Die Eurowings Business Class ist wieder voller

Foto:Eurowings

Nicht nur der Bahnstreik beschert Eurowings eine erhöhte Nachfrage, pünktlich zum Start des traditionell stärksten Monats der Fliegerei stockt der Düsseldorfer Lowcoster seine Kapazitäten auf. Der September ist insbesondere bei Geschäftsreisenden ein starker Monat, nach langer Corona-Pause scheint sich dies nun wieder zu bewahrheiten.

Vor diesem Hintergrund will Eurowings nun das Flugprogramm für Business-Reisende an ihren größten deutschen Standorten im Vergleich zum August 2021 sogar verdoppeln. Die Nachfrage für klassische Business-Ziele wie Paris, London, Rom, Brüssel, Zürich oder Wien sei deutlich angestiegen.

An den großen Basen der Airline spürt man das veränderte Buchungsverhalten besonders stark. In Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn haben sich die Buchungseingänge für Geschäftsreiseziele innerhalb weniger Wochen mehr als verdoppelt. Eurowings-CEO Jens Bischoff weist zwar auf das insgesamt niedrigere Niveau hin, zeigt sich aber zufrieden.

Die meisten Geschäftsreisenden haben eineinhalb Jahre lang kaum mehr persönliche Kontakte zu Kunden, Geschäftspartnern oder internationalen Niederlassungen gepflegt. Diese Reisen werden jetzt nachgeholt – und zwar quer durch Europa. Wir sehen erstmals seit Beginn der Pandemie wieder eine ausverkaufte Business Class auf zahlreichen Flügen – auch das ein klares Signal, dass die Geschäftsreise nach Ende der Sommerferien jetzt stark zurückkommt

Aus diesem Grund baut Eurowings ihr Netzangebot deutlich aus und bietet Kunden jetzt wieder rund 300 Business-Verbindungen per Direktflug. Stark nachgefragte Routen gibt es zum Teil mindestens 2x täglich zu attraktiven Tagesrandzeiten.

Weitere Highlights sind die Neuanflüge ab September und Oktober:

Ab Hamburg:
  • Prag,
  • Paris,
  • Barcelona,
  • Malaga,
  • Cagliari,
  • Faro,
  • Rom,
  • London,
  • Neapel und
  • Valencia
Ab Köln/Bonn:
  • Budapest,
  • Brindisi,
  • Rom,
  • Malaga,
  • Bologna,
  • London,
  • Mailand,
  • Neapel,
  • Lamezia Terme und
  • Salzburg
Ab Stuttgart:
  • Alicante,
  • Bilbao,
  • Faro,
  • Brüssel,
  • Graz,
  • Rom und
  • Mailand
Ab Düsseldorf:
  • Lissabon,
  • Linz,
  • Zagreb,
  • Kiew,
  • Breslau,
  • Genf,
  • Lyon,
  • Dublin,
  • Bukarest,
  • Edinburgh,
  • Jerez und
  • Newcastle

Auch die Kanaren werden im September und Oktober wieder von Berlin, Hamburg, Köln/Bonn, Stuttgart und Düsseldorf bedient.

In Kürze werden zudem zehn Flughafen-Lounges wieder öffnen, auch neue Standerte wie die in Köln/Bonn, Sylt und Salzburg sind darunter. Im Angebot sind warme und kalte Speisen, Getränke sowie kostenfreies WLAN. Zugang erhalten Eurowings Passagiere der BIZclass sowie Inhaber des HON Circle oder Senator Status im SMART-Tarif.

Die Eurowings Business Class ist wieder voller | Frankfurtflyer Kommentar

Eurowings wurde von der Krise zwar auch hart getroffen, konnte aber im Vergleich zu manch klassischer Airline von den zahlreichen Buchungen zu touristischen Zielen im Sommer gut leben. Nun gilt es vorzusorgen und die Chancen für den anstehenden Wechsel zum Winterflugplan im Oktober zu nutzen.

Neben der Aufstockung der Kapazitäten aller Rennstrecken kommen zahlreiche neue Destinationen hinzu. Auch Nischenstrecken werden wiederbelebt, wobei diese wohl beim Anflug eines erneuten Buchungseinbruchs wieder als Erstes dran glauben müssten.

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5 Kommentare

  1. Nein, da diese nicht von einem anderen Anbieter betrieben werden:
    * Kein Zugang für Miles & More Frequent Traveller, da Miles & More Frequent Traveller ausschließlich Zugang zu den Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss Business Lounges sowie zu den eigenen Lounges der Brussels Airlines erhalten.

  2. Gibt es seitens EW auch eine Übersicht was in der Bizz angeboten bezüglich Speisen und Getränke?

    Die Kanaren werden leider nur Eco angeboten wenn ich das korrekt sehe, oder?

  3. Die LH Flüge auf die Kanaren ex FRA u MUC haben z Azteken große Biz Class ( gern mal über 30 Pax) – also sehr lukrativ. Warum Eurowings die Biz nicht anbietet verstehe ich daher nicht. Zeigt nur, dass sich die Konzergesellschaften nicht austauschen.

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