Review: SpiceJet Economy Class in der Boeing 737 MAX 8 von Kochi nach Mumbai

Auf meinem Rückflug von Kochi nach Mubai hatte ich die Wahl Air India, IndiGo oder die SpiceJet Economy Class in der Boeing 737 MAX 8 zu fliegen. Ich habe mich aufgrund der früheren Abflugzeit und des minimal höheren Preises für SpiceJet entschieden. Der Grund ist denkbar einfach, denn ich wollte genügend Zeit zum Umsteigen in Mumbai haben. Mein letzter Flug in 2018 war zugleich meine erster Flug mit dem neusten Boeing Kurzstreckenmodell, der Boeing 737 MAX8. Ähnlich wie bei meinem Vistara Flug habe ich für einen Aufpreis von rund 1000 indischen Rupie oder gut 12 Euro das SpiceMax Paket gebucht. Hier gibt es eine bevorzugte Gepäckbehandlung, schnelleres Einsteigen, kostenfreies Essen und Trinken, sowie einen Platz in den ersten Reihen mit mehr Beinfreiheit. Wie meine Erfahrungen mit SpiceJet waren, lest Ihr in dieser Review.

SpiceJet Economy Class in der Boeing 737 MAX 8 | Check-In und Boarding

Am Flughafen von Kochi gab es einen extra Schalter für Gäste, die das SpiceMax Paket gebucht haben. Hier musste ich leider (und etwas unfreiwillig) meinen Koffer aufgeben, da man diesen unbedingt wiegen wollte. Die üblichen sieben Kilo waren dank der Shopping-Tour auf den Gewürzmarkt nicht mehr einzuhalten. Hier kam das Priority Gepäck, welches im SpiceMax Tarif kostenfrei dabei ist, sehr passend. Nach wenigen Augenblicken und ohne Koffer, war ich dann auf dem Weg zur Lounge. Diese durfte ich danke meines Priority Pass kostenfrei nutzen.

Das Einsteigen begann mit wenigen Minuten Verspätung. Die Boeing 737 war gut 15 Minuten verspätet gelandet.

Beim Einstiegen wurde dann streng zwischen Gästen mit Priority Boarding und denen ohne getrennt. So durfte ich dann auch als einer der ersten Gäste einsteigen. Das macht das Fotografieren für den Blog immer etwas einfacher.

SpiceJet Economy Class in der Boeing 737 MAX 8 | Kabine und Layout.

Die SpiceJet Economy Class in der Boeing 737 MAX8 ist mit 189 Sitzplätzen ähnlich eng bestuhlt wie ein Flugzeug bei Ryanair, allerdings merkt man dies in den erste Reihe nicht. Die ersten vier Reihen sind für Gäste des SpiceMax Tarifs reserviert, der Sitzabstand ist mit geschätzten 33 Zoll ausreichend. In der ersten Reihe kann man die Beine zudem gut ausstrecken.

Der Sitz ist in rotem Leder bezogen und verfügt im Gegensatz zum Rest der Kabine über eine verstellbare Kopfstütze.

In der ersten Reihe lässt sich der Tisch aus der Armlehne ausklappen. Bei allen anderen Sitzen ist dieser am Vordersitz angebracht. In den hinteren Reihen sind die Sitze mit dunklem Leder bezogen und der Sitzabstand ist leicht reduziert.

Die Boeing 737 MAX8 ist der neuste Flugzeugtyp bei SpiceJet, entsprechend gut war der Zustand der Kabine. Man konnte sogar noch den Geruch des neuen Flugzeuges riechen.

SpiceJet Economy Class in der Boeing 737 MAX 8 | Catering und Service

SpiceJet ist eigentlich ein Low Cost Carrier, allerding führ man mit dem SpiceMax Tarif ein Hybrid-System ein. So wurde zum Beispiel noch vor dem Start ein Becher Wasser verteilt.

Nachdem wir gestartet sind, ging auch schon der Service los. Gäste der SpiceJet Economy Class müssen für das Essen bezahlen. Im SpiceMax Tarif ist dieses hingegen kostenfrei enthalten. Online habe ich (unwissentlich und eher ausversehen) das Spicy Chicken gewählt. Dies war eines der drei Gerichte, die man angeboten hat. Besonders spannend fand ich, dass ich noch einmal mit Namen angesprochen wurde und meine Essensauswahl erneut abgefragt wurde.

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Das Spice Chicken (was sollte man auch sonst bei SpiceJet an Board essen) war wirklich lecker. Wenige Minuten nachdem ich fertig gegessen hatte, wurde das Tablett abgeräumt und ich konnte mich wieder dieser Review widmen.

Spannend fand ich übrigens die Werbung. Wer ist nicht auf der Suche nach einem Matchmaking-Service? In Indien scheint es hier wohl Bedarf zu geben ;).

SpiceJet Economy Class in der Boeing 737 MAX 8 | Frankfurtflyer Kommentar

Nach meinem zweiten Flug innerhalb Indiens muss ich sagen, dass ich begeistert bin. Das Flugzeug war neu, die Crew freundlich, das Essen gut und abgesehen von der kleinen Verspätung war alles perfekt. Die SpiceJet Economy Class in der Boeing 737 MAX 8 ist definitiv zu empfehlen, insbesondere wenn man den Aufpreis für SpiceMax bezahlt.

Insgesamt macht Fliegen in Indien viel Spaß. Beide Flüge waren klasse und deutlich besser als das, was wir in Europa in der Kurzstrecken-Economy kennen. Natürlich mag das an den Zusatzpaketen liegen, die 12 Euro Aufpreis sind aber mehr als gerechtfertigt.

Wie sind Eure Erfahrungen mit SpiceJet oder indischen Airlines?

Weitere Teile meines Tripreports findet Ihr hier:

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2 Kommentare

  1. Jet Airways, Mumbai -> Kochi, Kochi -> Nagpur (zu einer Hochzeit, um die Frage zu beantworten, was um alles in der Welt man in Nagpur will …). An die kurzen Flüge kann ich mich nicht entsinnen, was wohl an den sehr viel eindrucksvolleren Sicherheitskontrollen liegen mag. Polizisten mit Maschinenpistolen gleich am Flughafeneingang, penibelste Handgepäckkontrolle bis hin zur kleinsten Nagelschere bei der Sicherheitskontrolle. Wird wohl leider seinen Grund haben, beeindruckend war es dennoch.
    Ich will aber niemanden von einer Reise nach Indien abschrecken. Sehr eindrucksvoll (und ebenso sehr gewöhnungsbedürftig).

    • Hey Rainer,
      Indien ist da ein wenig speziell. Ähnlich erging es mir in Delhi.
      Kochi und Mumbai waren aber eher entspannt.

      Aber lieber eine solche Sicherheitskontrolle, als ein Streik von Verdi 😉

      Gruß, TIm

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