Review: SAS Café Lounge Tromsø

Auf unserem Weg zu unserem arktischen Abenteuer auf Spitzbergen verbrachten wir etwas Zeit im SAS Café in Tromsø. Wir flogen mit SAS von Frankfurt via Oslo und Tromsø nach Longyearbyen, dem nördlichsten zivilen Flughafen der Welt. Als Beginn eines Reiseberichts soll dieses Lounge Review dienen, da die Economy Flüge mit SAS bereits von Tim hier beschrieben wurden, und sich am Konzept nicht viel änderte. Die SAS Lounge-Cafés sind ein Konzept, welches an kleineren Flughäfen Skandinaviens betrieben wird.

SAS Café Lounge Tromsø | Zugang

Das SAS Café Konzept lässt sich aktuell (März 2018) an folgenden Flughäfen in ähnlicher Form finden: Malmoe und Lulea in Schweden, sowie Trondheim, Ålesund und Tromsø in Norwegen.

Zugang zur Lounge haben Fluggäste mit einem SAS Business oder SAS Plus Ticket, sowie einem Ticket in Business Class mit einem Star Alliance Partner. Vielflieger mit einem Eurobonus Diamond oder Gold Status, oder alternativ einem Star Alliance Gold Status erhalten auch mit einem Economy Ticket der Star Alliance Zugang.

Der Zugang erfolgt hier über automatische Gates – hier gilt zu beachten, dass die Lounge nur zeitweise personell besetzt ist, weshalb es wichtig ist, dass falls der Zugang mit Status gewünscht ist, dieser auf der Bordkarte hinterlegt ist. Soll ein statusloser Gast mitgenommen werden ist dies möglich, indem dieser seine Bordkarte direkt nach dem Statusgast am gleichen Gate scannt. Die Lounge öffnet 60 Minuten vor dem ersten nationalen SAS Flug und schließt 30 Minuten vor dem letzten nationalen SAS Flug.

SAS Café Lounge Tromsø | Layout

Die Lounge befindet sich nur wenige Schritte entfernt von der Sicherheit, am „rechten“ Ende des Terminals. Bei nur einer Hand voll Gates sind die Entfernungen in Tromsø jedoch insgesamt sehr überschaubar. Die Lounge selbst ist in einer Art Glaskasten und bietet zahlreiche Sitzmöglichkeiten an Barhockern und niedrigen Hockern oder Bänken. Typisch skandinavisch ist das Design der Lounge sehr aufgeräumt, hell und minimalistisch. Die Lounge ist hell ausgeleuchtet und bietet ein angenehmes Arbeitsklima. Zahlreiche Steckdosen und USB-Ports erlauben das laden elektronischer Geräte. Wifi ist ebenfalls vorhanden und mit einem Passwort gesichert.

Leider ist kein Bereich mit Loungemöbeln, beispielsweise Sofas oder Sesseln vorhanden, dies ist aber nicht weiter tragisch, da in der Regel keine Transitgäste die Lounge aufsuchen und die durchschnittliche Besuchszeit bei unter 30 Minuten liegen dürfte.

SAS Café Lounge Tromsø | Catering

Die – für einige – schlechten Nachrichten gleich zu Beginn: In den SAS Café Lounges gibt es keinen Alkohol.  In Tromsø wird stilles Wasser, sowie Apfel-, Orangen- und Passionsfrucht-Guava-Saft angeboten. Zusätzlich steht ein Kaffeevollautomat zur Verfügung welcher auf Knopfdruck die üblichen Kaffeespezialitäten, bspw. Cappuccino oder Espresso in Pappbecher, präpariert. Eine kleine Auswahl an Tee ist ebenfalls vorhanden.

Zum Beißen bietet die Lounge ebenfalls nur eine sehr kleine Auswahl. Am Nachmittag bot die Lounge eine Auswahl an Keksen, sowie süßes Gebäck – die Zimtschnecken waren jedoch wirklich lecker und frisch. Zusätzlich wird eine kleine Auswahl an  Obst angeboten: Bananen, Äpfel, Birnen. Da am Abend bereits das Frühstück aufgebaut wurde, kann ich berichten, dass neben Keksen und Obst warme Haferflocken mit Wasser serviert werden. Vermutlich wird zusätzlich Toast, Butter und Marmelade gereicht.

SAS Café Lounge Tromsø | Kommentar

Das Café Lounge Konzept von SAS kann natürlich bei weitem nicht mit einer Senator Lounge oder anderen Business Lounges an großen europäischen Flughäfen mitspielen. Für einen kleinen Flughafen bietet die Hardware der Lounge einen Platz um die kurze Zeit zwischen Check-In und Abflug mit einem Kaffee und einem Snack zu überbrücken. Für mehr ist diese Lounge jedoch nicht gedacht. Insregesamt würde ich die Lounge dennoch als gut bewerten, da sie im Vergleich mit Lounges an sehr kleinen Flughäfen (10-15 Flüge am Tag) dennoch ein tolles Angebot bietet – extra Zeit einplanen würde ich für diese Lounge jedoch nicht.

Da wir den letzten Flug des Tages hatten, schloss die Lounge pünktlich 30 Minuten vor unserem leicht verspäteten Abflug – und hinter uns gingen die Lichter aus.

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