Review: Hilton Ras al Khaimah Resort

Sonnenuntergang von der Terrasse der Family Executive Suite. Foto: Sebastian

Wer es auf Strandurlaub in den Vereinigten Arabischen Emiraten abgesehen hat, kehrt schnell Dubai den Rücken zu und wendet sich in Richtung Ras al Khaimah. Nur rund 90 Minuten vom Flughafen Dubai (DXB) entfernt, finden sich eine Vielzahl Resorts direkt am Strand gelegen. So auch einige Resorts der Hilton Gruppe. Zwischen der Luxus-Marke Waldorf Astoria und dem low-budget Garden Inn in B-Lage gibt es dazwischen das Doubletree Marjan Island und das Hilton Ras al Khaimah Resort. Nach Abwägen der Vorzüge und Nachteile aller Hotels, entschieden wir uns für das Hilton Ras al Khaimah Resort.

Und das mit kurzem zeitlichen Abstand gleich zwei Mal. Vor diesem Hintergrund ist dieser Erfahrungsbericht auch etwas anders als sonst. Während wir im Kern über unseren Aufenthalt Anfang August 2021 berichten, werde ich gleichzeitig auch die Eindrücke vom zweiten Aufenthalt Anfang Oktober hier mit einfließen lassen.

Fünf Sterne in Ras al Khaimah. Foto: Sebastian

Hilton Ras al Khaimah Resort | Buchung und vor der Anreise

Unser Trip in die Vereinigten Arabischen Emirate Anfang August 2021 war ja sehr spontan. Und im Vordergrund stand auch, mit möglichst geringem Budget luxuriös zu reisen. Daher entschieden wir uns, obwohl sicher nicht die beste Möglichkeit, Punkte einzulösen, für einen Hilton Honors Standard Room Reward.

Auch das Familienzimmer galt als „Standard Room Reward“ und konnte für 33.000 Punkte pro Nacht gebucht werden. Die fünfte Nacht war als „5th night free“-Award kostenlos, so dass wir in Summe 132.000 Hilton Honors Punkte verwenden mussten.

Buchung 1:

Buchungskanal: Hilton.com (1 Zimmer, 5 Nächte)
Buchungskanal: Standard room reward
Zimmer: 3143
Preis: 132.000 Punkte (inkl. 5th night free award)

+ 2.000 AED = ca. 470 Euro für das all inclusive Paket

Gebuchte Kategorie / Erhaltene Kategorie:

Family Garden Access Room /

Family Sea View Room (Upgrade abgelehnt)

Punktegutschrift Hilton Honors:

14.332 Points

  • 3.333 Base
  • 3.333 Diamond Bonus
  • 1.000 Diamond MyWay Bonus
  • 6.666 Triple Points Promo

Bei unserem zweiten Aufenthalt im Oktober entschieden wir uns auf Grund des schlechten Verhältnisses von Punkten vs. Cash für eine semi-flexible Rate für Hilton Honors Mitglieder. Auch hier buchten wir fünf Nächte für weniger als insgesamt 600 Euro.

Hinzu kam noch einmal fast der gleiche Betrag für die all-inclusive-Verpflegung, die wir im Vorfeld per E-Mail angefragt hatten (300 AED pro Person pro Nacht inkl. Steuern und Gebühren). Man hätte die all-inclusive-Leistungen auch direkt buchen können, doch das wäre in Summe etwas teurer gewesen.

Buchung 2:

Buchungskanal: Hilton.com (1 Zimmer, 5 Nächte)
Zimmerrate: Hilton Honors semi flexible rate
Zimmer: 2425
Preis: 2.532,24 AED = ca. 595 Euro

+ 2500 AED = ca. 587 Euro für das all inclusive Paket

Gebuchte Kategorie / Erhaltene Kategorie:

King Access Room /

Family Executive Suite

Punktegutschrift Hilton Honors:

51.184 Points

  • 12.546 Base
  • 12.546 Diamond Bonus
  • 1.000 Diamond MyWay Bonus
  • 12.546 PowerUp Promo
  • 12.546 PowerUp CreditCard Promo

Nun geschah ja das, was nicht hätte passieren sollen: Wir verpassten unseren Flug nach Dubai und damit lief unsere Reservierung Gefahr, storniert zu werden. Um die Stornierung unserer Buchung zu vermeiden, versuchte ich das Hotel telefonisch zu erreichen, um unsere Ankunft am Folgetag anzukündigen. Doch statt im Hotel, landete ich nur in einem Callcenter, welches für die Hotelgruppe die Reservierungen vornimmt. Der Mitarbeiter war zwar sehr hilfsbereit, konnte aber selbst das Hotel auch nicht erreichen.

