Checkliste: Reisen mit Kindern – Das muss ins Handgepäck

Mit Kinder zu fliegen kann eine Herausforderung sein, aber es kann auch unglaublich viel Spaß machen. Wie aber in vielen Situationen ist die Planung bereits die halbe Miete. Deshalb wollen wir Euch eine Liste zur Verfügung stellen, was Ihr bei Flugreisen mit Kindern unbedingt ins Handgepäck packen solltet. Die Checkliste: Reisen mit Kindern – Das muss ins Handgepäck ist beliebig erweiterbar. Natürlich ist jedes Kind individuell und nicht jeder Artikel passt für jedes Kind. Ebenso muss die Liste je nach Reiseregion angepasst werden. Aus eigener Erfahrung würden wir empfehlen so viel Nahrung, Kleidung und Windeln ins Hangepäck zu packen, dass man auch entspannt zwei Tage am Zielort verbringen kann, falls der eingecheckte Koffer mal verspätet ist oder verloren geht. Eine Shoppingtour in der Nacht nach einem Langstreckenflug, weil der Koffer nicht angekommen ist und die Windeln leer sind, ist sicher alles andere als ein schöner Start in den wohlverdienten Urlaub.

Im letzten Guide haben wir Euch bereits 7 Tipps zum Reisen mit Kleinkindern vorgestellt.

Checkliste: Reisen mit Kindern – Das muss ins Handgepäck | Alle Kinder:

Es gibt einfach diverse Artikel, die muss jedes Kind (und natürlich auch die Eltern) im Handgepäck dabei haben. Wir würden diese Dinge unter keinen Umständen in das Aufgabegepäck packen. Wenn der Koffer doch mal verloren geht, ist man sonst aufgeschmissen und die Reise ist zu Ende, bevor sie richtig angefangen hat.

Dokumente:

  • Ausweis oder Reisepass: Auch Kinder benötigen zum Reisen ein gültiges Ausweisdokument. In vielen Ländern reicht in der Regel ein Kinderreisepass. Dieser wird normalerweise sofort ausgestellt und kostet nur wenige Euro. Einige Länder wie die USA verlangen aber einen richtigen, maschinenlesbaren Reisepass. Bitte beachtet, dass die Ausstellung mehrere Wochen dauern kann. Informiert Euch am besten auf der Seite des Auswärtigen Amts über die jeweiligen Rieserichtlinein.
  • Es kommt zwar in den wenigsten Fällen vor, aber die Buchungsnummer oder eine Kopie des Tickets schaden sicher nicht. Gleiches gilt für die Bestätigung von Hotel oder Mietwagenbuchungen.
  • Visa: In einigen Ländern muss man bei oder auch vor der Einreise ein Visum beantragen. Das kann ein ESTA sein, wie in den USA oder auch ein richtiges Visum bei der Botschaft (wie zum Beispiel in China). Auch hier findet man auf der Seite des Auswärtigen Amts eine gute Übersicht zu den Einreisevorschriften.
  • Wenn nur ein Elternteil mit dem Kind verreist, solltet Ihr eine Vollmacht mitführen. Diese findet Ihr zum Beispiel beim ADAC. Es kann passieren, dass Euch die Airline nicht mitnimmt, wenn keine Vollmacht des anderen Elternteils vorliegt.
  • In einigen Ländern ist es auch ratsam die Geburtsurkunde der Kinder mitzuführen oder zumindest eine Kopie davon. Wir durften zum Beispiel fast nicht nach Südafrika einreisen und wurden des Menschenschmuggels verdächtigt.
  • Verreist man schwanger, sollte der Mutterpass nicht fehlen. Je nach Airline wird auch eine Flugtauglichkeitsbescheinigung vom Arzt verlangt. Hier informiert man sich am besten direkt bei der Airline.
  • Impfpass und das U-Untersuchungsheft sind sicher auch nie verkehrt.
  • Auf Reisen sollte man immer eine Krankenversicherung haben. Diese gibt es oftmals zusammen mit anderen Versicherungspaketen über die Kreditkarte
  • Bargeld für den Notfall ist auch sehr zu empfehlen. Vor allem wenn man nur eine Kreditkarte dabei hat oder den Geldbeutel verlieren sollte, kann Bargeld in Euro, Dollar oder in Landeswährung extrem hilfreich sein.

