Lufthansa News Update | Gratis-Chat im Flug, immer noch über 50% weniger Passagiere & über 1.500 Flüchtende konnten Luftbrücke nutzen

Foto: Lufthansa

Einen Überblick von einigen aktuellen Kurzmitteilungen aus dem Kranich-Konzern servieren wir Euch wieder an dieser Stelle.

Kostenfreies Chatten im Flug

Lufthansa bietet derzeit auf den mit einem Hotspot ausgestatteten Flugzeugen der Airbus A320-Familie eine kostenlose Option zur Internetnutzung an. In den vergangenen Tagen wurde nach dem Start ein entsprechender Hinweis durchgesagt. Im „FlyNet“ Portal kann neben zwei kostenpflichtigen Paketen nun auch eine Messaging-Option ausgewählt werden, deren Nutzung gratis möglich ist.

Economy Class A350
Foto: Lufthansa

Die Promotion läuft auf entsprechenden Kurz- und Mittelstreckenflügen innerhalb von Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika. Diese werden überwiegend mit Flugzeugen der Airbus A320-Familie durchgeführt. Maschinen der Lufthansa CityLine und zahlreiche NEO-Jets haben allerdings keinen Router an Bord. Wie lange die Fluggäste WhatsApp und andere Messengerdienste noch unentgeltlich nutzen können, ist nicht bekannt.

Nach wie vor über 50% weniger Passagiere

Nach wie vor hat die Luftfahrt zu kämpfen, insbesondere auf Langstrecken ist das Geschäft massiv eingebrochen. Während es für Lufthansa innerhalb von Europa und speziell auf touristischen Strecken gut läuft, fällt der Vergleich zum Rekordjahr 2019 unterm Strich ernüchternd aus.

Bei der Anzahl der transportierten Passagiere liegt Lufthansa derzeit bei 47%. Die Zahl orientiert sich an der Verkehrswoche von vor zwei Jahren. Obwohl beim Kranich wieder 95% der Destinationen angeflogen werden und die Auslastung bei ca. 75-80% liegt, werden weit weniger Frequenzen als noch vor der Pandemie angeboten. 

Bereits über 1.500 Flüchtlinge aus Afghanistan transportiert

Seit letzter Woche hat Lufthansa eine Luftbrücke zwischen Taschkent und Frankfurt aufgebaut um Flüchtende aus Afghanistan nach Deutschland zu fliegen. Zum Einsatz kommt jeweils ein Airbus A340, auf den täglichen Flügen wurden bisher schon über 1.500 Menschen transportiert.

Nach der Ankunft werden die Ankommenden mit Essen, Getränken und Kleidung versorgt. Eine medizinische und psychologische Betreuung steht ebenfalls zur Verfügung. In Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt wird es auch in den nächsten Tagen weitere Flüge aus Taschkent geben.

Ein Interview mit der Pilotin eines der Sonderflüge findet man in der letzten Ausgabe der Bild am Sonntag.

Foto: BamS / Lufthansa

Lufthansa News Update | Frankfurtflyer Kommentar

Die kostenlose Chat-Option im Bord-WLAN darf ruhig permanent bleiben. Das kleinste Internetpaket verbraucht wenig Bandbreite, Fluggäste könnten so beispielsweise bei einer Verspätung ihre Abholer informieren. Von weiteren Funktionen wie der Statusabfrage des Folgefluges oder einem Einkauf im Worldshop würde auch Lufthansa profitieren.

Nach wie vor befördern die Konzernairlines im Schnitt nur etwa halb so viele Passagiere wie vor zwei Jahren. Die Flüge sind gut gefüllt, die Auslastung ist auf einem hohen Niveau. Zahlreiche Destinationen im Inland und dem europäischen Ausland werden allerdings nicht mehr so häufig angeflogen. Auch einige interkontinentale Strecken wurden nicht wieder aufgenommen oder werden statt mehrfach am Tag nur noch einige Male pro Woche bedient.

 

Das könnte Euch auch interessieren

4 Kommentare

  1. Wenn auf den Langstrecken bei LH die Auslastung noch sehr unbefriedigend ist, kann ich nicht nach vollziehen, warum keine Meilenflüge angeboten werden, oder günstige Tarife ab Deutschland.
    Wie schon vor der Corona Krise betreibt man leider keine kundenfreundliche Marktpolitik bei START ab D.

    Lediglich gibt es einige Promotion günstig in der ECO oder BC ab Frankreich, LUX oder ab PMI u.a. nach Südamerika oder Dubai.

    Bin mal sehr gespannt wie LH ihre Flieger mehr als >80 % auslasten will um damit wieder Geld zu verdienen

    • Unbefriedigend ist die Nachfrage…die Auslastung liegt bereits bei ca. 75-80%, inklusive Langstrecken.

      Mehr Angebot würde bei den derzeitigen Restriktionen kaum Sinn machen.

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*