Selbst der Hilton Honors Diamond Kundenservice hatte arge Schwierigkeiten Kontakt zum Hotel herzustellen. Und so kam es dann, wie es kommen musste: Unsere Reservierung wurde storniert und konnte nur nach langer Diskussion und Warteschleife wieder hergestellt werden. Die erste Nacht war natürlich vergangen und die Punkte waren weg.

Diese Mühen hatten uns schon so sehr geärgert, dass wir dies im Hotel nochmals ansprechen wollten.

Foto: Sebastian

Hilton Ras al Khaimah Resort | Lage & Anreise

Ziemlich genau einen Tag später landeten wir am Flughafen Dubai. Und viel unkomplizierter als unser Hotel, war unser Fahrer, den wir über gettransfer.com bestellt hatten. Nach einem kurzen Kontakt war er bereit, uns ohne zusätzliche Kosten auch einen Tag später zum Resort zu fahren. Und das klappte mehr als gut. Bereits bei der Landung hatten wir Kontakt per WhatsApp und koordinierten den Treffpunkt.

Sicher brachte er uns mitten in der Nacht in etwas mehr als einer Stunde vom Flughafen Dubai International (DXB) zum Hilton Resort in Ras al Khaimah. Damit war auch schon unsere zweite gebuchte Nacht im Hotel fast ungenutzt verbraucht.

Hilton Ras al Khaimah Resort | Check-In

Nach Möglichkeit versuche ich möglichst nicht nachts im Hotel einzuchecken. Gerade wenn noch offene Fragen bestehen, an der Buchung etwas geändert werden soll oder man auf ein gutes Upgrade hofft, ist man tagsüber meist besser bedient. Und so lief unser Check-In leider auch nicht gut. Das lag aber mehr daran, dass unsere Anspruchshaltung etwas anders war, als das Erlebnis beim Check-In.

Ankunft spät in der Nacht. Foto: Sebastian

Zunächst einmal waren wir beruhigt, dass unsere Buchung wieder aktiv war und der Mitarbeiter beim Check-In diese auch finden konnte.

Uns wurde ein Zimmer mit Meerblick zugewiesen. Da wir bewusst wegen der Zwillinge ein Zimmer mit Garden Access gebucht hatten, fragte ich nach, ob unser Zimmer im Erdgeschoss sei. Die Antwort war „nein“ und daher bat ich, für uns ein alternatives Zimmer zu suchen. Das bekamen wir dann auch in der ursprünglich gebuchten Kategorie. Soweit OK für uns, denn wer besondere Wünsche hat, darf halt nicht auf ein Upgrade zählen.

Bevor es auf das Zimmer ging, wollten wir noch wissen, ob die all-inclusive-Verpflegung auch nachträglich gebucht werden kann. Das war möglich, doch mit 400-500 AED pro Person und Nacht weit entfernt von dem, was das All-Inclusive-Paket bei direkter Buchung gekostet hätte. Daher lehnten wir es ab.

Bevor wir auf unser Zimmer gingen, bat ich noch um ein Gespräch mit einem Manager am nächsten Morgen, um das Pre-Departure-Erlebnis aufzuarbeiten.

Doch auf unserem Zimmer wartete die nächste Überraschung. Statt eines King-Betts warteten Twin-Betten im Zimmer auf uns. Hier habe ich einen Fehler gemacht. Ein Family-Room war bisher für mich immer entweder ein größeres Zimmer mit Sofa-Bett oder ein Zimmer mit einem Nebenraum mit Betten für die Kinder. Aber im Hilton Ras al Khaimah sind scheinbar die Stand Twin-Bett-Zimmer die Familienzimmer. Genau das was wir nicht brauchen. Noch weniger Platz durch zwei Betten statt mehr Platz für die Babybetten.

