British Airways verteuert Prämienflüge auf der Kurzstrecke

Foto: British Airways

British Airways hat Prämienflüge bei der Buchung über den Executive Club über Nacht verteuert. Zumindest für Kurzstreckenflüge zahlt Ihr nun deutlich mehr Avios (die Währung des British Airways Executive Clubs) als bisher. Damit ist nun einer der bisherigen „Sweetspots“ nicht mehr ganz so attraktiv wie bisher.

Betroffen sind alle Award Flugbuchungen bis zu 2.000 Meilen. Das sind die ersten drei „Bänder“, in dem Distanzbasierten Abrechnungssystem des British Airways Executive Club. Egal, ob ihr einen Economy Class oder einen Business Class Prämienflug bucht, es wird immer 750 Avios teurer. Darunter fallen sowohl Buchungen in der Hochsaison (Peak), wie auch Flüge zur Nebensaison (Off-Peak).

Die Änderungen gelten zu sofort.

British Airways verteuert Prämienflüge auf der Kurzstrecke | Die Verteuerung im Detail

Gerade auf der Ultrakurzstrecke unter 650 Meilen war die Einlösung von Avios für Flugbuchungen bisher immer sehr attraktiv. So konnten wir für nur 4.000 Avios und einer geringen Zuzahlung außerhalb der Hochsaison zum Beispiel in der Economy Class von Düsseldorf nach London fliegen. Für das gleiche Ticket zahlt Ihr nun 4.750 British Airways Avios.

Relativ etwas geringer fällt der Preisanstieg in der Zone 3 aus. Das sind Flüge zwischen 1.151 und 2.000 Meilen. Hier zahlt Ihr für ein Business Class Ticket in der Hochsaison statt 20.000 nun 20.750 Avios.

So viele Avios müsst Ihr ab sofort für einen British Airways Prämienflug ausgeben:

Economy Off-Peak Economy Peak Business Off-Peak Business-Peak
Kategorie 1
(0-650 Meilen)
4750 5250 8500 9750
Kategorie 2
(651-1150 Meilen)
7250 8250 13500 15750
Kategorie 3
(1151-2000 Meilen)
9250 10750 17750 20750

Die Veränderungen betreffen derzeit nur British Airways Flüge. Für Partner, wie zum Beispiel den anderen Oneworld Airlines, gibt es eine andere Prämientabelle.

British Airways verteuert Prämienflüge auf der Kurzstrecke | Frankfurtflyer Kommentar

Preiserhöhungen bei Prämienflügen nerven uns Meilensammler immer. Richtig ärgern sich die meisten von uns jedoch, wenn eine Erhöhung nicht angekündigt wird und es keine Vorlaufzeit zum Reagieren gibt. Da hat British Airways diesmal also alles richtig gemacht … nicht!

Die Variante pauschal 750 Meilen Avios aufzuschlagen, mag zwar einfach sein, führt jedoch zu einem Ungleichgewicht. Während sich der Effekt bei einem 2.000 Meilen-Flug in der Business Class weniger auswirkt, wird die Economy Class unter 650 Meilen Off-Peak fast 20% teurer.

Hier gelangt Ihr zum British Airways Executive Club

Danke an HeadForPoints für den Hinweis!

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4 Kommentare

  1. Aus meiner Sicht nicht aufregend. Habe so einen Kurzstreckenprämienflug einmal „versehentlich“ gebucht. MUC – EDI. Abgesehen von den Meilen kamen noch ganz erkleckliche Steuern und Gebühren dazu.

    Alles nur wegen meiner Schlampigkeit. Easyjet fliegt MUC-EDI non-stop, an sechs Tagen in der Woche allerdings zu extrem kundenunfreundlichen Tageszeiten. Man muss nur etwas näher recherchieren um den einen Tag mit sehr viel freundlicheren Zeiten zu finden. Der Flug selbst ist dann billiger als allein Steuern und Gebühren bei BA. Gut etwas unbequemer, aber dafür ist nach zwei Stunden alles vorbei, kein Herumlungern in Heathrow.

    Nun gut, kleines Lehrgeld. Und immerhin, der wirklich sehr aufmerksame Flubegleiter von MUC nach LHR hat uns Shortbread empfohlen. Sehr nette Spezialität, die wir noch gar nicht kannten.

    Richtig schön funktionieren die Avios halt in Japan.

    • In Japan oder auch rüber nach Korea, Chian, etc. sind AVIOS echt Gold wert. Auch auf Flügen in Australien konnte man hier teils wirklich gute Deals machen, denn die waren auch immer mal wieder recht teuer.

      Dramatisch ist die Entwertung nicht, aber es ist eine Entwertung und unangekündigt finde ich immer unfair, wobei es natürlich gerade auch nur bedingt möglich gewesen wäre, viele Flüge zu buchen, weil wo will man hin?

    • MUC-EDI ist wirklich eine undankbare Kombination, da der Flug ja m.E. einen Zwischenstopp erfordert und die Avios je Segment berechnet werden. Das macht auf der Kurzstrecke wirklich kaum Spaß.

      Ebenso kann LHR Knackpunkt werden, da dort gerne mal extrem hohe Gebühren hinzu kommen.

      Aber für einen kurzfristigen Hüpfer nach London kann eine Einlösung schon Spaß machen.

    • Das mit den extrem hohen Gebühren ist aber nicht immer so, denn ich sammle regelmäßig und habe so Anspruch auf Reward Flight Saver. Auf Kurzstrecke sind die Gebühren so sehr gering, sodass es schnell Sinn ergibt, so einen Flug nach LHR zu buchen. Zumal der dann auch umbuchbar ist, was ich schon vor Ort genutzt habe. Und wenn man dazu noch Status hat, nee, da kann EasyJet nicht mithalten. Also schon etwas ärgerlich für mich.

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