Erfahrungsbericht: GlocalME G3 Wifi Hotspot

Wir hatten Euch im November den Wifi Hotspot GlocalME G3 vorgestellt und als Weihnachtsgeschenk empfohlen, nun habe ich ihn ebenfalls bestellt und einem ersten Dauertest unterzogen (ohne Steckdose zum Nachladen). Bietet dieses kleine Gerät, dass mit weltweit mobilem Internet wirbt, wirklich das was es verspricht? Aber nun der Reihe nach. Zuerst möchte ich Euch erzählen, wieso ich mich für dieses Gerät entschieden habe.

Die Vorgeschichte, 1&1 Vertrag im Ausland

Ich habe meinen Mobilfunkvertrag bei 1&1 im Tarif L, dieser beinhaltet 10 GB Datentransfer, den ich in Deutschland sowie dem EU-Ausland nutzen kann. Da ich jedoch zu 99 % nicht in der EU unterwegs bin sondern außerhalb der EU, erwarten mich regelmäßig extrem hohe Mobilfunk-Rechnungen.

Drei Tage mit mobilem Datentransfer außerhalb der EU (zum Beispiel Türkei) erzeugen bei mir standardmäßig Rechnungen von durchschnittlich 700 Euro. Ein enormer Betrag, für gerade mal drei Tage Aufenthalt. Dieses Los habe ich nicht nur in der Türkei, sondern auch mit allen anderen weltweiten Zielen, da ich automatisch im World-Tarif bin. Ich könnte mir immer eine lokale SIM zulegen, das erscheint mir allerdings als wenig sinnreich, da ich dann mit meiner normalen Handynummer nicht mehr erreichbar bin.

 

Es gab auch mal von Vodafone einen speziellen Black Business Tarif, dieser war jedoch finanziell nicht wirklich attraktiver. Somit entschloss ich mich nun den GlocalME G3 Wifi Hotspot zu testen.

 

GlocalME G3 | Bestellvorgang und Einrichtung

Bestellt habe ich ihn über Amazon, allerdings erst nach Weihachten, sodass ich die speziellen und von uns beworbenen Preise nicht mehr erhalten habe. Ich habe ihn somit zum normalen Preis von Euro 159,99 bestellt und dank Prime auch zügig am 02.01. erhalten.

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Das Gerät macht einen sehr edlen und hochwertigen Eindruck, ich habe ihn in weiß/gold bestellt, es hat einen stabilen Metallrahmen und das Display ist gegen Kratzer werkseitig geschützt.

Geliefert wurde er komplett leer, sodass ich ihn erst mal aufladen musste. Dies dauerte bei mir erstaunlich lange, er war erst nach ca. fünf Stunden komplett aufgeladen.

Die Einrichtung ist denkbar einfach. Man lädt sich die App herunter, scannt mit der APP den Strichcode am Gerät und registriert somit das Gerät in seinem persönlichen Account. Das Gerät stellt sofort nach Registrierung einen Wifi-Hotspot bereit, welcher auf meinem Handy angezeigt wurde. Die Verbindung konnte ohne jegliche Probleme sofort hergestellt werden

Anschließend wählt man auf dem Display das Land aus, in welches man als nächstes fliegt und bucht das entsprechende Datenpaket, wobei mehrere zur Auswahl stehen. Somit war ich gut vorbereitet für meine nächste Reise in die Türkei.

 

GlocalME G3 Hotspot | Die Reise

Etwas ungewohnt war es dann anfangs doch, die mobilen Daten auszulassen und stattdessen Wifi im Dauerbetrieb zu haben.

Der Router buchte sich umgehend ins türkische Netz ein, mit stabiler LTE/G4 Verbindung. Das gebuchte Datenpaket wurde umgehend angezeigt und vom Gerät automatisch aktiviert.

Angekommen in Antalya ließ ich das Gerät im Dauerbetrieb, also auch nachts. Neben meinem Handy, welches dauerhaft verbunden war, nutze ich den Hotspot auch mit meinem Microsoft Surface zum Arbeiten.

Ich hatte einen geplanten Aufenthalt von drei Tagen in Antalya. Während dieser Zeit lief der Hotspot komplett ohne Stromversorgung autark, tagsüber wie nachts.

Erst auf meiner Rückreise am vierten Tag kam dann eine Displaymeldung, dass der Akku bei 10% lag – eine absolute Top-Leistung wie ich finde. Das Gerät, voll aufgeladen, läuft somit ungefähr 76 Stunden im durchgehenden Dauerbetrieb, wobei ich nur den Hotspot mit zeitweise zwei Geräten genutzt habe. Zusätzlich kann man das Gerät auch zum Laden seines Handys nutzen, hier hat es dann sicher einer deutlich kürzere Akkulaufzeit. Ich habe meine Geräte ganz normal am Stromanschluss im Hotel geladen.

Unter Realbedingungen wird wohl jeder den Hotspot nachts ausschalten, daher gehe ich davon aus, dass man den Hotspot locker eine Woche benutzen kann, ohne nachzuladen.

Erfahrungsbericht: GlocalME G3 Wifi Hotspot | Frankfurtflyer Kommentar

Ich kann dieses Gerät nun ebenfalls aus eigener Erfahrung ganz klar empfehlen. In der Türkei hatte ich eine sehr schnelle und konstante 4G Verbindung. Nebenbei habe ich ca. 350 Euro durch den Kauf und Betrieb gegenüber dem 1&1 Datentransfer eingespart und freue mich schon auf meine anstehende Reise nach Ghana. Selbstverständlich ab sofort immer mit meinem GlocalME G3 der nun immer auf meinen Reisen mitkommt.

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3 Kommentare

    • Danke für die Links! Das sieht in der Tat gut aus 😉 Meine bisherige Lösung sind Datenpakete der Telekom (e.g. 29,95€ für 1GB / eine Woche oder 100MB für 4,95€ / Tag) mit meiner geschäftlichen Telekomkarte. Das was 1&1 da aufruft ist ja, mit Verlaub, Irre 😉
      War gerade 5 Wochen in China und habe mir vorher bei Amazon eine HK Datenkarte gekafut. Kostete glaub 16€ und kam mit 8GB. Not to bad. Da ich meiner Mutter mal für die Kur einen mobilen 4G Router kaufte kam die Karte einfach da rein. Lief wie geschnitten Brot. Vorher war ich in Ägypten und hab mir da einfach eines der Telekom Angebote geholt. Wenn das verbraucht ist geht die Verbindung tot. Ich zahle also nicht mehr als ich erwarte. Damit kann ich Leben. Für den Rest gibt es ja Hotel-Wifi.
      Das gute am Router (welcher Form auch immer) sind Internetanrufe über meine T-Mobile Karte. Den GlocalMe hatte ich auch schon länger auf dem Schirm aber irgendwie finde ich die Tarife nicht mehr so sexy wie vor als da wo er raus kam. Eigentlich sollte es ja umgekehrt sein, haha.

  1. Hallo,

    der G4 ist bei Rakuten mit Gutscheincode „30SALE2020“ für 111,99 Euro verfügbar. Da würde ich nicht den G3 bestellen…

    Im Ausland nehme ich auch gerne das Worldphone von GlocalMe, anstatt des G4.

    Gruß

    Jürgen

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