Ich ging daher erneut zur Rezeption und war nach der langen Reise und den Herausforderungen im Vorfeld, mittlerweile auch ziemlich genervt. Das Hilton Ras al Khaimah und ich hatten einen schlechten Start.

Abschließend ging es dann auf ein Standard-Zimmer mit King-Bed und Gartenzugang. Wir waren angekommen und konnten endlich etwas Ruhe finden.

Lobby des Hotels. Foto: Sebastian

Hilton Ras al Khaimah Resort | Zimmer & Suite

Bei unserem ersten Aufenthalt verbrachten wir also unsere Zeit in einem King-Bett-Zimmer mit Gartenzugang, während wir bei unserem zweiten Aufenthalt ein Upgrade auf eine Family-Executive-Suite erhalten haben. Beide Zimmer gefielen uns auf Ihre Art super, auch wenn sie sicher mal wieder eine Renovierung verdient hätten.

Beispielhaftes Zimmer mit Garten-Zugang, die sonst teilweise auch Meerblick haben. Foto: Sebastian

King Room with Garden Access

Ein klassisches Resort-Zimmer findet Ihr in den meisten Zimmer-Kategorien des Hilton Ras al Khaimah. So hatte auch unser King Room with Garden Access einen kombinierten Wohn- und Schlafbereich, der durch das King-Bed dominiert wird. An der Wand links des Bettes befindet sich die gefüllte Minibar, sowie Kaffee- und Wasserkocher. Rechts vom Bett und zur Terrasse hin ist das Zimmer noch mit einer Couch mitsamt Tisch ausgestattet. Den Bereich nutzten wir nicht, da hier die beiden Baby-Betten für die jungen Damen aufgebaut wurden. An der langen Wand gegenüber des Bettes wird die Ausstattung durch einen Schreibtisch und Flachbild-Fernseher ergänzt.

Die Möbel sind in dunklem Holz gehalten und alles war völlig in Ordnung und technisch in einwandfreiem Zustand.

Das Badezimmer war für ein Resort typisch wirklich groß und verfügte über Dusche, Badewanne, WC und Bidet. An den Waschtischen standen Duschbad, Shampoo, Seife, Conditioner und Body Lotion der Marke Crabtree & Evelyn bereit. Direkt bei der Badewanne ermöglichte ein Fenster den Blick durch das Wohn- und Schlafzimmer Richtung Terrasse und (in unserem Fall) auf das Meer. Für Privatsphäre war durch eine elektrische Jalousie gesorgt.

Die Terrasse war klein und mit zwei Stühlen und einem Tisch ausgestattet. Sie grenzte direkt an die Wiese zwischen Hotelgebäude und Strand. Auf der Wiese standen noch zwei Liegen zum Entspannen bereit.

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Terrasse der Family Executive Suite mit Meerblick. Foto: Sebastian

Family Executive Suite

Ein bemerkenswertes Upgrade erhielten wir bei unserem zweiten Aufenthalt. Statt ein Zimmer mit Garden Access, was uns zuvor schon wirklich gut gefallen hatte, erhielten wir eine Family Executive Suite auf der vierten Etage.

Um die Nummerierung der Zimmer zu verstehen: Die erste Ziffer der vierstelligen Zimmernummer steht für das Gebäude bzw. den Bereich des Resorts. 1 sind dabei die Villen. 2 und 3 sind die beiden Flügel im Hauptgebäude. Die zweite Ziffer verrät dann die Etage und die letzten beiden Ziffern stehen für das Zimmer auf der Etage.

Das Design der Suite ähnelte dem unseres vorherigen Zimmers. Der Unterschied lag in der Größe und Ausstattung. Während die Bäder kaum voneinander abwichen, gab es ergänzend zum Schlafzimmer noch ein großes Wohn- und Esszimmer. Ausgestattet war der zusätzliche Raum mit einem Sofa, einem großen Esstisch mit Stühlen und zusätzlichen Sideboards und einem zweiten Fernseher.

