Boeing 777-9 kam zur Stippvisite beim Kranich

Foto: Lufthansa

Boeing präsentierte seinen neuesten Jet auf der Dubai Airshow und besuchte nun die Airline-Kunden. Nach einem Zwischenstopp in Doha kam die Maschine an das Lufthansa Drehkreuz in Frankfurt. Dort warteten zahlreiche Lufthanseaten gespannt auf ihren künftigen Arbeitsplatz. Dem amerikanischen Flugzeugbauer liegen 20 Bestellungen vom Kranich vor, Lufthansa gehört zu den Erstkunden.

Flightradar

Die noch junge Geschichte der Boeing 777-9 steht durch die mehrfache Verspätung bereits im Schatten. Davon war gestern aber nichts zu spüren als Flug BOE 001 am Nachmittag in Frankfurt landete. Der als N779XW registrierte Jet feierte Premiere in Deutschland und wird nach dessen Auslieferung des Öfteren in Frankfurt zu sehen sein.

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Außer Lufthansa sind auch Gesellschaften wie Emirates, Qatar Airways oder Singapore Airlines auf der Liste der künftigen Betreiber. Alles Airlines, die regelmäßig nach Hessen kommen und dies womöglich bald mit der 777-9 tun werden. Der Nahost-Carrier Emirates hat insgesamt 115 Einheuten der neuesten Triple Seven geordert, 31 weitere gehen nach Singapur.

In Frankfurt kann man es kaum erwarten bis die Maschine ausgeliefert wird und seinen Betrieb aufnimmt. Viele Mitarbeiter der Airline und des Flughafens waren begeistert. Der Jet dient derzeit als Testflugzeug und soll auch in Zukunft bei Boeing bleiben. An Bord waren neben den Piloten entsprechend auch zahlreiche Ingenieure, Techniker und andere Facharrbeiter. Dur Beladung gehörten auf diverse Messinstrumente für verschiedene Testsituationen.

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Lufthansa wird die 777-9 mit GE9X Triebwerken des Herstellers General Electric Aviation ausstatten lassen. Diese haben mit 3,4 Metern einen beieindruckenden Außendurchmesser. Markant ist auch das einmalige Flügeldesign mit den klappbaren 3,5 Meter-Spitzen. Damit kann die riesige Maschine an allen 777-Airports abgefertigt werden.

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Noch volle zwei Jahre werden wir und gedulden müssen, die Auslieferung der ersten 777-9 soll erst Ende 2023 erfolgen. Bis dahin wird sich in der LH-Flotte noch einiges tun. So werden die kurzfristig bestellten Dreamliner Anfang 2022 in Betrieb gehen, weitere Airbus A350 werden Werksneu zugestellt bzw. vom vorherigen Betreiber übernommen.

Die 777-9 soll durch die Größe als Ersatz für die alternden 747-400 dienen.

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1 Kommentar

  1. Wenn das neue Ding genauso laut ist wie bisherige 777.
    Dann ist das einfach nur furchtbar…wie ein Güterzug…verglichen mit der A380
    Boeing hats einfach nicht drauf…da sind nur die Kostensparer am Werk…787..ständig technische Probleme. warum wohl? Kostensparer am Werk…ein Desaster….

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