Review: InterContinental Hotel Bangkok

Süße Aufmerksamkeit zur Begrüßung.

So viele traumhafte Hotels haben wir in Bangkok schon besucht. Und bei jedem neuen Besuch der thailändischen Hauptstadt fällt uns die Auswahl schwerer. Ein besonderes Hotel fehlte uns jedoch noch: Das InterContinental Bangkok kannten wir bisher immer nur vom Vorbeifahren. Immerhin ein Hotel in dem regelmäßig die königliche Familie und hochrangige Staatsgäste willkommen geheißen werden. Ob das InterContinental Bangkok auch uns überzeugen konnte, erfahrt Ihr in unserem Erlebnisbericht.

Wir buchten das InterContinental trotz der vergleichsweise teuren Zimmer-Rate für drei Nächte. Unter anderem auch deswegen, weil wir das Club InterContinental Erlebnis mögen und den obligatorischen Champagner im Club zum Evening Cocktail sehr zu schätzen wissen. Und das umso mehr nach zwei Wochen Chang, Singha und Tiger Bier in den Resorts, die wir zuvor besucht haben.

Das InterContinental Bangkok von der Straße gesehen.

InterContinental Hotel Bangkok | Buchung

Ein Aufenthalt in einem InterContinental Hotel ohne Club Zugang, ist kein richtiger InterContinental Aufenthalt. Und da es den, außer mit Royal Ambassador Status, nicht so einfach gibt, war uns klar welche Zimmer-Kategorie wir buchen werden. Es musste ein Club-Zimmer sein. Leider lag die Zimmer-Rate während unseres Aufenthalts-Zeitraums bei über 300 Euro pro Nacht. Gut, dass es bei direkter Buchung über ihg.com ein „3 für 2“-Sonderangebot gab.

Wie so üblich zwar kein echtes „3 für 2“- auf die günstigste Rate, aber immerhin drei Nächte für rund 750 Euro. Was für mein Empfinden für Bangkok viel Geld ist, da viele sehr gute Hotels schon für rund 100 Euro pro Nacht buchbar waren. Und bei Marriott oder Hilton hätten wir den Club Lounge Zugang garantiert auch in der einfachsten Zimmer-Kategorie bekommen. Aber gut, dort gibt es keinen Champagner. Und den Aufpreis kann man durch effektiven Champagner-Konsum während der Cocktail-Hour fast wieder rausholen. Dachten wir zumindest im Vorhinein.

Vorfahrt des InterContinental Bangkok.

InterContinental Hotel Bangkok | Lage & Anreise

Das InterContinental Bangkok liegt direkt an der Phloen Chit Road und unmittelbar gegenüber vom Erawan Schrein. Zahlreiche Shopping Malls sind fußläufig erreichbar und vor der Haustür fährt direkt der BTS Skytrain.

Den öffentlichen Nahverkehr nutzten wir allerdings nicht, um vom Flughafen zum Hotel zu kommen. Stattdessen nahmen wir mit dem Taxi die bequemere Variante. Vor dem Terminal zogen wir uns dafür eine Nummer an der Taxi-Warteschlange. Unser Taxi parkte natürlich in der vorletzten Parkposition, brachte uns sonst aber sicher und schnell bis zum Hotel. Wobei, wie üblich, die letzten Meter ab der Autobahn eine Qual waren, denn hier staut sich regelmäßig der Verkehr. Dafür kostet auch die Fahrt mit dem Taxi keine 10 Euro.

InterContinental Hotel Bangkok | Check-In

Am Hotel angekommen nahm das Personal unser Gepäck entgegen, so dass wir direkt die Rezeption ansteuern konnten. Viel war in der Lobby nicht los und ausreichend Personal vorhanden. Trotzdem dauerte es ein paar Minuten, bis wir einen Mitarbeiter sprechen konnten und zum Check-In in die Club Lounge geleitet wurden.