Sowohl vom Schlafzimmer als auch vom Wohnzimmer gelangte man auf die mehr als riesige Terrasse. Die zwei Tische mit Stühlen und drei Sonnenliegen mit Sonnenschirm wirkten schon fast verloren. Von der Terrasse konnten wir den Sonnenuntergang genießen, die Kinder spielen lassen und den Abend bei einem Gläschen Wein ausklingen lassen.

Wie üblich bei höheren Zimmerkategorien, waren auch hier umfangreichere Amenities vorhanden. So gab es neben den Pflegeprodukten z.B. auch Zahnbürsten und Rasierer.

Bademantel, Slipper, Bügeleisen und Safe gehören jedoch zur Standardeinrichtung aller Zimmer.

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Hilton Ras al Khaimah Resort | Freizeitangebot

Bei Temperaturen weit über 30 und teils über 40 Grad bewegt man sich am Besten nicht viel und verbringt die Zeit an Pool oder Strand. So haben wir es zumindest gehalten, wenn es natürlich auch ein Fitness-Center gibt.

Die Poollandschaft besteht aus einem Salzwasserpool mit Poolbar, einem Adult only-Pool, einem Pool für Kinder und Erwachsene sowie in einem abgetrennten Bereich einem weiteren Planschbecken für die kleinsten Gäste. Außerdem gibt es, speziell für die Villen-Gäste gedacht, noch einen weiteren Pool im hinteren Teil der Hotelanlage.

Salzwasserpool mit Blick auf das Hauptgebäude. Foto: Sebastian

Während der Salzwasserpool nicht temperiert wird und daher nicht so richtig für eine Erfrischung dient, war der andere große Pool zumindest bei unserem zweiten Aufenthalt richtig erfrischend.

Liegen und Beachbeds waren mehr als ausreichend vorhanden. Notwendigkeit Liegen zu reservieren, gab es bei keinem unserer Aufenthalte. Stattdessen hatte man auch zum Ende der Frühstückszeit noch die Qual der Wahl und immer einen guten Platz gefunden.

Das gilt so auch für den Strand, der sich über mehrere Kilometer entlang des Resorts erstreckt. Während die Liegen vor den Villen auch für Gäste dieser reserviert sind, finden sich sonst zahlreiche sonnige oder schattige Plätze am Strand.

Strandabschnitt im Bereich der Pool-Bar. Foto: Sebastian

Das Resort hat übrigens neben dem Haupthaus einen ungenutzten Strandabschnitt. Ungenutzt in dem Sinn, dass dort weder Liegen sind, noch andere Infrastruktur da ist. Der Sandstrand sieht zwar mit den Mauern drumherum nicht idyllisch aus, aber wer die Einsamkeit mag, kann hier einen eigenen Strand für sich allein haben.

Sehr privater Strand etwas abseits des eigentlichen Resorts. Foto: Sebastian

Den Spa-Bereich des Hotels haben wir nicht genutzt. Auf Grund der Restriktionen gilt dies auch für den eigenen Club nur für Teenager. Dem Kids-Club hingegen haben wir einen Besuch abgestattet. Der Mitarbeiter dort war fantastisch und hat sich rührend um uns gekümmert. So rührend das die beiden Mädchen gar nicht mehr weg wollten.

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Hilton Ras al Khaimah Resort | Gastronomie

Das Haupt-Restaurant ist „The Kitchen“. Dort wird morgens bis 10:30 Uhr auch das Frühstück in Büffet-Form serviert. Auf Grund der Corona-Vorschriften war bei unseren Aufenthalten keine Selbstbedienung möglich/notwendig. Stattdessen haben ausreichend Mitarbeiter die unterschiedlichen Speisen nach Wunsch herausgegeben.

Rezeption des Haupt-Restaurants „The Kitchen“. Foto: Sebastian

Die Auswahl zum Frühstück war völlig ausreichend, um gut gesättigt in den Tag zu starten. Neben beispielsweise Salaten, Aufschnitt, Brot & Brötchen, Cerealien & Joghurt, Pancakes & Waffeln, gab es auch einige warme Speisen. Wie uns berichtet wurde, wurden in früheren Jahren auch Eggs Benedict frisch zubereitet.

