Auch Swiss bietet ein neues Cateringkonzept | Dine on Demand

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Nachdem Lufthansa für September Neuigkeiten bei der Bordverpflegung angekündigt hat, weht auch bei der Schweizer Tochter frischer Wind. Ähnlich wie bei dem Konzept „Tasting Heimat“ auf der Lufthansa Kurzstrecke will nun Swiss ihren Gästen der Business und First Class auf Langstreckenflügen eine Auswahl lokaler Kreationen bieten.

Zeitgleich führt der Carrier aus Zürich ein neues Servicekonzept in der Business Class auf sämtlichen Langstreckenflügen ein. Ziel ist es den Premium-Gästen ein individuelles Erlebnis an Bord zu bieten, da diese selbst entscheiden, wann sie während des Fluges essen möchten.

Neues in der First

In der Swiss First Class wird aufgetischt, die Passagiere der Luxusklasse kommen in den Genuss von Gerichten wie mariniertem Hummer mit Pecorino oder Blumenkohl-Pannacotta zur Vorspeise sowie Kalbsfilet mit schwarzer Trüffelsauce als Hauptgang. Als weitere Hauptspeise steht unter anderem ein sautierter Dorsch mit Meeresfrüchte-Nage und Kartoffel-Fenchel-Brandade zur Auswahl.

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Das Menü wird mit zwei Desserts abgerundet, darunter eine Heidelbeerschnitte mit Schokoladenstreusel und Appenzeller Bierglacé. Käsespezialitäten und eine exklusive Weinauswahl aus der Schweiz sind weiterhin Bestandteil der First Class bei Swiss.

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Anderes Konzept für die Business Class

Den Gästen der Business Class bietet Swiss bei den Vorspeisen des „Taste of Switzerland“ Menüs weiterhin eine vegetarische Variante vom Restaurant Hiltl in Zürich an. Darunter sind Starter wie die Randen-Taboulé mit Erbsenguacamole oder dem Sashimi vom Balik-Lachs mit Avocado, Gurke und Wasabi-Vinaigrette.

Auch beim Hauptgang besteht die Wahl zwischen mehreren Gerichten, wie dem „Meat Love“-Hackbraten mit Morchelsauce. Zum süssen Abschluss wird ein Cheesecake mit Schokoladenbiskuit und Zitrusfrüchten angeboten.

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Ab sofort wird den Gästen in der Business Class auf sämtlichen Langstreckenflügen ein neues, individuelleres Servicekonzept offeriert. Dank neuer Serviceoptionen haben die Gäste die Möglichkeit, ihren Flug noch genauer an ihre Bedürfnisse anzupassen.

Nebst einem klassischen Restaurant-Service, bei dem die Gerichte Gang für Gang serviert werden, erhalten sie mit der neuen «Casual Dining»-Option zudem die Möglichkeit, sich ihre Auswahl an Vorspeise, Hauptgang und Dessert gleichzeitig und zu ihrem Wunschzeitpunkt servieren zu lassen.

Auf Tagflügen wird der zusätzliche Service vor der Landung durch das neue SWISS Bistro ersetzt. Aus der Bistrokarte können Passagiere nun nach dem Hauptservice bis kurz vor der Landung jederzeit aus einer Auswahl von warmen Speisen wie beispielsweise einen Swiss Prime Beef Burger mit Coleslaw-Salat oder kalten Gerichten sowie Snacks für den kleinen und grossen Hunger individuell auswählen.

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In der Fliegerei wurden zahlreiche Änderungen im Rahmen der Schutzmaßnahmen in der Covid-Pandemie getroffen. Neben Abstands- und Hygieneregeln wurde der Bordservice bei zahlreichen Airlines reduziert oder ganz gestrichen. Das Ziel dabei: Kontakte minimieren und Zeiten ohne Maske reduzieren.

Den Airlines wurden verpackte Sparmaßnahmen in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten vorgeworfen. Tatsächlich haben viele Gesellschaften den Service der Vor-Corona Zeiten nicht mehr in der ursprünglichen Form zurückgebracht. Bei Lufthansa war die Krise einer der Treiber für die Buy on Board-Einführung in der Economy Class.

An dem Konzept der Premiumklassen wird ebenfalls geschraubt, viele Airlines versuchen die Gratwanderung zwischen reduzierten Schritten im Ablauf, Sparmaßnahmen und den hohen Erwartungen der Kundschaft in Einklang zu bringen.

Swiss setzt nun bewährte Ideen um und bietet zumindest für den zweiten Service auf Langstrecken ein individuelleres Konzept an. Jeder Passagier wählt selbst ob und wann nochmal gegessen wird. Ähnliche Abläufe haben sich bei den Nahost-Carriern schon vor Jahren bewährt.

 

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