In der Club Lounge wurden wir direkt freundlich begrüßt und zu einem freien Tisch begleitet. Während wir unsere Dokumente und eine Kreditkarte überreichten, wurden wir nach unseren Getränke-Wünschen gefragt. Da es kein Ginger Ale in der Club Lounge gab, entschieden wir beiden uns für ein Glas Wasser.

Nur wenige Minuten später bekamen wir die Schlüsselkarten für unser Zimmer auf der 31. Etage ausgehändigt. Dort wartete auch schon unser Gepäck.

InterContinental Hotel Bangkok | Zimmer

Wer sich die Zimmer im InterContinental Hotel Bangkok genauer anschaut, wird schnell feststellen, dass sie von Ausstattung und Einrichtung identisch sind. Die Möblierung unterscheidet sich lediglich darin, ob ein Kingsize-Bett oder Twin-Betten im Zimmer stehen. Dennoch gibt es mit dem Grand Deluxe Room (Standard-Zimmer), dem Executive Room und dem Club InterContinental Room unterschiedliche Zimmer-Kategorien. Die Unterschiede liegen hier im Service. Während Ihr beim Grand Deluxe Room zunächst nur die Übernachtung inklusive habt, könnt Ihr beim Executive Room zusätzlich zwischen Frühstück oder einer Cocktail-Hour wählen. Die Club InterContinental Zimmer bieten dann natürlich das volle Programm mit Frühstück, Afternoon-Tea und Evening-Cocktail.

Die Auswahl an Suiten ist da deutlich vielfältiger:

  • Corner Suite mit Fenstern über die gesamte Breite des Zimmer und toller Aussicht
  • Premier Suite mit einem separaten Ankleidezimmer
  • Executive Suite mit mehr Platz und einem großen Arbeitsbereich
  • Die elegante Ambassador Suite mit fast 100 Quadratmetern Fläche
  • Der 150 Quadratmeter riesigen Diplomatic Suite mit einem Konferenztisch für bis zu zehn Personen
  • Und die Royal Suite, die laut Hotelangaben mit 250 Quadratmetern Bangkoks größte Hotelsuite ist

Ich hab während unseres Aufenthalts das Club InterContinental Personal gestresst und mir eine Führung durch (fast) alle Suiten genehmigt. Einige Eindrücke könnt Ihr hier in der Bildergalerie gewinnen:

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Corner Suite

Gebucht hatten wir allerdings ein Club InterContinental Zimmer. Zu unserem Gefallen war schon weit vor der Anreise ein Upgrade in eine Corner Suite in der Buchung erkennbar. Etwas verwinkelt, aber dank der 31. Etage mit toller Aussicht ins Zentrum Bangkoks hinein. Die Corner Suiten befinden sich jeweils an den Enden der jeweiligen Etagen. Bei den Corner Suiten könnt Ihr zwischen der ruhigeren Seite oder wie bei uns mit Blick ins Stadtzentrum wählen.

Tolle Begrüßung in unserer Corner Suite.

Wohnzimmer

Beim Betreten der Corner Suite gelangten wir zunächst in den Wohnbereich. Direkt Richtung Eingangsbereich gerichtet, gibt es einen großer Schreibtisch. Darin liegen auch alle wichtigen Hotel-Informationen. Im zentralen Teil des Wohnbereichs befindet sich eine gemütliche Sitzgruppe mit einem Couchtisch und gegenüber ein erster Flachbildfernseher. Auf dem Tisch wartete zur Begrüßung ein kleines Willkommensgeschenk auf uns.  Unter anderem ein Herz aus Schokolade. Für den gemütlichen Fernsehabend mit einem Bierchen und ein paar Nüssen, gibt es hier im Raum ebenfalls die (deutlich überteuerte) Minibar.

Rosen und ein süßes Willkommensgeschenk im Wohnzimmer der Corner Suite.