Kaffee, Tee und Säfte wurden von den aufmerksamen Service-Mitarbeitern am Platz serviert.

Ein ähnliches Service-Konzept gab es auch zum Mittag- und Abendessen mit einem stärkeren Fokus auf warme Speisen und einer umfangreicheren Getränke-Auswahl.

Beach Bar mit Snacks und Getränken. Foto: Sebastian

Neben dem Hauptrestaurant gibt es noch weitere Restaurants, wie das PIaceri de Gustare und das Pura Vida. Wobei das Pura Vida bei unseren Stays geschlossen war.

Unterschiedliche Speisekarten gab es aber auch in allen Bars, wie der Dome Lobby Bar, der Sunset Bar, der Rio Beach Bar oder der SOL Beach Bar.

Hilton Ras al Khaimah Resort | All-Inclusive-Konzept

Das All-Inclusive-Paket haben wir zu unterschiedlichen Preisen hinzugebucht. Die Kosten betrugen zwischen 200 und 250 AED (50-60€) pro Person und Nacht. Für nur etwas mehr Geld hätten wir auch ein Dine-Around-Paket buchen können, welches neben all-inclusive auch jeden Abend ein 3-Gänge-Menü in den Restaurants geboten hätte. Da wir mit den Kindern nur selten gemütlich essen können und die Auswahl an Restaurants beschränkt war, haben wir darauf jedoch verzichtet.

Kleine Auswahl an Cocktails und Longdrinks. Foto: Sebastian

Inkludiert im All-Inclusive-Paket sind mit dem Frühstück, Mittagessen und Abendessen in „The Kitchen“ drei Hauptmahlzeiten. In allen anderen Restaurants und Bars kann vergünstigt jederzeit gespeist werden. Pro All-Inclusive-Gast werden dabei 70 AED vom Rechnungsbetrag abgezogen. So oft man möchte. Und in der Realität haben wir außer einmal beim Austern essen nie einen Betrag auf der Rechnung gehabt. Lediglich einmal gab es Diskussion, als ich meiner Frau etwas von der Frühstücks-Speisekarte der Dome Bar mit auf das Zimmer bringen wollte. Das wurde dann jedoch auch unkompliziert gelöst.

Wer Austern mag, bekommt im Rahmen des All-Inclusives einen Rabatt von 70 AED. Foto: Sebastian

Die im Paket enthaltenen Getränke wechseln regelmäßig. Neben diversen Softdrinks, gibt es verschiedene Weine (zum Teil mehrere Weingüter je Rot-, Weiß- und Rosewein), Biere (leider gab es nur beim ersten Aufenthalt Corona) und auch Cocktails sowie Longdrinks.

Bei den Spirituosen handelt es sich um internationale Marken. Als Beispiele kann ich hier Tanqueray Gin oder Absolut Vodka (beim ersten Aufenthalt) nennen. Insgesamt für All-Inclusive ein gehobenes Niveau und alles andere als Billig-Schnaps.

Was mich wirklich beeindruckt hat und was genau meine Bedürfnisse bedient hat: Ein guter Zeitpunkt zu trinken ist dann, wenn die Kinder im Bett sind. Dann setzt man sich aber natürlich nicht mehr an die Bar. Es war jedoch bei keinem Mitarbeiter ein Problem, eine Flasche Wein zum Mitnehmen auf das Zimmer zu bekommen.

Hilton Ras al Khaimah Resort | Service

Seitdem wir mit süßen kleinen Zwillingsmädchen reisen, hat sich meine Service-Wahrnehmung etwas geändert. Wir erhalten gefühlt viel mehr Aufmerksamkeit als früher. Das macht die Bewertung des Service-Levels immer etwas schwer.

Aber man muss sagen, dass sowohl Service-Personal in den gastronomischen Einrichtungen als auch die Mitarbeiter am Checkin einfach nur top sind. Und das obwohl so viele Hotels nach Corona Probleme haben, qualifiziertes Personal zu finden.