Checkliste: Reisen mit Kindern – Das muss ins Handgepäck | Babies

Mit Babies zu reisen ist in den meisten Fällen sehr entspannt, vor allem wenn sie noch gestillt werden. Wir haben selbst mit unserem Sohn so einige Reisen gemacht und hatten nie größere Probleme. Wird ein Kind voll gestillt, erübrigt sich nicht nur die Frage „Was soll man an Brei und Essen mitnehmen“, sondern Stillen hilft auch ungemein beim Druckausgleich im Flugzeug.

Nahrungsmittel:

Möchte man aber doch Babynahrung (wie Brei, Milchpulver oder Muttermilch) mitnehmen, so unterliegt sie nicht der 100ml Flüssigkeitsgrenze. Bei den meisten Airlines gibt es an Bord auch Babynahrung. Ob das Kind das dann so gut verträgt, ist die andere Frage. Wir nehmen meist eine Packung Brei mit, die wir überall mit warmem Wasser anrühren können.

Wickelsachen:

Es muss nicht immer die 30er Packung Pampers sein, die man im Handgepäck mitschleppt. Wir haben die Wickelsachen meist im Rucksack. So kommen wir schnell dran und brauchen während des Fluges nicht extra den Koffer aus dem Gepäckfach holen und alles suchen. Eltern wissen in der Regel, wie oft man am Tag die Windeln wechseln muss. Nehmt einfach die dreifache Menge mit. So habt Ihr für den Reisetag, aber auch für die zwei Tage danach immer Windeln zur Hand. Eine kleine Packung Feuchttücher und eine Wickelunterlage sind auch sehr zu empfehlen. Im Flugzeug wollt Ihr eure Kinder sicher nicht auf dem kalten und harten Wickeltisch in der Flugzeugtoilette wickeln.

Und ja, es sollte auf der Flugzeugtoilette gewickelt werden. Die anderen Passagiere wollen nicht den Windelinhalt sehen oder riechen. Ein bisschen Rücksicht schadet bekanntermaßen nicht.

Spielzeug:

Für Babies kann man ja nicht wirklich viel an Spielsachen mitnehmen. Möglicherweise sind Schnuller, ein Beißring oder ein kleines, einfaches Spielzeug ideal. Babies finden alles recht interessant und sind vergleichsweise einfach zu beschäftigen.

Kleidung:

Bei der Kleidung gilt das gleiche wie für die Windeln. Man sollte genügend im Handgepäck haben um auch zwei Tage am Zielort auszukommen, falls der Koffer verloren geht. Man sollte immer daran denken, dass die Temperatur in der Flugzeugkabine von kalt bis sehr warm schwanken kann. Das ist von Flug zu Flug und von Airline zu Airline unterschiedlich. Entsprechend flexibel sollte man auch mit der Kleidung des Kindes sein.

Checkliste: Reisen mit Kindern – Das muss ins Handgepäck | Kinder und Kleinkinder:

Kleinkinder und Kinder nehmen den Flug schon viel bewusster wahr. Deshalb kann es je nach Flugdauer auch mal langweilig werden, dafür sollten die Eltern gewappnet sein. Nichts ist so anstrengend und nervig wie ein Kind, das den gesamten Flug über schreit. Deshalb sollte man für Kleinkinder Spielzeug und Knabbereien mitnehmen. Meine Frau ist zum Beispiel vor kurzem mit beiden Kindern in die USA geflogen, hier haben wir bewusst den Flug am späten Nachmittag gewählt. Die Kleine hat im Bassinet acht von elf Stunden geschlafen, der Große ist mittlerweile an das Fliegen gewöhnt. Aber auch er hat einige Stunden geschlafen, nachdem er gegessen gespielt und einen Film geschaut hat.

