United Airlines will ab Mai wieder mehr Langstrecken fliegen

Ende März hat United Airlines, wie auch alle anderen US Airlines, ihre Internationalen Flüge weitestgehend eingestellt. Nur noch sechs Langstreckenflüge fliegt United Airlines noch und das als größte Airline der Welt! Ab Anfang Mai will United Airlines wieder mehr Langstrecken fliegen, was durchaus ein Wegweiser sein kann, wie die Airlines das Geschäft langsam wieder anfahren.

Von einst mehreren Hundert Langstreckenflügen, welche United Airlines jeden Tag geflogen ist, ist dank des Coronavirus nur noch ein kläglicher Rest verfügbar. Drei tägliche Flüge ab Newark, ein täglicher Flug ab Houston und zwei tägliche Flüge ab San Francisco und dies nicht, weil man bei so wenigen Langstrecken die Flugzeuge noch voll bekommen würde, sondern weil man hiermit eine Grundversorgung bieten wollte.

Die Flugzeuge waren meist recht leer und sind teilweise mit weniger als 50 Passagieren über den Atlantik geflogen. Aus wirtschaftlicher Sicht machte dies keinen Sinn mehr und eigentlich wollte United Airlines sogar alle Langstreckenflüge weltweit einstellen, allerdings war hier der Druck so hoch, dass man sich auf seinen eigenen Slogan bezogen hat und mit den Worten „uniting the world and doing it safely“ bezogen hat und immerhin sechs tägliche internationale Langstrecken aufrecht erhalten hat. Die Milliarden, welche die USA als Soforthilfe zugesagt haben, hat hier aber vermutlich auch geholfen.

  • Newark- Frankfurt
  • Newark-London Heathrow
  • Newark- Tel Aviv
  • Houston- Sao Paulo
  • San Francisco nach Tokyo
  • San Francisco nach Sydney

Nun sieht man bei United Airlines wohl eine wieder anziehende Nachfrage nach internationalen Reisen und will ab dem 4. Mai langsam anfangen zusätzliche internationale Langstrecken wieder aufzunehmen. Dabei ist man allerdings nur vorsichtig optimistisch, denn man verweist direkt darauf, dass die Entwicklung auf der ganzen Welt noch nicht sicher vorherzusagen ist.

…. wir überwachen sehr genau die Nachfrage, sowie die Veränderungen in staatlichen oder lokalen Ausgangsperren, sowie gesetzlichen Restriktionen innerhalb der USA. Auf Grundlange dieser Informationen und Entwicklungen werden wir möglicherweise unseren Flugplan anpassen.

Damit ist auch klar, dass man die Entwicklung der internationalen Langstrecken, von der Entwicklung der COVID-19 Pandemie weltweit und insbesondere auch in den USA abhängig macht. In den USA rechnet man allerdings damit, dass es schon bald Lockerungen der Maßnahmen gibt, denn die wirtschaftlichen Auswirkungen sind hier bereits sehr drastisch im ganzen Land zu spüren.

Daher rechnet man in den USA fest damit, dass es schon sehr bald die ersten Lockerungen geben wird und auch United Airlines scheint hiermit aktuell zu planen, was ein Hochfahren des Flugplanes erklären würde.

Ab dem 4. Mai und in den folgenden Tagen will man aktuell folgende Flüge wieder aufnehmen:

  • Washington D.C.- Frankfurt
  • Chicago – London Heathrow
  • Newark – Amsterdam
  • Houston – Bogota
  • Houston – Buenos Aires

Damit würde sich das internationale Netzwerk von United Airlines im Mai immerhin verdoppeln, auch wenn es weiterhin sehr überschaubar sein wird.  Spannend wird auch sein, wie viele der Flüge innerhalb der USA dann wieder aufgenommen werden, denn aktuell ist das Passagieraufkommen innerhalb der USA auf etwa 5% des Normalen zurückgegangen.

United Airlines will ab Mai wieder mehr Langstrecken fliegen | Frankfurtflyer Kommentar

Grundsätzlich sehe ich es als ein erstes positives Signal, dass Airlines nun schon Pläne für ein wieder Hochfahren des Angebotes machen. Dies wird natürlich Hand in Hand mit einem Hochfahren der weltweiten Wirtschaft einhergehen, was für uns alle enorm wichtig ist.

Aktuell ist noch keine genaue Exit Strategie zu sehen, aber es gibt die ersten Anzeichen, welche uns positiv stimmen sollten. Allerdings kann man an diesem vorsichtigen Schritt auch sehen, dass Airlines von einem langsamen Anfahren ausgehen. Von heute auf morgen werden wir nicht wieder zur Normalität zurückkehren könne.

Danke: simpleflying

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