Review: Marriott Frankfurt Airport Hotel

Kurz bevor uns die Corona-Pandemie in Deutschland traf, haben wir noch einen kurzen Ausflug nach Berlin unternommen. Eigentlich wollten wir die ITB besuchen, welche aber kurz vorher abgesagt wurde. Da unsere Flüge und das Hotel bereits gebucht waren, nutzten wir die Möglichkeit und nahmen in der Hauptstadt andere Termine wahr. Nach einem nicht ganz so entspannten Aufenthalt im Waldorf Astoria Berlin, traten wir freitags die Heimreise an. Unser spontaner Entschluss am Folgetag Familie im Taunus zu besuchen, brachte uns auf die Idee das frisch renovierte Marriott Frankfurt Airport Hotel zu testen.

Marriott Frankfurt Airport Hotel | Lage und Check-In

Nach unserem Flug mit Lufthansa von Berlin nach Frankfurt liefen wir mit Handgepäck vom Gate an den Gepäckbändern vorbei in Richtung Fernbahnhof. Relativ bald ist auf dem Weg auch das Marriott ausgeschildert.

Die Lobby wirkt nicht wie üblich wie eine Empfangshalle, sondern eher wie eine Bar (nur eben ohne Tresen). Viel gut aufeinander abgestimmtes Möbel macht den Bereich trotz den niedrigen Decken wohnlich und gemütlich. An der Rezeption angekommen wurden wir herzlich mit einem Getränk und Pralinen begrüßt. Fast Überschwänglich wurde sich für die Treue als Titanium Member bedankt und mitgeteilt, dass wir ein Upgrade auf ein Club Zimmer bekommen.

Der Check-In Prozess an sich war schnell erledigt und nachdem die Kreditkarte hinterlegt war bekamen wir die Zimmerschlüssel.

Marriott Frankfurt Airport Hotel | Zimmer

Im Zimmer angekommen, waren wir überrascht, dass sich das Design von der Lobby hier wiederfindet und genauso gemütlich und modern wirkt. Direkt nach dem Betreten des Zimmers gelangte man auf der rechten Seite in das Badezimmer, welches für ein deutsches Hotel normal groß war.

Ausgestattet war es mit einer Duschwanne, einem Waschbecken mit viel Ablagefläche und einer Toilette. Wir freuen uns immer wieder, wenn in den Badezimmern Amenities auf uns warten, was auch hier der Fall war.

Gegenüber des Badezimmers befand sich ein kleiner Schrank mit Kofferablage sowie die Kaffee- und Tee-Station mit gefüllter Minibar. Der Inhalt war, Marriott-typisch, leider nicht im Zimmerpreis enthalten.

Zentrales Element des Zimmers war ein sehr gemütliches King-Size Bett, auf dem wir sehr gut geschlafen haben. Beim Thema Bettdecke streiten sich allerdings die Geister. Auch wenn es in Kettenhotels absolut unüblich ist, bevorzuge ich getrennte Bettdecken, da mitten in der Nacht immer ein Kampf um die Bettdecke ausbricht.

Sehr positiv hervorzuheben ist an dieser Stelle, das die  Nachttische und generell das ganze Zimmer mit vielen Steckdosen und USB-Anschlüssen ausgestattet war. Zusätzlich hatte der Radiowecker auch noch eine induktive Ladefunktion – für uns ein großes Plus!

Auf der linken Seite neben dem Bett stand noch ein großzügiges Sofa, welches bei uns eher zur Kofferablage umfunktioniert wurde.

Gegenüber des Bettes war nicht nur der Fernseher an der Wand angebracht, sondern unterhalb stand noch ein Tisch mit Sitzgelegenheiten. Hier haben wir am Abend noch etwas gearbeitet.

Marriott Frankfurt Airport Hotel | M Club

Kurz nach unserer Ankunft brachen wir in den M Club auf, welcher ebenso wie das Hotel auch frisch renoviert ist. Auch hier haben wir uns direkt wohl gefühlt. Neben einem Buffetbereich mit Tischen und Stühlen gibt es verschiedene Nischen mit Sitzmöbeln. Dekoriert war alles mit verschiedenen Büchern oder Vasen. Auch in den Nischen waren immer wieder Steckdosen zu finden.

Der Buffetbereich hat uns beide positiv beeindruckt. Nicht nur optisch war alles schön angerichtet, auch die Qualität der Speisen und Getränke war gut.

Wirklich nett fanden wir auch den Service. Die Angestellten im Club haben zügig benutztes Geschirr abgeräumt und stets das Buffet in Schuss gehalten.

Für alle die im M Club nach gekühlten Getränken suchen: Diese sind platzsparend unter dem Buffet in Schubladen untergebracht.

Marriott Frankfurt Airport Hotel | Frühstück

Nach einer erholsamen Nacht sind wir gegen 9 Uhr frühstücken gegangen. Auch wenn das sicher die Rush-Hour Zeit für Frühstück ist, waren wir überrascht wie voll es war. Zuerst war kein Tisch frei, dann wurde hektisch einer abgeräumt noch während die Gäste aufstanden. Generell schien das Personal mit der Flut an Gästen eher überfordert zu sein, was der Freundlichkeit jedoch keinen Abriss tat. Hier sollte bemerkt werden, dass der Frühstücksraum während unserem Aufenthalt von zwei Hotels genutzt wurde.

Beim Frühstück gab es die übliche Auswahl an Backwaren, Obst, Aufschnitt, Joghurt und einigen warmen Alternativen. Hervorzuheben sind hier die Wasserstation und die Omelett Station, an der man sich frische Eierspeisen zubereiten lassen konnte.

Marriott Frankfurt Airport Hotel | Frankfurtflyer Kommentar

Wir haben unsere Nacht im Marriott Frankfurt Airport Hotel genossen. Die Renovierung hatte das Hotel wirklich nötig und unserer Meinung nach ist diese mehr als geglückt. Wir mögen das neue Marriott Design total, auch im Marriott Kota Kinabalu hat es uns sofort gefallen. Leider konnten wir das Gym nicht besuchen, da dieses zu dem Zeitpunkt noch renoviert wurde und man ins Nachbarhotel ausweichen musste. Sicher wird dies nach der Corona-Pandemie auch fertig und zu Benutzung bereit sein.

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4 Kommentare

    • Hallo Micha,

      ich weiß nicht ob das auf den Bildern täuscht…
      Wir sind ein 1,80m Bett von Zuhause gewöhnt und und kam das Bett nicht klein vor.

      LG Nicole

  1. Ich finde es immer witzig wenn du schreibst „Wir haben noch ein bisschen gearbeitet“.
    Du bist doch, soweit ich weiß, Krankenschwester. Arbeitest du als Krankenschwester etwa im Homeoffice?

    • Hallo Dave,

      ich war Krankenschwester, habe mittlerweile ein pädagogisches Studium hinter mir und bilde Pflegepersonal theoretisch aus.
      Unabhängig von meinem Alltags-Beruf (wie ich ihn jetzt mal nennen würde), habe ich aber auch hier auf dem Blog einige Aufgaben, welche ich zumeist ganz bewusst in meinem regulären „Feierabend“ erledige. Ganz nach dem Motto „Nach der Arbeit ist vor der Arbeit“.
      Ich erstelle dreimal die Woche den Newsletter, plane ALLE Beiträge, bin Ansprechperson für Affiliate-Partner und schreibe, wenn die Zeit es zulässt, Beiträge (wie diese Review). All das sehe ich auch als Arbeit an.

      Liebe Grüße

      Nicole

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