Einblicke in den Condor Airbus A330-200

Foto: Condor

Seit Samstag ist der erste Airbus A330-200 der Condor im Dienst. Der erste Flug mit Passagieren an Bord führte von Düsseldorf nach Palma de Mallorca. Es handelt sich um die erste von vier geleasten Maschinen des Typs. Die Jets waren zuvor alle bei Etihad unterwegs und wurden optisch nur leicht für den Einsatz bei Condor modifiziert.

Condor hebt jetzt endlich mit der Etihad Business Class ab und überrascht damit viele Fluggäste

Bei der Lackierung hat man sich für ein relativ neutrales Design entscheiden und nicht das Layout der Bestandsflotte übernommen. Hintergrund sind wohl in erster Linie die Kosten, obwohl die Flugzeuge länger als zunächst gedacht beim Ferienflieger bleiben. Die Anschaffung erfolgte um die Umstellung der Flotte zu vereinfachen und den Wechsel zu unterstützen. Condor verabschiedet sich allmählich von den alternden Boeing 767 und flottet ab Herbst die ersten Airbus A330neo ein.

Mit den geleasten Maschinen können Crews die erforderlichen Trainings absolvieren und weitere Erfahrungen sammeln. Zusätzlich dazu kann man mit den Jets die Nachfrage im Sommer besser bedienen, Condor erwartet große Nachholeffekte und erweitert daher das Angebot. Die verbleibenden A330-200 sollen in den kommenden Wochen übernommen werden.

Die Anpassungen in der Kabine sind überschaubar, im Großen und Ganzen hat man es beim Interieur der Vorgängerairline belassen. Bei der Bestuhlung bleibt es bei dem älteren Produkt der Etihad, daher ändert sich auch nichts bei der 2-Klassen-Konfiguration. Im vorderen Teil des Flugzeuges befinden sich 22 Sitze der Business Class.

Man hat lediglich einzelne Segmente eingebracht, die sich mehr an Farben und das Design des neuen Betreibers orientieren. Im direkten Vergleich stechen die Kopfpolster hervor, darüber die Schoner mit dem Condor-Logo. Nicht bordgebundene Gegenstände wie Decken und Kissen können natürlich auch leicht ausgetauscht werden.

In der Economy Class wurden ebenfalls die Farben der Condor und das Logo der Gesellschaft an den Kopfstützen angepasst. Sitze, Bezüge, Kabinenwände und Teppich bleiben.

Foto: Condor

Weitere Änderungen erfolgten eher „hinter den Kulissen“, so wurden Dinge wie die Software des Entertainment System, Bezeichnungen und Ausstattung für die Besatzung auf den Standard der Condor angeglichen.

Einblicke in den Condor Airbus A330-200 | Frankfurtflyer Kommentar

Ein echtes Upgrade für Fluggäste der Condor, zumindest diejenigen die in diesen Tagen mit einem der A330 nach Palma jetten. Inflight Entertainment, Lie Flat in der Business Class und Langstrecken-Feeling inklusive. Es handelt sich zwar um das ältere Etihad-Produkt, aber dieses ist – insbesondere in der Business Class – der Condor voraus.

Allzu viele Anpassungen wurden zwar nicht vorgenommen, gewisse Eyecatcher hat man dennoch anbringen können. Wir werden in diesem Jahr noch mehrfach solche Vergleiche ziehen können. So werden in Kürze die Airbus A350 der Philippine Airlines bei Lufthansa in Betrieb gehen, dort bleiben die Kabinen und das Layout des vorherigen Anbieter. Man erwartet, dass lediglich einige Farben ausgetauscht und Kranich-Symbole angebracht werden.

Gleiches trifft auch auf die Boeing 787 zu, die im Frühjahr bei Lufthansa erwartet werden. Diese wurden ursprünglich für andere Gesellschaften gefertigt. In beiden Fällen wird die Außenhaut aber vollständig in die Lufthansa-Lackierung geändert.

 

Danke: aeroTELEGRAPH

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