelstory (Bier) und dass der Artikel ja bestimmt interessant ist. Leider habe ich die Ausgabe nicht gelesen und wollte Sie deshalb mitnehmen. Dies habe ich leider dies vergessen. Das muss der Crew aufgefallen sein, denn auf dem Rückflug wartete beim Bording ein Exemplar von National Geografic an meinem Platz und die Crew meinte nur, dass ich die Zeitung ja bestimmt noch fertig lesen wollte. WOW!!!!!

Garuda bietet Ihren First Class Gästen einen „Slipper Service“ an. Hier wird einem quasi der rote Teppich (beziehungsweise eine kleine Decke) ausgerollt und man bekommt super bequeme Slipper hingestellt. Die Crew nimmt dann die Schuhe mit und bring Sie zum Ende des Fluges zurück.

Dies mag zwar für dein einen oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber interessant und aufmerksam ist es auf alle Fälle.

Während des Bordings blieben das Champagnerglas und die Nüsse nie leer.

Kurze Zeit später stellte sich der Koch vor und erklärte einem die diversen Gerichte der Speisekarte, passende Weinkombinationen und das Konzept des Dine-on-Demand Menüs. Da ich den ganzen Tag nichts Vernünftiges gegessen hatte wollte ich direkt nach dem Start etwas essen und dann recht bald versuchen zu schlafen.

Das Catering werde ich im nächsten Abschnitt detailliert vorstellen.

Die Crew hat mich auch stets mit Nachnamen angesprochen. Da ich mich nicht so alt fühle, habe ich gefragt ob es okay wäre mich einfach mit dem Vornamen anzusprechen. Ab diesem Zeitpunkt wurde ich mit Mr. Tim angesprochen. Auch für die Rückreise, ohne dass ich hier noch einmal etwas gesagt habe. Beeindruckend!

Der gesamte Service war durchgehend freundlich, aufmerksam und sehr persönlich. Solange die Schiebertür des Sitzes offen war, hat die Crew alle paar Minuten geschaut ob ich noch etwas benötige. Dies war aber keinesfalls nervig, da dies sehr diskret und unauffällig getan wurde.

Nachts als ich geschlafen habe hat die Crew während meiner kurzen „Toilettengänge“ das komplette Bett wiederhergerichtet und neues Wasser gebracht. Und das alles obwohl ich nicht einmal jemand von der Crew in der Galley gesehen habe.

Auf dem Rückflug konnten wir leider wegen des schlechten Wetters nicht in Amsterdam landen und mussten nach Brüssel ausweichen. Die Crew war trotz 12 Stunden Flug von Singapur, zwei Stunden Rundflug über Amsterdam und vier Stunden am Boden in Brüssel immer noch motiviert, freundlich und sehr zuvorkommend. Es gab keine langen Gesichter oder schlechte Laune. Ganz im Gegenteil. Man hatte fast den Eindruck, dass die Crew versucht sich für das Wetter zu entschuldigen und alles wieder gut zu machen. So gab es am Boden den kompletten Service, nette Gespräche und die ein oder andere Anekdote von der Crew. Als wir mit guten sechs Stunden Verspätung in Amsterdam gelandet sind habe ich natürlich meinen Anschluss nach Frankfurt verpasst. Aber sofort als die Tür auf ging kam ein Assistent an Bord und überreichte mir ein neues Ticket. Garuda Indonesia hatte mich auf KLM umgebucht, in der Business Class! Und das alles obwohl ich ein getrenntes Ticket hatte und obwohl Garuda nicht annähernd etwas für die Verspätung konnte. Ganz großes Kino!

Dies mögen eigentlich alles normale Dinge in der First Class (unabhängig der Airline) sein. Doch leider wird das selten so konsequent gelebt. Ich muss zugeben, dass es mir teilweise sehr schwer fällt die Details in Worte zu fassen aber der perfekte Service hat mich beeindruckt und aus diesem Grund ist die Garuda Indonesia First Class die wohl beste der Welt.

Garuda Indonesia First Class Boeing 777- 300ER – Catering:

Das Catering in der Garuda Indonesia First Class ist eigentlich recht schnell erklärt. Es gibt ein großes Menü und man kann seine Speisen und Getränke jederzeit bestellen. Alles wird vom Onboard-Chef, dem Koch, zubereitet. Dies gepaart mit dem großartigen Service ist an und für sich ein Erfolgsgarant. Die Auswahl der Speisen und Getränke ist recht umfangreich. Die Qualität ist gut, aber leider doch ein klein wenig unterhalb anderer Spitzenairlines einzustufen.