Am Ende des Wohnbereichs gelangt man in einen kleinen Flur. Hier sind diverse Schränke verbaut. Auch nützliches, wie Safe und Bügeleisen, finden sich hier. Aus dem kleinen Flur gelangt man entweder in das Schlafzimmer oder in das Bad.

Schlafzimmer

Und das Schlafzimmer ist mit seiner Aussicht über Bangkok und sogar auf den Erawan Schrein das wirkliche Prunkstück der Suite. Die komplette Breite des Zimmers verfügt dabei über eine Fensterfront. Lediglich der frei im Raum stehende Fernseher versperrt minimal den Blick nach draußen. Vom riesigen Bett aus konnten wir perfekt die Aussicht genießen. In einer Ecke des Raumes ist noch ein zusätzlicher Schminktisch in die Wand eingebaut.

Bequemes Kingsize-Bett.

Badezimmer

Das Badezimmer verfügt über eine separate Dusche, sowohl mit Hand-Duschkopf und fest installierter Regendusche, und eine große Badewanne. In die Badewanne war bei Ankunft ein Schaumbad eingelassen, welches mit Rosen dekoriert war. Spätestens jetzt war uns klar, dass aus der angekündigten Babymoon- eine Honeymoon-Reise geworden war. Nicht schlimm, denn während der Reise feierten wir ja auch unseren zweiten Hochzeitstag. Das Marmor-Badezimmer wird noch durch einen großen Waschtisch und das WC vervollständigt.

Rosenbad zur Begrüßung.

Die Pflegeprodukte sind von Agraria. Die Marke ist uns aus den Standard-Zimmern vieler InterContinental Hotels bekannt. Etwas überrascht hat mich, dass die Agraria Pflegeprodukte selbst in den höchsten Suiten zu finden sind, wo andere Hotels, wie zum Beispiel  das InterContinental Malta mit Acqua di Parma, sonst alternative Marken anbieten. Ich bin ehrlich: Ich kann mit dieser US-amerikanischen Marke nicht wirklich viel anfangen. Ich gebe aber auch zu, dass ich die L’Occitane Produkte stark vermisse. Vielleicht kommt daher meine Abneigung.

Review: InterContinental Hotel Malta

Den Stil der Zimmer fand ich eigentlich sehr angenehm. Das InterContinental Bangkok gehört mit seiner Einrichtung definitiv nicht zu den moderneren Häusern, aber es ist in einem hervorragenden Zustand. Und an einigen Elementen lässt sich vermuten, dass zwischendurch auch Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden. Eine größere Renovierungs-Welle steht nun allerdings an und beginnt in den unteren Etagen. Demnächst könnt Ihr also zwischen toller Aussicht oder modernisiertem Zimmer wählen. Wobei die Aussicht unten auf der 17. Etage sicher auch alles andere als schlecht ist.

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InterContinental Hotel Bangkok | Pool, Wellness & Fitness

Auf der 37. und damit höchsten Etage des InterContinental Bangkok befindet sich der „Oasis“ genannte Outdoor Pool. Wirklich eine Oase der Ruhe, denn der Pool hat eine überschaubare Größe und war trotzdem zu keinem Zeitpunkt unseres Aufenthalts überfüllt. Durch die zahlreichen Grünpflanzen und den teilweise verlegten Holzboden vergaßen wir schnell, dass wir uns mitten im geschäftigen Bangkok befinden.

Oasis Pool auf der 37. Etage.

Auf den Liegen, die ausreichend durch Sonnenschirme beschattet werden, warteten bereits Handtücher auf uns. Doch wir kamen gar nicht dazu, die Handtücher selbst auszubreiten, da direkt der Mitarbeiter der Poolbar zu unseren Liegen eilte und das für uns übernahm. Nicht, ohne gleichzeitig auch eine Flasche Wasser zu reichen.

Sonnenliegen am Pool.

Etwas schade ist nach meinem Empfinden, dass der Pool-Bereich nur wenig Aussicht bietet. Daher spielt es fast keine Rolle, dass wir hier quasi auf dem Dach des InterContinental Bangkok waren.

