Review: Tortue Hamburg

Vor kurzem hat es mich dienstlich für eine Nacht nach Hamburg verschlagen. Gerade für einen so kurzen Aufenthalt lag das Tortue Hamburg wirklich perfekt. In wenigen Minuten konnte man von dem Design-Hotel aus zu Fuß Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise den Michel oder das Rathaus erreichen. Angereist bin ich mit dem Flugzeug, da zu dem Zeitpunkt eine Zugfahrt teurer und ähnlich lang gewesen wäre. Im Hotel bin ich gegen 9 Uhr angekommen und mein Zimmer war zu meiner Überraschung bereits vorbereitet. Der Check-In Prozess war sehr schnell erledigt.

Tortue Hamburg | Zimmer

Mein Zimmer lag im zweiten Stock. Direkt nach dem Eingang auf der linken Seite befand sich das Badezimmer, welches mit einer großzügigen Walk-In Dusche, einem Waschbecken und einer Toilette ausgestattet war. Am Waschbecken stand eine vollständige Auswahl an Amenities bereit, zudem verfügte es über ausreichend Ablagefläche.

Gegenüber des Badezimmers war ein großer Schrank verbaut, in dem unter anderem auch die Kaffee- und Teestation, sowie die Minibar integriert war. Besonders hervorzuheben ist hier das All-Inclusive Konzept des Hotels. So konnte man alle Getränke aus der Minibar kostenfrei konsumieren und sie wurde zudem jeden Tag neu bestückt.

Neben dem Einbauschrank stand eine gemütliche Couch, darüber hing der großzügige Fernseher. Mittig im Zimmer, vor dem Fußende des Bettes, konnte man an einem Schreibtisch arbeiten. Auf dem Schreibtisch stand ein Tablet, in dem man allerlei Informationen über das Hotel und Hamburg finden konnte. In der Tischplatte waren USB-Anschlüsse und eine Steckdose verbaut, um seine elektronischen Geräte zu laden.

Zentrales Element des Zimmers war das Boxspringbett, welches mit mehreren Kissen und zwei einzelnen Decken ausgestattet war. Ich habe hier ausgezeichnet geschlafen und würde sogar sagen, dass ich selten in einem Hotel in einem so gemütlichen Bett geschlafen habe. Rechts und links standen Nachttische, auch hier waren Steckdosen verbaut.

Tortue Hamburg | Frühstück

Am nächsten Morgen wurde im Erdgeschoss des Hotels das Frühstück serviert. Neben einer vollständigen Buffet Auswahl mit Säften, Wasser, Wurst, Käse, Obst, Brot und Brötchen konnte man aus einer großzügigen Karte weitere Speisen bestellen. Ich habe mir Eggs-Benedict, einen French-Toast und Krabben bestellt. Alle angebotenen Speisen waren extrem lecker und toll angerichtet.

Schön fand ich auch, dass man innen und außen sitzen konnte. Das Personal war stets freundlich und hat zügig leere Teller abgeräumt, sowie das Buffet in Ordnung gehalten.

Tortue Hamburg | Frankfurtflyer Kommentar

Ich habe mich im Tortue sehr wohl gefühlt und würde es für einen erneuten Aufenthalt in Hamburg definitiv wieder buchen. Das Hotel verfügt auch über ein Fitnessraum, über den ich leider nichts sagen kann. Für ein Training war der Besuch in Hamburg einfach zu kurz und das Programm zu lang.

 

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4 Kommentare

  1. Habe ml eine grundsätzlich Frage. Sind eigentlich alle Übernachtungen in getesteten Hotels oder Flüge bei getesteten Airline für den Frankfurtflyer gratis. Mitanderen Worten, zahlen die Anbieter mit leistungen für die bewertungen?

    • Hi Lars,

      es gibt tatsächlich Hotels die uns für eine Review einladen oder dafür bezahlen. Dies kennzeichnen wir für die Leser allerdings immer und es ist eher die Ausnahme. Bei diesen Kooperationen ist uns aber besonders wichtig, dass keine redaktionellen Vorgaben gemacht werden. Also lassen wir uns nicht vorschreiben was wir schreiben und wie das Fazit ausfällt, es soll ja authentisch bleiben. Ich würde grob schätzen, dass 99% unserer Reviews selbst bezahlt sind und durch keine Kooperation entstanden sind.

      Liebe Grüße

      Nicole

  2. Mein Hotel-Tipp für Hamburg: The Madison.
    Tolle Zimmer, wir hatten eine super ausgestattete 70qm Suite. Schmackhaftes reichhaltiges Frühstück mit Kaffee von Elbgold. Zentrale Lage: zu Fuß in 5 Minuten zum Michel/Potugiserviertel, 10 Minuten bis zur Elbphi, 15 Minuten bis Landungsbrücken und Spielbudenplatz.
    Das größte Plus sind die kompetenten immer freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter des Hauses

  3. „Angereist bin ich mit dem Flugzeug, da zu dem Zeitpunkt eine Zugfahrt teurer und ähnlich lang gewesen wäre.“

    Das klingt meiner Wahrnehmung nach ein bisschen so, als müsse man sich (heutzutage) erklären, warum man das Flugzeug nimmt und nicht die Bahn.

    Möglicherweise hast du das aber nur als sachlicher Vergleich der infrage kommenden Verkehrsmittel geschrieben und ich täusche mich.

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