Review: Lufthansa Lounge Berlin

Die Lufthansa Lounge am BER ist seit geraumer Zeit geöffnet. Leider war diese für eine Weile lediglich ein separater Warteraum, da weder Speisen noch Getränke in den den Räumlichkeiten verzehrt werden durften. Mittlerweile steht nahezu das komplette Sortiment wieder zur Verfügung.

Lufthansa Lounge Berlin | Lage und Zugang

Im Sicherheitsbereich gegenüber vom Gate B20 befindet sich der Zugang zur Lounge. Bei den gegenwärtigen Zuständen am Flughafen ein gewaltiger Pluspunkt, da dadurch die Lounge bis zum Boardingaufruf genutzt werden kann.

Die Lounge liegt eine Etage über der Ebene der Gates und kann entweder über eine Treppe oder einen Lift erreicht werden. Am Empfang wurde die Bordkarte kontrolliert, ebenfalls wurde nach einem Impfzertifikat oder einem negativen COVID-Test gefragt. Nach dem einchecken über die LUCA-App konnte ich die Lounge betreten.

Lufthansa Lounge Berlin | Ausstattung

Was sofort auffällt ist die großzügige Raumaufteilung und die Fensterfront welche den Blick auf das Vorfeld freigibt. Insgesamt sind die Räume in Pastelltönen und Holz gehalten, was eine gemütliche Atmosphäre verströmt. Die Platzauswahl ist vielfältig, diese reicht von gemütlichen Lounge-Ecken samt Beistelltisch, Couches und auf das Arbeiten am Laptop zugeschnittenen Plätze.

In den Räumen Informiert ein Bildschirm über den Status der Flüge. Der Waschraum und die Toiletten waren hell und sauber.

Lufthansa Lounge Berlin | Essen & Trinken

Wie bereits erwähnt werden in der BER Lounge nun wieder Speisen und Getränke zur Selbstbedienung angeboten. Hierbei reicht das Getränkeangebot von Säften und Softdrinks über Weine und Spirituosen bis zum Bier aus dem Zapfhahn.

Ich vermisste lediglich Sekt. Aber dieser wäre vielleicht auf Nachfrage gereicht worden. Es waren genug saubere Gläser vorhanden und das Personal schaffte es benutztes Geschirr und Gläser stets schnell aufzuräumen. Außerdem stehen zwei Kaffeevollautomaten bereit. Aufgrund des frühen Morgens kam es dort zu kleinen Wartezeiten.

Neben Brezeln, Brötchen und Brot wurde auch warmes Rührei zur Selbstbedienung angeboten. Zum Frühstück hätten auch Käse- und Wurst aufschnitt gepasst, dies stand leider nicht zur Wahl. Dafür gab es eine große Auswahl an Marmeladen und Honig. In kleinen Gläschen wurde außerdem Joghurt und Obst bereit gestellt.

Auffällig ist die räumliche Trennung von dem Bereich mit den alkoholischen Getränken und dem Bereich mit den Mahlzeiten und alkoholfreien Getränken.

Lufthansa Lounge Berlin | Frankfurtflyer Kommentar Kommentar

Insgesamt war ich sehr positiv überrascht gewesen! Denn aufgrund der Raumaufteilung in viele einzelne Bereiche kam nicht das Gefühl einer großen Wartehalle auf, wie es bisweilen bei anderen Lounges der Fall ist. Gemütliche Sitzecken und Arbeitsbereiche bieten für jeden Gast eine passende Möglichkeit auf seinen Flug zu warten. Es gab keine Ansagen, aber auch keine Musik.

Die BER Lounge lohnt auf jeden Fall einen Besuch, gern auch für mehr als nur einen Kaffee auf die Hand. Vor allem der Ausblick auf das Vorfeld ist am Morgen mit der aufgehenden Sonne ein Genuss.

 

Nikolas ist ein treuer Leser der Seite und selbst gerne auf Reisen. Er hat bereits in Australien gelebt und scheut keine Entfernungen. Jetzt wohnt er in Berlin und fliegt überwiegend innerdeutsch und durch Europa. Sein Lieblingsflugzeug ist die Boeing 747, in der er noch nie im Oberdeck gereist ist. Sein Traum ist es dies nachzuholen, solange der Jumbo noch fliegt.