Der Spa- und Fitness-Bereich des Hotels befindet sich nur eine Etage tiefer. Normalerweise werden Gäste des Pools auch über die 36. Etage geleitet, um in Badeshorts nicht vor dem Club InterContinental aufzutauchen.

Infinity Fitness Studio auf der 36. Etage.

Natürlich könnt Ihr hier einige hochpreisige Massageanwendungen genießen oder ihr powert euch im Infinity Fitness so richtig aus. Das Fitness Studio ist erstaunlich groß und bietet Euch ausreichend Kraft- und Kardio-Geräte. Selbst ein eignen Raum für Muay Thai-Training gibt es. Genügend Handtücher, sowie Wasser, Saft und Tee stehen selbstverständlich zur Verfügung.

Nach dem Training könnt Ihr Euch umkleiden und entweder den Whirlpool oder die Sauna genießen. Da diese, wie in Thailand üblich, zwischen Männern und Frauen getrennt sind, haben wir jedoch verzichtet.

InterContinental Hotel Bangkok | Frühstück

Als Club InterContinental Gast bevorzugen wir natürlich das Frühstück im Club, da es hier in der Regel deutlich ruhiger als im Frühstücks-Restaurant ist. Außerdem sind die Speisen meist, trotz kleinerer Auswahl, noch etwas hochwertiger. Trotzdem bietet das InterContinental Hotel Bangkok seinen Club-Gäste auch die Möglichkeit, im Restaurant Espresso auf dem M-Floor zu frühstücken. Der Preis hierfür läge sonst bei 795 Baht plus Steuern und Gebühren, wenn er nicht in der Rate inkludiert ist.

Im Restaurant Espresso bekommt Ihr bis 10:30 Uhr morgens eine umfangreiche Auswahl am Frühstücks-Büffet geboten. Neben allen westlichen Standards, wie Brot und Brötchen, Wurst und Käse Aufschnitt sowie Eier-Speisen, gibt es auch Frühstück nach dem Geschmack anderer Länder. So konnten wir aus asiatischen warmen Gerichten, einer indischen Ecke und auch japanischem Sushi wählen.

Frühstücks-Büffet im Restaurant Espresso.

Uns war es beim Frühstucks-Büffet jedoch zu viel Betrieb, so dass wir wie an jedem weiteren Morgen unser Frühstück im Club genossen.

Das Frühstück im Club InterContinental wird in einem, für Club Lounges ungewöhnlich großen Bereich aufgebaut. Dafür wird die komplette Bar sowie Tische an den beiden Seiten des Raumes genutzt. Ergänzt wird das Frühstücks-Büffet noch um eine zusätzlich große Insel inmitten der Fläche.

Daher könnt Ihr sicher erahnen, dass die Auswahl auch sehr umfangreich ist. Natürlich gibt es Brot, Toast und süßes Gebäck in diversen Varianten. Salami, Schinken, Käse und Fisch standen als Aufschnitt zur Verfügung. Natürlich konnten wir auch aus diversen Sorten Cerealien und Müsli wählen. An einem eigenen Bereich konnten wir uns frischen Salat und Obst zusammenstellen, während an der zentralen Insel kleinere Snacks, wie z. B. Bircher Müsli, Fruchtsalat und Kompott darauf warteten, verspeist zu werden. Alles sehr hochwertig ausgewählt und hübsch präsentiert..

Kleine Snacks zum Frühstück.

Aber kein Club InterContinental Frühstück wäre ein echtes Frühstück ohne Eggs Benedict, die wir am Tisch bestellen konnten. Doch Eierspeisen waren nicht das einzige, was die Speisekarte zum Frühstück bot. Denn Frühstücks-Steak, Waffeln oder Pancakes, Congee, Phad Thai und ein japanisches Bento Frühstück sorgten für ausreichend Abwechslung.

Steak zum Frühstück schlägt auch Eggs Benedict.