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Kurz nach dem Start wurde mir zum Champagner ein Gruß aus der Küche gereicht. Dies empfinde ich als eine nette Geste. In meinem Fall gab es ein Mini-Chickensandwich. Sehr lecker übrigens. Da ich allergisch auf Seafood und Fisch reagiere konnte ich leider den Kaviar und andere Gerichte nicht essen. Sehr schade, denn die Kaviar-Präsentation ist wirklich schön und elegant. Statdessen habe ich den Koch gefragt ob er mir Gado Gado zubereiten könnte (was nicht auf der Karte stand). Dies war dann auch meine Vorspeise. Sehr lecker im Übrigen. Danach habe ich die Chicken Soup bestellt. Diese wurde am Platz serviert und eingeschenkt. Auch diese hat mich überzeugt. Als Hauptspeise gab es das Beef Tenderloin. Wie so oft ist das Thema Rindfleisch und Flugzeug nur mittelmäßig machbar. So auch hier. Bisher hatte ich nur ein gutes Stück Fleisch auf meinen Flügen, und zwar in der Etihad First Class nach Singapur. Zum Abschluss gab es noch eine kleine Käseauswahl und ein Schokoladen-Vanille Küchlein.

Das Essen war gut und sehr solide. Der Service war eine perfekte 10. Das Essen war lecker, aber eben nichts Besonderes. Aus diesem Gesichtspunkt würde ich hier 7 von 10 möglichen Punkten vergeben.

Als ich morgens aufwachte, hatte ich zunächst Lust auf einen Kaffee. Da es hier aber nicht eine Sorte Bohnen, sondern gleich mehrere Sorten gab, fragte ich die Crew ob Sie mir einfach Ihre zwei Favoriten zum Probieren bringen könnten. Aber der Garuda First Class Service wäre nicht was er ist, wenn die Damen nicht noch einen drauf gelegt hätten.

„Mr. Tim, we thought you would like to have a little coffee tasting. You seem to like coffee”, das waren die Worte, wenn zwei der Flugbegleiter zurück kamen um mir meinen Kaffee zu servieren. Und nein, die Damen hatten natürlich nicht nur zwei verschiedene Sorten zubereitet, sondern alle vier!

So gab es dann eine kleine Kaffeeverkostung auf 10.000 Meter Höhe. Und ich wirklich sagen, jede Sorte hat unterschiedlich geschmeckt. Eine klasse Erfahrung. Leider ist das Bild ein wenig unscharf geworden.

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Lust auf Frühstück hatte ich nach dem ausreichenden Abendessen nicht wirklich.

Den Rest des Fluges habe ich ein wenig gedöst und Filme geschaut.

Auf dem Rückflug habe ich natürlich auch noch eine Kleinigkeit gegessen. Hier mal ein paar Impressionen.

Garuda Indonesia First Class Boeing 777- 300ER – Jakarta Ground Experience:

Kurz nach der Landung verabschiedete sich die Crew von jedem Gast persönlich.

Als die Tür aufging warteten bereits drei!!! PA’s auf jeden Gast. Einer für das Gepäck, eine Dame die mich zum Auto brachte und ein junger Herr, von dem ich zunächst nicht wusste, warum er da war. Wie es sich herausstellte wollte er nur den Pass um die Einreiseformalitäten zu erledigen. Wer Indonesien kennt, der weiß das Jakarta manchmal recht chaotisch sein kann und das die Einreise etwas dauern kann. Ich musste an keiner Schlange und an keinem Einreiseschalter warten. Alles wurde für mich erledigt. Ich wurde direkt zum Auto begleitet und ca zwei Minuten nach dem Einsteigen kam der junge Herr angerannt um mir meinen Pass zu überreichen. Flugzeug bis ins Auto – 5 Minuten. So angenehm lässt es sich in der Garuda Indonesia First Class Boeing 777- 300ER reisen.

Garuda Indonesia First Class Boeing 777- 300ER – Alter First Class Lounge Jakarta

Warum???? Das kam mir nach wenigen Minuten in den Kopf als ich die First Class Lounge betrat. Es war bisher eine grandiose Reise und Service wurde überall großgeschrieben.

Nach meiner Ankunft am Flughafen, ich wurde von Garuda Indonesia am Hotel abgeholt, haben mich wieder drei Assistenten in Empfang genommen. Auch diesmal musste ich nirgends warten und war innerhalb von drei Minuten in der Garuda Indonesia First Class Lounge. Diese teilt sich den Eingang mit der Business Class Lounge, befindet sich aber ein Stockwerk tiefer.

Dass die Lounge übersichtlich ist empfinde ich als nicht schlimm. Garuda hat derzeit nur drei Flüge pro Tag (London, Amsterdam und Tokio), welche über eine First Class Kabine verfügen. Eigentlich ist die Lounge sogar recht gemütlich.

Rechts von der Rolltreppe befinden sich diverse Sitzgelegenheiten. Gerade aus gibt es verschiedene abgetrennte Sitzmöglichkeiten mit TV und bequemen Sessel. Die Lounge verfügt auch über ein a la Card Restaurant.

Allerdings ist der Service extrem langsam. Das einzige was die Langsamkeit noch toppt ist das Internet. Hier laden sogar Whatsapp Nachrichten eine gefühlte Ewigkeit.

Nach wenigen Minuten kam mein PA mit den gedruckten Bordkarten. Sogar für den Anschlussflug nach Frankfurt hatte man mich eingecheckt.