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19 Kommentare

  1. Die Lounge ist zwar sehr schön aber mittlerweile hoffnungslos überfüllt. Die Senatorlounge nebenan ist ja bis jetzt nicht fertiggestellt. Da spart man wieder am Kunden…

  2. Leider macht diese lounge erst um 5.30 Uhr auf , so daß es wenn man um 6.30 Uhr den Flug nach München hat sich ein loungebesuch kaum lohnt. Das finde ich sehr negativ da man ja sehr früh am Flughafen erscheinen soll und sich dann die Wartezeit in den normalen Bereichen vertreibt. Hat man durst oder etwas Hunger muss man dann zu den geöffneten Geschäften bzw. Bistros oder auch Automaten greifen obwohl man ein Businessclass Ticket gekauft hat. Ist vielleicht etwas Kotzen auf hohen Niveau aber ich denke das wenn man es wollte die Öffnungszeiten früher legt.

    • Bin ich um 5.30 h in der Lounge und der Flug geht eine Stunde später,
      so bleiben mir doch mindestens 30-45 Minuten Zeit für „Kaffee und Kuchen“.
      Ist überhaupt nicht zwingend, mit Gruppe 1 einzusteigen, 6.29 h am Gate sein reicht.

  3. Seit wann wird da ein Impfzertifikat kontrolliert? Ich war in den letzten Wochen öfters da und da wurden immer nur Kontaktdaten aufgenommen. Seit Juli mehrmals in beiden Berliner Lounges gewesen und noch nie etwas vorzeigen müssen.

    Schade, dass man so gar nicht auf die baulichen Aspekte eingeht, die ich nicht ganz so super gelungen finde. Dafür ist die Aussicht echt Klasse. Das geht wirklich kaum besser.

    @Yannic: Die Lounge war bei mir nie voll. Im Gegensatz zu MUC, wo man schon vor dem Eingang anstehen muss.

    • Jedes Mal muss man dies vorzeigen. Und in den letzten Wochen war es Spätnachmittags immer voll, teilweise mit Beschränkung, dass keine Gäste mehr hineingelassen wurden.

    • Nur wenn die Inzidenz über 35 ist in Brandenburg.

      Aber ein Ausweis musste nicht mal in MUC gezeigt werden.

      Und wie gesagt, war erst letzte Woche wieder da. Ohne Ausweis. Stört mich aber auch nicht, denn in allen anderen Lounges in Europa, in denen ich war, musste ich da auch nix zeigen.

      • Die Inzidenz liegt in Brandenburg deutlich über 35, es hängt einfach davon ab wer gerade am Empfang arbeitet ob kontrolliert wird oder nicht – bei meinen vier Besuchen in den letzten Wochen wurde das Zertifikat nur ein einziges Mal kontrolliert.

        Was das Platzangebot angeht – wer die Lounge immer leer erlebt hat echt Glück, bei mir war diese leider immer unangenehm voll und einmal standen die Besucher sogar bis auf die Treppe in der Schlange da der Einlass wegen Überfüllung gestoppt wurde.

  4. Die Lounge an sich gegärt mit, war am Tag 1 da und dieses Jahr noch ein paar Mal. Die Lage ist aus meiner Sicht sehr weit hinten/abgelegen, insbesondere da man erst ganz ans Ende des Terminals läuft um dann wieder – nach dem Lounge Besuch – 5 Gates zurückzulaufen. Man hätte hier noch einiges an Wegen optimieren können, alleine von der S-Bahn zum Check in hat man 4 Rolltreppen und Zig-Zack. Der Zugang mit den 4 Türen ein weiterer Planungsfehler am BER – aber das kennen wir ja nicht anders….

  5. Danke für den Bericht und Dank an Betty für den Hinweis , daß ich keine Luca App downloaden muß .In ein paar Tagen werde ich das Inzidenzland mal wieder verlassen. Meine beiden letzten Flüge ab BER waren mit easy . also keine Lounge…Beide Male funktionierten leider die Rollbänder und der Cola Automat nicht.

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