Wir sehen es beim Fliegen nicht ganz so streng mit der Erziehung. Uns ist wichtig, dass die Kinder entspannt sind. Das bedeutet, dass der Flug für die Kleinen kurzweilig ist. Außerdem ist es uns enorm wichtig, dass die anderen Gäste nicht durch schreiende Kinder belästigt und gestört werden. Leider lässt sich das nicht immer vermeiden, aber auf unseren Flügen kommt es extrem selten vor, dass mal ein Kind weint. Wir beschäftigen uns viel mit den Kindern, aber es gibt manchmal auch einen Film zur Ablenkung. 10 Stunden Dauerbespaßung können nämlich extrem hart sein.

Nahrungsmittel:

Im Flugzeug kann man meist (bis auf einige Billigflieger) ein Gericht für die Kinder vorbestellen. Da aber vor allem in der Economy Class der Service zu vorgegebenen Zeiten stattfindet, sollte man immer noch einen Snack für den kleinen Hunger dabei haben. Hier nehmen wir immer etwas Obst, ein Müsliriegel oder auch mal ein Brötchen vom Flughafen mit.

Wickelsachen:

Bei den Wickelsachen ist es ähnlich wie bei Babies. Wenn das Kind noch Windeln braucht, dann sollte man einen kleinen Vorrat an Windeln, feuchten Tüchern und eine Wickelunterlage mitnehmen. Im Notfall gibt es bei den meisten Fluggesellschaften auch Wickelsachen auf Nachfrage. Sollte man doch mal die Windeln vergessen, wird man Euch gerne helfen.

Spielzeug:

Man sollte immer bedenken, dass Kinder ab 2 Jahren ihren eigenen Platz im Flugzeug kaufen müssen. Und jetzt stellt Euch vor, Ihr seid 85 Zentimeter groß und sollt 10 Stunden auf einem Platz sitzen. Im Gegensatz zu uns Erwachsenen können Kinder nicht über den Vordersitz sehen oder (nur sehr beschränkt) aus dem Fenster schauen. Kinder haben also buchstäblich ein Brett Sitz vor dem Kopf. Da ist es sicher verständlich, dass es schnell mal langweilig wird. Bücher, Spielzeug und zur Not ein iPad mit Kinderfilmen kann hier nicht schaden. Man sollte hier aber auch das Ladekabel nicht vergessen. Malstifte oder ein Stickerbuch sind alles andere als optimal. Die kleinen wilden malen gerne und vor allem alles andere an, als das Buch. Das Lieblingskuscheltier wirkt auch regelmäßig wahre Wunder.

Kleidung:

Im Flugzeug und im Handgepäck sollte man immer Erstazkleidung für die Kleinen dabei haben. Auch hier gilt, einen Vorrat von zwei Tagen schadet niemandem und hilft ungemein, falls der Koffer doch einmal abhanden kommt. Achtet aber darauf, dass es im Flugzeug gerne mal sehr warm oder kalt ist. Entsprechend sollte man mehrere Lagen an Kleidung dabei haben. Wir haben meist alles von Socken, Strumpfhosen, Body bis zu langen Hosen und Pulli in der Nähe des Sitzes. Auch ein Hals- oder Sabbertuch ist immer dabei.

Checkliste: Reisen mit Kindern – Das muss ins Handgepäck | Kinderwagen

Die meisten Airlines transportieren den Kinderwagen kostenfrei. Auf allen unserer Flüge durften wir den Kinderwagen direkt mit ans Gate nehmen, dort wurde er dann gesondert verladen. In der Kabine ist dieser hingegen nicht gern gesehen, da er einfach zu groß und zu sperrig ist. Die letzten Meter müsst ihr also euer Kind tragen, allerdings wird der Kinderwagen je nach Airline und Zielort ans Flugzeug gebracht. Teilweise landet er aber auch auf dem Gepäckband, das ist leider überall unterschiedlich gelöst. Zuletzt mussten wir in Frankfurt eine gute Stunde auf den Kinderwagen warten. Am Flugzeuge wurde uns gesagt, dass dieser am Gepäckband beziehungsweise bei dem Sperrgepäck ausgegeben wird. Allerdings wartet der Kinderwagen dann am Flugzeug auf uns, wir waren jedoch schon weiter gelaufen. Erst nach Rückfrage mit dem Lost&Found Schalter wurde er dann gebracht. Im Zweifelsfall würden wir einfach im Flugzeug fragen. Die Crew weiß hier meist, wen sie nach der Landung fragen müssen. So sind wir fast immer gut gefahren.

