Lounge Review: The Club at SEA

Die einzige Star Alliance Lounge in Seattle ist der United Club im zentralen Terminal bei Gate A9. Wer allerdings mit Lufthansa aus Seattle abfliegt, wird an einem der Satelliten am Flughafen von Seattle abfliegen. Lufthansa nutzt hier die Lounge The Club at SEA für die Business Class Passagiere, sowie Passagiere mit Vielfliegerstatus. Ich habe vor meinem Abflug von Seattle nach Frankfurt mit Lufthansa die Lounge besucht.

The Club at SEA | Lage und Zugang

Der Eingang zur „The Club at SEA“ Lounge in Seattle befindet sich direkt neben Gate S9 und ist damit genau gegenüber vom Abfluggate, welches Lufthansa nutzt. Die große Schiebetür ist fast nicht zu übersehen.

Bei der „The Club at SEA“ Lounge handelt es sich um eine Vertragslounge. Sie wird von einer ganzen Reihe verschiedener Airlines für Ihre First- und Business Class Passagiere genutzt. So nutzen zum Beispiel auch Lufthansa und Condor die Lounge für ihre Business Class Passagiere. Wer mit Lufthansa aus Seattle abfliegt und über einen Star Alliance Gold Status verfügt erhällt ebenfalls Zugang zu dieser Lounge.

Die „The Club at SEA“ Lounge ist übrigens auch eine Priority Pass und Dinners Club Lounge. Auch kann man einen Eintritt einfach für 40 US$ kaufen.

The Club at SEA | Ausstattung

Als ich am Empfang meine Bordkarte vorzeigte um in die Lounge eingecheckt zu werden war ich recht überrascht, als mich eine Mittarbeiterin in einen abgesperrten Bereich mit First Class begleitete. Dieser Bereich war ein wenig ruhiger als der Rest der Lounge. Auch war dies der einzige Bereich, in welchem ich noch einen freien Sizplatz ausmachen konnte.

Grundsätzlich ist dies allerdings nur ein abgetrennter Bereich der Lounge, in welchem man zusätzlich noch von sporadisch erscheinenden Kellnern bedient wird.

Zugang zum First Class bereich haben übrigens alle Senatoren und Hon Circle Mitglieder, welche mit dem Lufthansa Flug abfliegen, sowie Passagiere mit dem höchsten ANA Vielfliegerstatus, welche auf den ANA Flug nach Tokyo gebucht sind.

Die Lounge selbst besteht aus einem Raum, welcher durch die große Fensterfront sehr hell ist. Dies ist in meinen Augen auch der größte Pluspunkt dieser Lounge, da man einen tollen Blick auf die Flugzeuge am Gate hat.

Während meinem Besuch waren alle Sitzplätze im Hauptteil der Lounge belegt und einige Gäste mussten leider stehen.

An der Wand gegenüber der Fensterfront gab es ein kleines Buffet mit Snacks und Softdrinks zur Selbstbedienung. An einer sehr kleinen bedienten Bar wurden alkoholische Getränke ausgeschenkt.

Ein weiterer großer Pluspunkt der „The Club at SEA“ Lounge war das recht schnelle Wlan Internet. Die Lounge verfügte auch über eigene Toiletten, allerdings leider nicht über Duschen. Am Empfang lag auch eine recht breite Auswahl an Magazinen für die Gäste bereit.

The Club at SEA | Essen und Trinken

An einer kleinen Bar wurden alkoholische Getränke wie Bier, Wein und Spirituosen und Mischgetränke kostenlos ausgeschenkt. Softdrinks konnte man sich in Selbstbedienung aus Kühlschränken unter dem Buffet nehmen. Auch ein Kaffeevollautomat stand auf dem Buffet.

Die Auswahl an Speisen war recht überschaubar. Es gab einige abgepackte Kekse und Chips sowie Instant Nudelsuppen.

Typisch amerikanisch gab es auch frisch gebackene Cookies und zwei Suppen als warme Speisen.

The Club at SEA | Frankfurtflyer Kommentar

Diese Lounge ist leider einer der Lounges, bei welchen ich nur empfehlen kann möglichst wenig Zeit hier zu verbringen. Ich war in der halben Stunde, die ich hier verbracht hatte sehr froh um die Steckdose und das schnelle Internet, sodass ich noch ein wenig arbeiten konnte. Auch hatte ich das Glück im First Class Bereich sitzen zu dürfen.

Eine Lounge ist besser als keine Lounge? Manchmal sicherlich! Wenn die Lounge wie hier vor dem zeitgleichen Abflug des Lufthansa und ANA Fluges so voll wird, dass Gäste keinen Sitzplatz mehr bekommen, wartet es sich am Gate unter Umständen doch besser am Gate oder in einem Restaurant als in der „The Club at SEA“ Lounge. Ich könnte mir übrigens durchaus vorstellen, dass diese Lounge außerhalb der Stoßzeiten doch angenehm ist, auch wenn das Angebot recht bescheiden ist.


Dieser Reisebericht besteht aus folgenden Teilen:

 

 

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