Ebenfalls am Tisch serviert wurden diverse Kaffee- und Teespezialitäten, sowie Säfte. Mein persönliches Highlight zum Frühstück: ein Eiskaffee Thai-Style mit Syrup und Milch.

Frühstück wird im Club übrigens eine halbe Stunde länger, also bis 11:00 Uhr serviert.

Frühstück im Restaurant Espresso:

Frühstück im Club InterContinental:

InterContinental Hotel Bangkok | Club InterContinental

Nachdem Ihr schon das Frühstück im Club InterContinental kennengelernt habt, solltet Ihr natürlich auch den eigentlichen Club kennenlernen. Auf der 37. Etage ist er vermutlich eine der höchsten Lounges in Bangkok. Und mit drei Haupt-Zimmern vermutlich auch eine der größeren Club-Lounges.

Willkommen im Club InterContinental auf der 37. Etage.

Beim Verlassen des Fahrstuhls gelangten wir zunächst in einem Vorraum, in dem auch die Rezeption zu finden ist. Daran anschließend findet sich der erste Gäste-Bereich mit einigen bequemen Sitzgruppen. Hier entspannt Ihr eher bei einem netten Drink und Gespräch. Auch der Konferenzraum des Clubs ist hier angegliedert und es stehen einige iPads zur Nutzung bereit. Einmal quer durch den Raum erreicht Ihr den größten Raum des Club InterContinental. Das Speisezimmer verfügt über zahlreiche Sitzgelegenheiten. Hier befindet sich auch die Bar und das Büffet. Unser Lieblings-Zimmer war das angrenzende Separee mit ca. sechs Sitzgruppen. Das Separee liegt in etwa auf der gleichen Ecke, wie unsere Corner Suite, so dass wir von hier ebenfalls einen hervorragenden Blick auf Bangkok und während der Cocktail-Hour auf den Sonnenuntergang hatten.

Das Konzept des Club InterContinental in Bangkok erinnerte mich sehr stark an das InterContinental Hua Hin. Von 14:30 bis 16:30 Uhr gibt es einen Afternoon-Tea, der als Set am Tisch serviert wird. Etwas später von 17:30 bis 19:30 Uhr gibt es alkoholische Getränke und ein Büffet, ergänzt von warmen Canapees, die ebenfalls am Tisch serviert werden. Selbst die Last-Order um 19:15 Uhr ist identisch.

Review: InterContinental Hua Hin Resort

Der Afternoon-Tea hat schon wirklich etwas. Während wir uns ein leckeres Heißgetränk aus der Karte bestellten, servierte uns das aufmerksame Personal eine Etagere mit süßen und herzhaften Snacks. Egal ob Lachs-Bagel, Tomate-Mozzarella-Brötchen, Scones oder kleine Kuchen, für jeden Geschmack war etwas dabei.

Etagere mit süßen und herzhaften Snacks zum Afternoon Tea.

Evening Cocktail

Im Bereich der Bar wurden zum Evening Cocktail diverse kalte Speisen aufgebaut. Täglich gab es mehrere Sorten Sushi, alle Zutaten für einen Cesars Salad, Antipasti und wechselnd kleine Snacks. Auf der zentralen Insel wurde jeden Abend ein Dessert-Büffet mit einigen schmackhaften Köstlichkeiten aufgebaut. Ergänzend wurde uns jeden Abend am Tisch eine Auswahl an warmen Canapees vorgestellt. Während das hier aufgezählt wurde, hat das Team in Hua Hin dies etwas besser gelöst, denn dort führte man die unterschiedlichen Snack am Tisch vor.

Cocktails und Canapees während des Sonnenuntergangs.

