Mindestens 14 Tote bei Absturz einer Fokker 100 in Kasachstan

Screenshot: Flightradar24.com

Der Absturz einer Fokker 100 der kasachischen Fluggesellschaft Bek Air forderte am frühen Freitagmorgen (27.12.2019) mindestens 14 Todesopfer. Die Passagiermaschine war auf dem Weg vom kasachischen Almaty in die Landeshauptstadt Nur-Sultan, als sie kurz nach dem Start in ein Gebäude krachte.

Die Fokker 100 der Bek Air war am Freitag um 7:21 Uhr mit der Flugnummer Z9-2100 in Almaty (ALA) gestartet. An Board der Maschine waren 95 Passagiere und Besatzungsmitglieder. Doch statt etwa 1:20 Stunden später in der Landeshauptstadt Nur-Sultan (TSE) zu landen, verlor der Flieger bereits wenige Sekunden nach dem Start wieder an Höhe. Laut Augenzeugenberichten sei das Flugzeug dann zunächst gegen eine Mauer und anschließend in ein Wohngebäude geflogen.

Bis jetzt ist von 14 Todesopfern auszugehen. Weitere 30 Personen sind verletzt, davon mindestens 17 schwer. Der Rettungseinsatz wurde in den Morgenstunden weiter fortgesetzt. Zur genauen Unglücksursache ist derzeit noch nichts bekannt. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte eine Außen-Temperatur von -9 Grad und Nebel.

Mindestens 14 Tote bei Absturz einer Fokker 100 in Kasachstan | Bek Air

Bek Air wurde 1999 als Berkut Air gegründet und fliegt aktuell nur Inlandsziele in Kasachstan an. Die Flotte besteht aus zehn Fokker 100, die in den nächsten Jahren durch Suchoi Superjets ersetzt werden sollen, und einem Airbus A340, der jedoch nie in Dienst genommen wurde. Sitz der Fluggesellschaft ist Almaty.

Mindestens 14 Tote bei Absturz einer Fokker 100 in Kasachstan | Frankfurtflyer Kommentar

Unschöne Nachrichten so kurz nach Weihnachten. Zumindest scheint es Überlebende zu geben, was bei Flugzeugabstürzen ja leider keine Selbstverständlichkeit ist. Leider ist zum aktuellen Zeitpunkt die Nachrichtenlage noch sehr dünn. Bleibt zu hoffen, dass sich die Anzahl der Todesopfer nicht erhöht und sich der Gesundheitszustand der schwer verletzten Passagiere stabilisiert.

Was die Ursache für den Absturz war, werden wir vermutlich erst in den nächsten Tagen erfahren. Entsprechende Ermittlungen wurden auf jeden Fall eingeleitet.

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2 Kommentare

  1. Die Maschine flog 2009 – 2012 übrigens als D-AFKC für Contactair (Lufthansa Regional) und OLT Express Germany…. Contactair hat mit der Fokker 100 D-AFKE im September 2009 eine Landung ohne Hauptfahrwerk auf dem Flughafen STR hingelegt.

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