Ein Kinderwagen wird ganz normal im Gepäckraum verladen. Die meisten Airlines bieten aber am Gate noch eine Tüte an, damit der Kinderwagen wenigstens vor Schmutz und Wasser geschützt ist. Wenn Ihr einen extrem teuren Kinderwagen habt oder nicht wollt, dass Kratzer dran kommen, dann ist das Gate-Check nicht optimal. Man geht nicht unbedingt zimperlich mit Euren Sachen um. Ein Kinderwagen musste bei uns schon dran glauben, hier war dann ein Gelenk gebrochen. Allerdings bekamen wir alles anstandslos ersetzt.

Checkliste: Reisen mit Kindern – Das muss ins Handgepäck | Handgepäckstück

Bei den meisten Airlines ist ein Handgepäckstück und ein persönlicher Gegenstand in der Flugzeugkabine erlaubt. Wir nutzen dies meist voll aus. Dinge die wir sofort benötigen (Windeln, Brei, Pässe etc.) kommen immer in den Rucksack. So kommen wir schnell an die benötigten Sachen und müssen nicht erst den Koffer aufklappen und darin suchen. Dinge, die nicht so dringend benötigt werden wie zum Beispiel die Ersatzklamotten oder die Notfallwindeln lassen wir im Koffer. Dabei packen wir meist ein Koffer nur für die Kinder und einen für uns Erwachsene. So wissen wir immer ganz genau, welche Dinge wo sind. Das hilft im Flugzeug ungemein.

Generell gilt, sobald das Kind ein eigenes Ticket kaufen muss (meist über zwei Jahre), hat das Kind auch Anspruch auf kostenfreies Handgepäck. Bei Kindern, die für einen reduzierten Preis auf dem Schoß mitfliegen, ist die Menge an Handgepäck die mitgenommen werden darf, von Airline zu Airline verschieden. Meist ist aber eine gewisse Freigrenze erlaubt.

Die Trunki Kinderkoffer sollen ganz praktisch sein. Hier kann das Kind auch mal drauf sitzen und man kann es durch den Flughafen ziehen. Selbst haben wir dies aber noch nicht getestet.

Was wir auch manchmal machen, wir stellen in der Economy Class einen Koffer in den Fußraum (nur an den Fensterplätzen erlaubt) und legen alles mit Decken aus. So entsteht für die Kleinen eine Art Bett. Aber auch hier gibt es Koffer, die sich entsprechend als Kinderbett umbauen lassen, wenn man das möchte.

Ein kleiner Rucksack für das Kind ist auch immer praktisch. Hier kann man die Spielsachen verstauen und das Kind trägt diesen dann ganz stolz durch den Flughafen/ Flugzeug.

Checkliste: Reisen mit Kindern – Das muss ins Handgepäck | Frankfurtflyer Kommentar

Wenn man das Handgepäck mit etwas Überlegung packt, dann steht einem guten Flug eigentlich nicht mehr viel im Weg. Kinder wollen unterhalten werden und die natürlichen Bedürfnisse sollten befriedigt werden. Mit der Checkliste: Reisen mit Kindern – Das muss ins Handgepäck sollte das Meiste davon abgedeckt sein. Das Wichtigste ist aber, dass man sich als Eltern viel Zeit für die Kleinen nimmt und Ihnen jeden Teil der Reise erklärt. Außerdem sollte man sich nicht stressen. Sind die Eltern gehetzt und hektisch, werden die Kleinen das sicher reflektieren. Und dass sich hier alles hochschaukelt möchte nun wirklich niemand. Also plant genug Zeit ein und habt eine tolle Reise mit den Kindern. Denn nichts ist so wertvoll, wie die Zeit mit der Familie.

Was darf bei Euch im Handgepäck nicht fehlen, wenn Ihr mit Kindern reist?