Alkoholische Getränke werden durchgehend und sehr aufmerksam am Tisch serviert. In der Karte fanden sich diverse Weiß- und Rotweine, Biere (Heineken, Asahi und Singha), mittelpreisige Spirituosen (z.B. Tanqueray Gin, Chivas Regal und Olmeca Tequila), Cocktails (z.B. Singapore Sling, Mojito, Long Island Ice Tea) und Sparkling Wine (Prosecco, Cava und ein Rose)… Stop! Halt! Sparkling Wine!? Hier wurde unsere Guest-Experience dann leider einen Moment (oder auch zwei Abende) lang etwas befremdlich…

Wo ist denn bitte der Champagner!?

Kurz ausgeholt, da es viele nicht wissen, weil zahlreiche InterContinental Hotels es gerne geheim halten: Seit 2017 steht in den Guidelines für InterContinental Hotels, dass zum Evening Cocktail Champagner anzubieten ist. Das habe ich mir so von IHG mittlerweile auch bestätigen lassen und steht auch hier auf der Webseite des Club InterContinental. Es lohnt daher, wo auch immer Ihr gerade auf der Welt unterwegs seid, nach diesem festen Bestandteil der Club InterContinental Experience zu fragen.

Und so tat ich es dann auch, um mir von drei Mitarbeitern an zwei Abenden erklären zu lassen, dass man keinen Champagner habe und mir deswegen auch keinen Champagner servieren werde (ich verrate sicher nicht zu viel, wenn ich hier anmerke, dass Champagner natürlich auf der Karte der kostenpflichtigen Getränke stand). Während sich Chanon, ein ganz herausragender Mitarbeiter im Club, noch extrem bemühte und selbst meinen Gesprächsverlauf mit IHG zu dem Thema und den Link zur Webseite notierte, war da das Gespräch mit einem anderen Mitarbeiter sehr beschämend. Denn am zweiten Abend kam nach meiner Reklamation ein Mitarbeiter, der sich selber nicht weiter vorstellte, zu uns (Also er stellte sich selbst als Franzose vor, aber nannte weder Name noch Funktion. Ich vermute, dass er Club Manager war). Und der Herr wollte uns doch tatsächlich erklären, dass man im Club InterContinental Bangkok doch lieber einen guten Cava oder Prosecco als einen schlechten Champagner serviere. Peinlich an der Geschichte war nach meinem Empfinden, dass der angebotene Sparkling Wine in europäischen Supermärkten zum Preis von 5-10 Euro erhältlich ist. Dafür bekommt man natürlich weder guten noch schlechten Champagner. Zum Glück war dies jedoch das einzig negative Erlebnis im InterContinental Bangkok.

Da es kein Champagner gab, probierte ich die verschiedenen Cocktails der Karte aus. Die Barkeeper im Club bewiesen dabei jedes Mal ihr können. Insbesondere wenn sie die „Club37 Creation of the day“ serviert haben. Eine täglich wechselnde Cocktail-Kreation. Wirklich überwältigt war ich, als für meine schwangere Frau eine extra Mocktail-Karte, die sonst nur zu bestimmten Tagen verfügbar ist,  herausgeholt wurde.

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Getränke-Karten im Club InterContinental:

InterContinental Hotel Bangkok | Service

Das Team im InterContinental Hotel Bangkok setzt den hohen Service-Anspruch der Marke perfekt um. Man merkt wirklich, dass hier auf personalisierten Service gesetzt wird. Dafür wird sehr viel wert darauf gelegt wird, das richtige Personal einzusetzen und es hervorragend auszubilden.

Im Club InterContinental war das sogar noch stärker als im übrigen Hotel wahrzunehmen. Zwei Personen sind mir dabei besonders aufgefallen. Das waren Fairy, die sich auch im Vorfeld schon um unsere Anreise gekümmert hatte, und Chanon, der uns im Club hervorragend begleitete. Er hatte mich auch durch das Hotel geführt und mir die anderen Zimmer gezeigt. Ich habe tatsächlich noch nie einen Thailänder so akzentfreies Englisch sprechen hören, wie Chanon. Überrascht waren wir trotzdem, als er uns berichtete, dass er einige Zeit in Luzern, dem zweiten Zuhause meiner Frau, gearbeitet und studiert hat. So klein ist die Welt manchmal.

