Gebucht: Swiss First Class, Singapore Airlines Suite Class, Lufthansa First Class

Endlich steht bei uns der nächste Trip an. Nachdem ich dieses Jahr mit Bachelorarbeit, Prüfungen und Jobwechsel einiges um die Ohren hatte naht der lang ersehnte Urlaub. Eigentlich war schon ein dreieinhalb wöchiger Urlaub für August geplant, diese Urlaubstage musste ich mir bei meinem alten Arbeitgeber leider ausbezahlen lassen und durfte sie nicht nehmen. Christoph war im Juli im Auftrag des Blogs einige Tage alleine unterwegs und konnte unter anderem die neue Turkish Airlines Business Class und die Gamechanger First Class von Emirates testen.

Gebucht: Swiss First Class, Singapore Airlines Suite Class, Lufthansa First Class | Die aktuelle Planung

Wer uns auf dem Blog schon etwas länger verfolgt weiß, dass immer alles anders kommt als geplant. Meist stehen bei Antritt der Reise die Rückflüge noch gar nicht. Das ist diesmal anders.

Los geht es mit einem Zubringer in der Lufthansa Business Class nach Athen. Gebucht haben wir den Flug für 309 Euro über die Lufthansa Webseite. Dabei fliegen wir Hin- und Zurück in der Business Class (Buchungsklasse P). Auch wenn Christoph eigentlich ein Economy Class Ticket buchen wollte, bei einem Preisunterschied von 48 Euro für das Business Class Upgrade im Vergleich zu einem Economy Class Tarif mit Gepäck, war es das Upgrade einfach wert. Auch wenn es ein sehr teurer Zubringer ist. 

In Athen werden wir noch eine Nacht verbringen, ein Hotel haben wir uns noch nicht ausgesucht. Wenn Ihr einen Tipp in Flughafennähe habt, könnt Ihr uns gerne in den Kommentaren Tipps geben. Da wir nur 14 Stunden in Athen sind, lohnt es sich vermutlich nicht in die Stadt zu fahren. 

Am nächsten Tag starten wir ein neues Ticket. Zuerst geht es in der Business Class von Swiss nach Zürich, wo wir uns unter anderem die neue Alpine Lounge anschauen werden, aber auch die First Class lounge an den E Gates wird nicht zu kurz kommen. Hier lassen wir es uns diesmal nur kurze Zeit gut gehen, bevor es in der Swiss First Class in der Boeing 777 weiter nach Hongkong geht. Dieses Ticket haben wir ausnahmsweise nicht auf Meilen gebucht, da das Angebot mit 2.670 Euro pro Person zu verlockend war und so können wir direkt Meilen für den nächsten Urlaub sammeln. 

In Hongkong verbringen wir eine Nacht, auch hier haben wir uns noch kein Hotel ausgesucht. Entweder gehen wir in ein uns bereits bekanntes Hotel, wie das Conrad Hongkong oder Sheraton Hongkong oder buchen über Expedia ein uns noch unbekanntes.

Und hier beginnt schon der erste Knackpunkt. Von Hongkong sollte es (natürlich nach einem Loungebesuch) in der neuen Singapore Airlines Suite Class im Airbus A380 weiter nach Singapur gehen. Ob man für diesen kurzen Flug wirklich dieses Produkt benötigt, darüber lässt sich streiten. Allerdings findet der Flug an meinem Geburtstag statt und Christoph hat es gut gemeint.

Gestern hat uns nun die Nachricht von Singapore Airlines erreicht, dass nicht wie geplant ein A380, sondern eine 777 eingesetzt wird. Hier sind nur vier First Class Sitze verbaut, aber bereits sechs Passagiere gebucht. Christoph hätte noch einen Platz, aber ich und ein anderer Passagier sind leer ausgegangen. Hier schauen wir uns gerade nach Alternativen um und überlegen nur eine, statt wie ursprünglich geplant zwei Nächte in Hongkong zu bleiben und bereits einen Tag vorher in der Suite Class zu starten, wenn sich Singapore Airlines hier verhandlungsbereit zeigt. Prämienflüge in der Singapore Airlines Suite Class gibt es am Tag vorher nämlich nur für eine Person. Der ursprüngliche Flug in der Singapore Airlines A380 Suite hat uns 40.500 Meilen und 30 Euro pro Person gekostet.

Ihr werdet lachen, aber auch in Singapur haben wir noch kein Hotel gebucht. Christoph tendiert stark zum Conrad Singapore oder zum JW Marriott South Beach, ich würde gerne – auch für den Blog – ein neues Hotel testen. Das Marina Bay Sands und besonders der Dachpool haben es mir ja angetan aber Christoph ist von dem „Touribunker in dem man zehn Minuten auf den Fahrstuhl wartet“ nicht so angetan. 