Das könnte Euch auch interessieren

7 Kommentare

  1. Trunki Troller sind unpraktisch, passt kaum was rein, nimmt viel platz weg und die Räder fallen gerne mal ab, hat bei uns eine Reise durchgehalten. Kann daher nur davon abraten. Und wer glaubt dass die Kinder die selbt schleppen… die ersten paar Minuten vielleicht…

    Was sinnvoll ist, wenn die Kids eigenen Platz haben ist sowas: https://www.amazon.de/Cares-Safe-Flugzeug-Sicherheitsgurt-Kinder/dp/B0012E4FV8/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1549969355&sr=8-1&keywords=kinder+flugzeug+sicherheitsgurt.
    Die Kinder ab 2. müssen eigenen Sitz haben, jedoch MUSS beim Start/Landung das Kind auf den Schoß genommen werden und mit einem kleinen Gurt an die Erwachsenen angeschlossen werden.
    1. ist das mehr als unsicher
    2. die Kinder drehen Kreise auf dem Schoß, sind unruhig usw.
    Daher ist so ein Gurt wie verlinkt sehr praktisch. es wird über den Sitz drauf gezogen und das Kind wird sicher angeschnallt. Hat bis jetzt überall in Economy funktioniert.

    Weiterhin aus Erfahrung mit 2 Kleinkindern kann ich folgende Empfehlung abgeben. Fliegt so lange das Kind keine 10 Monate alt ist, macht eine Pause zwischen 1 und 2,5 Jahren. In der Phase zwischen 1 und 2,5 Jahren wollen die Kinder die Welt entdecken, können sich aber nicht richtig ausdrucken und „verstehen“ kaum was, was die Erwachsene von Ihnen wollen. Also einem 1,5 Jahren alten Kind klar zu machen dass er beim Start und Landung ruhig sitzen muss…. na viel Spaß *g* das ganze Flugzeug wird sich freuen ^^ Ab 2,5/3 Jahren kann man sich mit dem Kind unterhalten und es versteht zumindest etwas mehr.

    Wenn wir mit fliegen mit 2 Kleinkindern fliegen, versuchen wir maximal 2 Koffer + 2 Rücksäcke mitzunehmen, je nach Transfer hat man ggf. Kinderwagen dabei. Dann kann eine Person Kinderwagen führen und die andere 2 Koffer nehmen. Für alles andere reichen die Hände nicht aus.
    Nimmt für Kinder eigene kleine Rücksäcke mit, dann sind die Stolz ihre eigene Sachen zu tragen, und ins Rücksack kann dann Essen/Kopfhörer usw. rein

    Wenn man die Wahl hat, ist das richtige Timing für die Flüge wichtig, je nach Kind empfiehlt es sich ein Nachtflug oder die Kinder vorher mit ordentlich Aktivitäten zu beschäftigen, dann sind die ausgepowert und man hat mehr Ruhe auf dem Flug.

    Aber egal was hier steht, die kinder sind untrschiedlich, falls was nicht klappt nicht aufgeben und was anderes Probieren 😉

    • Hey, Danke dir für dein Kommentar.
      Das mit dem Koffer ist sicherlich interessant.
      Die Anschnallregeln sind hier wirklich verschieden. So gibt es viele Airlines, bei denen der übliche Anschnallgurt (der von anderen Airlines ausgeteilt wird) verboten ist. Kinder werden zwar auf dem Schoss gehalten, dürfen aber nicht angeschnallt werden. Hier plane ich auch mal einen Beitrag. Allerdings muss man hierfür doch so einige recherchieren.
      Sobald das Kind über 2 ist, muss ein eigener Platz gebucht werden. Hier darf es i.d.R dann auch für Start und Landung sitzen bleiben. Das hat bei uns bisher auch immer gut funktioniert.

      Mit dem Junior sind wir seit er 5 Monate alt war, bis jetzt (2.5) geflogen. Dabei hatten wir bisher nie Probleme. Im Gegenteil, der Junior liebt Flugzeuge und fliegen und hat ordentlich Spaß daran. Kompliziert wurde es aber als wir unsere Tochter im Schlepptaus hatten. Aber zwei Erwachsene und zwei Kinder geht eigentlich immer noch.
      Das mit dem Kinderrucksack ist ein toller Tipp. Das ergänze ich noch. Der Junior trägt Ihn auch immer ganz stolz. Als ich den Beitrag geschrieben habe,habe ich da aber nicht dran gedacht.