Ich war zwar nicht wirklich hungrig, allerdings hatte ich einen kleinen Appetit auf ein paar Häppchen. Ich habe mir die Pasta und das Gado Gado bestellt. Beides hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert. Sogar auf das obligatorische Bintang Bier habe ich 15 Minuten warten müssen.

In einer Lounge in der nur 5 Gäste und drei Angestellt sind sollte der Service etwas aufmerksamer und schneller sein. Hier sehe ich derzeit den einzigen wirklichen Verbesserungspunkt bei meiner Garuda Indonesia First Class Erfahrung.

Nach meinem Aufenthalt wurde ich von meinen PA’s wieder abgeholt und zum Gate gebracht. Da ich gerne als erstes boarden wollte verließen wir die Lounge entsprechend früh. Ich musste noch kurz durch den Sicherheitscheck und schon waren wir am Gate. Der Flug war bereit zum Boarden, allerdings wartete man auf mich… Irgendwie hat sich das total verrückt angefühlt. Drei Pa’s ein Gast, der quer durch den Gatebereich hofiert wird und einfach durchlaufen kann und nichts vorzeigen muss. Kurz nachdem ich die Fluggastbrücke betreten hatte, habe ich die Bordingansage gehört. Man hatte wirklich nur auf mich gewartet! Crazy!

Garuda Indonesia First Class Boeing 777- 300ER – Kommentar

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Der Flug in der Garuda Indonesia First Class war absolut grandios. Trotz der Verspätung auf dem Rückflug und dem kleinen Patzer in der Lounge in Jakarta ist für mich Garuda das wohl beste First Class Produkt der Welt. Dies ist natürlich rein subjektiv und ich muss auch zugeben, dass ich nicht nicht alle First Class Produkte dieser Welt geflogen bin. Aber die Messlatte ist nun unglaublich hoch gesetzt.

Ich kann mir keinen besseren Service an Bord eines Flugzeuges vorstellen. Klar mag eine Etihad im A380 coolere Sitze haben und Qatar hat eine tolle Bar, aber Garuda zeigt, dass dies alles durch einen super Service getoppt werden kann.

Ich kann wirklich nur jedem empfehlen die Garuda Indonesia First Class Boeing 777- 300EReinmal zu testen. Die Kabine ist sehr privat, der Sitz ist toll, man kann gut schlafen und zusammen mit dem guten Essen macht der Flug echt Spaß. Die absolute Krönung und der Unterschied zu anderen Airlines ist der Service. In diesem Fall hat Garuda Indonesia sich wirklich die 5 Sterne bei Skytrax verdient und ich habe eine neue Lieblingsairline…

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6 Kommentare

  1. Klingt alles gut – aber schon mal die First von Singapore Airlines probiert? Ohne Garuda geflogen zu sein kann ich mir nicht vorstellen, dass die an SIA rankommen. Aber wie gesagt: Auch nur subjektiv.

    • Hey Michael,
      nein, das habe ich persönlich nicht. Kenne die Business Class von Singapore Airlines und ich muss zugeben, dass ich kein Fan bin. Wenn ich den Sitz, Service und Catering mit Qatar, Etihad und Thai vergleiche (alle bin ich letztes Jahr in First geflogen), dann muss ich definitiv sagen, dass Garuda am besten war.
      Natürlich mag das subjektiv sein, zwei Flüge geben natürlich nur eine Momentaufnahme wieder. Gut waren die Flüge trotzdem.

      Grüße,

      Tim

  2. hallo

    du hast geschrieben das du dank der rabattaktion 36000 garuda miles für 1000€ gekauft hast…sind das die kosten one way?…ich fliege im oktober nach bali und weiß immer noch nicht wo ich meine melen dafür gutschreiben lassen soll….es geht one way mit saudia dort hin was knapp über 11000 meilen bringen würde bei fast allen skyteam mitgliedern. zurück geht es mit thai. ich würde nur ungern die meilen mir nicht gutschreiben lassen.
    sehr guter artikel übrigens, von garuda hört man echt nur gutes.

    mfg christian

    • Hey,
      Die Aktion war wirklich ganz nett. Man hat die Meilen zum regulären Preis verkauft. Beim Einlösen gab es aber einen wirklich großen Discount. Normalerweise kostet der Flug deutlich mehr. Man konnte sogar den Flug buchen und die Meilen im Anschluss buchen. Insgesamt habe ich rund 1000 Euro für die Meilen und noch einige hundert Euro für Steuern und Gebühren ausgegeben. Das war dann für Hin- und Rückflug. Immer noch einiges and Geld, allerdings für die First Class ein toller Deal.

      Grüße, Tim

  3. achso verstehe,

    generell nen tip von dir ob sich das lohnen würde meine meilen dann bei garuda gutschreiben zu lassen?

    • Ich muss zugeben, dass ich mit Skyteam kaum auskenne. Habe meine Meilen immer bei Delta oder KLM gutschreiben lassen. Früher mal bei Alitalia, vertraue denen aber nicht so sehr 😉

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