Wir haben jeden Moment echte Freundlichkeit erlebt. Besonders in Erinnerung ist uns dabei Marinelle geblieben, die beim ersten Aufenthalt als Night-Managerin Ansprechpartnerin für unsere „Probleme“ war. Irgendwer scheint ihre Kompetenz erkannt zu haben, denn bei unserem zweiten Aufenthalt war sie gerade zum Chef Concierge befördert worden.

Lediglich mit dem Housekeeping konnten wir uns nicht ganz synchronisieren. Es fehlten immer mal wieder Dinge, wie Hand- oder Papiertücher, auf unserem Zimmer und diese wurden auch nicht richtig nachgeliefert. Auch das Timing war nicht immer perfekt. Dafür gab es nie Knappheit an Trinkwasser auf unserem Zimmer.

The Dome Lobby Bar. Foto: Sebastian

Hilton Ras al Khaimah Resort | Status-Anerkennung

Wir waren bei beiden Aufenthalten als Hilton Honors Diamond Member registriert. Bei beiden Aufenthalten erhielten wir 1.000 Punkte zur Begrüßung und es wurde kostenloses Frühstück angeboten.

Im August erhielten wir ein einfaches Upgrade auf ein Zimmer mit View, welches wir aus Gründen abgelehnt haben. Im Oktober gab es sogar ein Upgrade auf eine große Suite.

Beide Aufenthalte konnten wir dank Late-Checkout etwas verlängern. Den zweiten Aufenthalt sogar bis 16 Uhr und gegen 300 AED Gebühr soweit, dass wir um 20 Uhr abends direkt zum Flughafen fahren konnten.

Auf die Speisekarte haben wir 25% Rabatt erhalten.

Die bezahlte Zimmer-Rate und die All-Inclusive-Pakete haben uns wertvolle Hilton Honors Punkte eingebracht.

Zahlreiche Gelegenheiten bieten sich für ein Foto zum Sonnenuntergang über dem persischen Golf. Foto: Sebastian

Hilton Ras al Khaimah Resort | Frankfurtflyer Kommentar

Ein für mich total spannendes Erlebnis: Ein Aufenthalt der mit so vielen kleinen Stolpersteinen beginnt, entwickelt sich so, dass wir keine zwei Monate später schon wieder im gleichen Resort übernachten. Und das auch noch vor dem Hintergrund, dass wir gerne über unsere Hotelerfahrungen berichten und daher möglichst gerne unterschiedliche Hotels besuchen. Aber keine Sorge, als nächstes berichte ich Euch von unserem 3-Schlafzimmer-Appartment mit Hausmädchen-Zimmer im InterContinental Dubai Marina.

Zurück zum Hilton Ras al Khaimah: Seitdem wir mit den Kindern reisen, wurde die Executive Lounge gegen All-Inclusive eingetauscht. Das war in diesem Jahr nach dem Riu Palace Fuerteventura und Sol Nessebar Palace unser drittes All-Inclusive-Resort in diesem Jahr. Und es war mit Abstand das hochwertigste Konzept. In dem Zusammenhang erinnere ich mich an die Aussagen einiger Gäste, dass das Niveau vor ein paar Jahren noch höher war. Wer weiß, vielleicht rüstet das Ras al Khaimah ja wieder auf. An einigen Stellen wurde auf jeden Fall schon zur Renovierung angesetzt.

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2 Kommentare

  1. Haben vor 3 Tagen dort ausgecheckt.
    Die MA der Rezeption sind teilweise erschreckend schlecht ausgebildet. Punktegutschrift – selbst als Diamond – wird abgelehnt mit der Begründung einer Onlinebuchung. So etwas lächerliches habe ich noch nie gehört.
    Essen am Buffet 2x angeschaut und glücklich es nicht gebucht zu haben. Wir gehen lieber bei den Locals gut essen.
    Espresso und Kaffee beim Frühstück dafür sehr gut. Wird frisch in der Fiorenzato gemahlen – dauert zwar aber ist es wert.
    Housecleaning bei uns sensationell gut. 4x täglich wurde nachgeschaut ob alles passt. MA beim Frühstück auch alle durchweg gut.
    Zimmer – naja. Haben schon bessere Zeiten gesehen

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