      Und ja, Timing ist extrem wichtig.

      Danke und Liebe Grüße,

      Tim

      • ja es ist wie gesagt von kind zu kind unterschiedlich
        unsere haben auf Kurzstrecke (2-4 Stunden) bis etwa 1 Jahr kaum Probleme gemacht, dann aber war es extrem anstrengend, ab 2,5 Jahren sind wir mit Singapore Airlines nach Asien 12 Stunden geflogen und es war ein Traum.
        Auch die Airlines sind vom Service her vollkommen unterschiedllich, bestes Beispiel ist Singapore Airlines und Lufthansa. Bei SA wurde beim Server an die Kinder das Kindermenu verteilt, BEVOR alle anderen ihr essen bekommen haben. Hat den Vorteil, so lange man aufs eigene Essen wartet kann man in Ruhe die Kids versorgen und die müssen nicht warten, wenn bei den ersten Gästen bereits nach essen riecht 😉
        Lufthansa: Alle erwachsenen bekommen regulär ihr Essen und dann wird Kindermenu aus der Küche geholt. Naja da kann man sich denken was passiert wenn Mama und Papa ihr essen auf dem Tisch haben, die Kinder aber warten müssen…

        Weiterer wichtiger Plus-Plunkt beim Reisen mit den Kindern:
        Bevorzugter Checkin (wenn man mit Kinderwagen unterwegs ist). Viele Airlines lassen Familien mit Kleinkindern zuerst einsteigen, oft mit Business/Priority passagieren.
        Man kommt schneller durch Security, da man oft in die First/Business Schlange gelassen wird und muss nicht lange anstehen.

        leider wird nur zwischen Familie mit oder ohne Kinderwagen unterschieden, sind die Kinder zu Fuß unterwegs, darf man nicht auf den Kinderbonus hoffen 😉
        Daher haben wir beim letztens extra Reisebuggy mitgenommen, obwohl der kleine breits 4 ist und eigentlich nie drin sitzen will, hat aber von Reiseroute gepasst und wir waren flix durch 😀

        Wegen Anschnalgurt hatte ich bis jetzt nie Probleme, und es ist kein Ersatz für das eigentliche Gurt, sondern es wird an die Rücklehne des Sitzes angeschloßen und das eigentliche Gurt wird ums Kind herrum angeschnallt und mit dem Extra Gurt verbunden. Hier gibts ein Video dazu http://kidsflysafe.com/

  2. Übrigens noch ein Hinweis.
    Desinfektionsmittel.. erstmal den Sitz reinigen, dann Kleinkind reinsetzen. Sonst hat das Kind den Dreck der vergangenen Jahre im Mund, oder meint ihr die Flugzeuge werden zwischen den Einsätzen durchgewaschen

    • Die Ablagen werden abgewischt. Natürlich kann man nachputzen. Aber mit ein wenig Desinfektionsmittel wird man auch nicht den kompletten Dreck aus den Sitzpolstern und den Ritzen bekommen. Meist machen es sich unsere Kids im Bassinet bzw auf dem Sitz auf den Decken gemütlich.

  3. Super Artikel, vielen Dank!
    Jeder wird wahrscheinlich andere Erfahrungen und Tipps haben.
    Eine Goldregel ist jedoch Schnuller oder Fläschchen bei Start+Landung zwecks Druckausgleich.
    Hiermit hat es bei meiner Tochter (3,5 Jahre, 70 Segmente) fast nie Probleme gegeben.
    Noch eine kleine Anmerkung zum Text: Ein Koffer im Fußraum ist auch am Fensterplatz nicht erlaubt (weil er auch von dort im Notfall in den Flur rutschen könnte). Auch am Fenster muss alles komplett unter den Vordersitz verstaut werden können.
    Happy Landings.

    • Hey,

      das mit dem Schnuller und der Flasche (oder der Brust) ist absolut korrekt. Wir hatten bisher auch keine Probleme. Aber auch eine Kleinigkeit zu Essen hilft hier immer.

      Gruß.

      Tim

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*