Mercedes S-Klasse Shuttle-Service des InterContinental Bangkok.

Fairy und das restliche Team hatten bei unserer Abreise noch mal eine tolle Überraschung für uns. Statt mit dem Taxi wurden wir mit der Mercedes S-Klasse des Hotels zum nächsten Abschnitt unserer Reise chauffiert. Und auf der Rückbank wartete noch eine kleine Überraschung auf uns: Ein Zwilligs-Pärchen Club InterContinental Bärchen mit einem lieben Gruß des Teams.

InterContinental Hotel Bangkok | Status-Anerkennung

Wir sind mit einem IHG Rewards Club Spire Elite und dem InterContinental Ambassador Status im InterContinental Bangkok angereist. Während der IHG Status in der Regel bei InterContinental Hotels wenig bringt, bekamen wir durch den Ambassador Status ein Upgrade auf eine Corner Suite. Außerdem lag als nette Geste bei unserer Ankunft ein handgeschriebener Welcome-Letter auf unserem Zimmer.

Zusätzlich erhielten wir als Begrüßungsgeschenk noch 600 Punkte auf unser IHG Konto gebucht. Einen Abzug von 20 USD auf unsere Getränke-Rechnung gab es ebenfalls. Und auch der Late-Checkout um 16:00 Uhr wurde direkt beim Checkin aktiv angeboten.

Selbst einen Obstteller gab es täglich frisch auf dem Zimmer. Interessanterweise ist dieser aber kein Status-Vorteil mehr. Dafür im InterContinental Bangkok ein Standard für alle Gäste.

Handgeschriebener Begrüßungsbrief.

InterContinental Hotel Bangkok | Check-Out

Zum Checkout schnappten wir unser Handgepäck und fuhren in die Club Lounge. Dort hatten wir zum Glück noch die Möglichkeit uns von Fairy und dem restlichen Team zu verabschieden.

Nachdem wir unsere Rechnung beglichen hatten, wurden wir auch sehr zeitnah darüber informiert, dass unser Auto unten vor dem Hotel für uns bereitsteht. Chanon ließ es sich nicht nehmen, uns noch bis unten zu begleiten und dort zu verabschieden.

Abreise aus dem InterContinental Bangkok.

An dieser Stelle oute ich mich: Beim Auschecken hatte ich tatsächlich vergessen, die 10 Euro Nüsse anzugeben, die meine Frau in der letzten Nacht aus der Minibar gefingert hatte. Zum Glück funktioniert auch dies im InterContinental Bangkok, denn einen Tag nach der Abreise bekamen wir eine Nachberechnung per Mail zugeschickt.

InterContinental Hotel Bangkok | Frankfurtflyer Kommentar

Wir haben im InterContinental Bangkok wirklich herausragenden Service erlebt. Schade, dass da dieser eine Punkt war, der den Aufenthalt negativ belastet hat. Schade auch, dass unsere Kontaktaufnahme zu IHG während unseres Aufenthalts nur zu einem „Entschuldigung, wir können keinen Einfluss nehmen“ geführt hat. Für uns unerwartet, da hier die Standards der Marke nicht eingehalten werden. So weiß ich als Gast in Zukunft nicht sicher, ob ich im nächsten InterContinental Hotel die beworbenen Leistungen auch bekomme.

Aber machen wir einen Haken daran. Sonst war die gesamte Erfahrung im InterContinental Bangkok hervorragend. Die Suite hatte mit ihrer traumhaften Aussicht einen ganz tollen Charme und die Qualität des Essens war zu jeder Zeit auf einem hohen Qualitätsniveau. Auch der kleine Pool auf der 37. Etage hatte irgendwie seinen ganz besonderen Flair.

Eins steht fest: Bangkok hat einfach viele exzellente Hotels.

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