Review: Ukraine International Business Class in der Boeing 737-800

In den Herbstferien 2017 ging es für meine Mutter und mich nach Larnaca auf Zypern. Auf diesen Strecken konnten wir für relativ wenig Geld die Ukraine International Business Class in der Boeing 737-800 testen. Die Reiseroute war von Berlin-Tegel über Kiew nach Larnaca und zurück, also insgesamt vier Mittelstreckenflüge. In diesem Review beziehe ich mich auf das erste Segment unseres Rückfluges, von Larnaca nach Kiev.

Ukraine International Business Class in der Boeing 737-800 – Check In

Da unser Flug am frühen Morgen stattfand, waren wir bereits um 3:40 Uhr am Check-In. Für Ukraine Airlines gab es am Flughafen Larnaca insgesamt vier Check-In-Schalter, davon war ein Schalter für die Business Class-Gäste und Statuskunden bestimmt. Der Check-In verlief schnell und problemlos und wir bekamen unsere Loungeeinladungen mit unseren Namen in die Hand.

Nach dem Check-In ging es durch die Passkontrolle und anschließend durch die Sicherheitskontrolle. Leider wurde die Fast Lane am Flughafen Larnaca nicht für die Business Class Gäste von Ukraine International angeboten. Nach einer Wartezeit von rund 10 Minuten hatten wir die Pass- und Sicherheitskontrolle hinter uns.

Ukraine International Business Class in der Boeing 737-800 – Boarding

Das Boarding begann pünktlich, nämlich 45 Minuten vor dem Abflug. Da das Flugzeug auf einer Außenposition geparkt war, stand noch eine kurze Busfahrt an. Auf das Priority Boarding wurde verzichtet. Meiner Meinung nach völlig zurecht, da es wenig Sinn macht sich als einer der Ersten in den Bus zu begeben, der sich nach und nach füllt.

Ukraine International Business Class in der Boeing 737-800 – Kabine und Layout

Die Business Class auf Kurz- und Mittelstreckenflügen bei Ukraine International ist in einer klassischen 3-3 Konfiguration angeordnet. Der Mittelsitz wird stets freigehalten und anstelle des Mittelsitzes befindet sich ein kleiner Tisch, der zum Beispiel als Ablagefläche für Getränke benutzt werden kann.

Insgesamt verbaut Ukraine International 186 Sitzplätze in der Boeing 737-800.

Der Sitzkomfort und die Polsterung der Sitze ist allerdings viel besser, als bei der Konkurrenz (z.B. Lufthansa/Swiss/Austrian in der neuen Europakabine).

Ukraine International Business Class in der Boeing 737-800 – Service und Catering

Mit dem Service von Ukraine Airlines war ich sehr zufrieden. Der Service startete bereits am Boden mit einem Welcome Drink. Hier wurde Wasser, Orangensaft und Limonade in verschieden Sorten angeboten.

Kurz nach dem Takeoff wurden heiße Tücher gereicht und erste Getränkewünsche aufgenommen. Danach ging der Service weiter: Man bekam ein Amenity-Kit, welches aus Ohrstöpseln, einem Paar Socken und einer Augenmaske bestand. Ob dies war auf einem drei Stunden-Flug nötig ist, muss jeder selbst entscheiden. Ich persönlich schätze diese kleine Aufmerksamkeit sehr.

Außerdem wurde das Menü für den Flug vorgestellt. Man hatte die Wahl zwischen drei Hauptgerichten (in der Regel jeweils ein Fleisch-, Fisch-, und vegetarisches Gericht). Ich entschied mich diesmal für das vegetarische Gericht, welches aus zwei Stück Käsekuchen mit Vanillesoße und Kirschen bestand.

Kurze Zeit später wurde der Tisch eingedeckt und das Essen wurde gereicht. Dies wird auf einem Tablett serviert. Die Portionen waren sehr großzügig. Außerdem befanden auf dem Tablett frische Früchte, Marmelade und Butter. Zudem hatte man die Wahl zwischen verschiedenen Sorten Brot und Brötchen.

Ukraine International Business Class in der Boeing 737-800 – Fazit

Ich persönlich würde gern wieder mit der Ukraine International Business Class fliegen. Aufgrund der meist attraktiven Angebote, kann ich die Airline nur wärmstens empfehlen. Den Service und die Details schätze ich sehr. So wird einem proaktiv der Mantel abgenommen. Zudem waren auch die Amenity-Kits und die Nüsse vor dem Start sehr angenehme Kleinigkeiten.

Am Boden kann man sicherlich noch ein wenig verbessern. So wäre eine Fast-Lane Sicherheits- und Passskontrolle sicherlich nicht verkehrt.

Insgesamt hat mir der Flug jedoch gefallen und das Preis-Leistungs-Verhältnis passt.

 

Vielen Dank an Michael Pavlotski, der in seiner Freizeit auch viele Bilder von Flugzeugen macht, für diesen interessanten und eindrucksvollen Gastbeitrag!

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