Nach einem kurzen Stopp in Christophs Lieblingsstadt geht es zu meinem Wunschziel. Mit Silk Air fliegen wir in der Business Class nach Kota Kinabalu auf Borneo. Dieser Flug hat pro Person 19.000 KrisFlyer Meilen und etwa 20 Euro gekostet. Diese Tickets habe übrigens ich bezahlt, denn auch ich habe mit der American Express Gold Karte fleißig Punkte gesammelt, welche nun eingelöst werden.

Hier hab ich mir tatsächlich schon mit dem Nexus Resort & Spa Karambunai ein Hotel ausgesucht. Aktuell lassen wir uns noch offen ob wir uns auf Borneo noch eine andere Gegend anschauen oder nach Langkawi oder Kuala Lumpur weiter fliegen.

Gebucht: Swiss First Class, Singapore Airlines Suite Class, Lufthansa First Class | Eingesetzte Meilen

Die Meilenwerte haben wir Euch oben schon einzeln geschrieben. Insgesamt sind es 119.000 Krisflyer Meilen für beide Passagiere, welche wir durch Membership Rewards Punkte ertauscht haben. Dadurch, dass wir dieses Jahr quasi noch keine gemeinsame Fernreise gemacht haben und die langen Flüge nicht mit Meilen gezahlt haben, reichten meine Membership Rewards Punkte aus, welche ich mit täglichen Umsätzen durch die American Express Gold und die American Express Platinum Karte gesammelt habe.

Gebucht: Swiss First Class, Singapore Airlines Suite Class, Lufthansa First Class | Frankfurtflyer Kommentar

Dieses Jahr war für mich ein extrem untypisches Jahr. Nach einem Skiurlaub war ich zwei mal beruflich unterwegs. Außer einem kurzen Ausflug zum schönen Arosea Life Balance Hotel im Ultental bin ich dieses Jahr noch nicht verreist. Umso größer ist die Freude über den bevorstehenden Urlaub mit wirklich tollen Flügen und Zielen!

Wie immer sind unsere Reisepläne flexible und bei Reiseantritt noch nicht final abgeschlossen. Wenn ihr also gute Ideen für Malaysia habt, lasst es uns gerne wissen.

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7 Kommentare

  1. Hey Nicole,

    wann macht Ihr die Reise? Vielleicht wäre ja ein kurzes Treffen möglich. 🙂 Wie lang ist Euer Urlaub, 2 oder 3 Wochen dafür?

    In jedem Fall sehr schöne Flüge und Ziele dabei, auch wenn die Anzahl der Flüge ja auch nicht ohne ist. Borneo hatten wir so auch noch nicht auf dem Schirm. Schön zu lesen, kommen gute Ideen zusammen. Danke dafür.

    Im übrigen, die Business Class nach Kota Kinabalu mit der Silk ist echt teuer, da kommt man wohl besser man das mit Meilen macht. Auch nach Koh Samui gehen die bei 700,- EUR los und gern auch über die 1.000,- EUR Grenze.

    Beste Grüße
    Stefan

  2. Hotel in ATH am Flughafen ? Sofitel liegt gleich gegenüber dem Terminal; bin ich regelmässig.
    Conrad in SIN ist zu empfehlen
    Mein Favorit ist ist mittlerweile jedoch das Crowne Plaza am Flughafen.Mit der Metro bin ich ja schnell im Zentrum

  3. Hallo & danke für Eure tolle Seite!
    Wir haben bei unserer letzten Reise nach Singapore die Hotels (geplant) gewechselt: erst waren wir ein paar Nächte im Swissotel The Stamford (Zimmer mit Hafenblick auswählen!) und anschließend im Marina Bay Sands. In letzterem hatten wir einen Club Room mit Zugang zur Club55 Lounge. Ein Club Room erlaubt es Euch auch, innerhalb von Minuten bei einem kühlen Getränk in der Sands Lounge einzuchecken. Das ist bedeutend angenehmer als der normale Checkin. Beim Frühstück (included) hatten wir uns an beiden Tagen für ein Asiatisches Restaurant (Name kann ich bei Interesse nachreichen) entschieden – eher klein & privat, sehr ruhig und ein riesiges Buffet-Angebot. Aussicht in der Lounge ist toll, Essen und Getränke gut bis sehr gut. Der weltberühmte Pool war seinerzeit (Ostern 2018) nicht überlaufen, ausgedehnte Bahnen kann man dort natürlich nicht drehen…. Von mir/uns: klare Buchungs-Empfehlung!!!
    Beste Grüße & gute Reise!

  4. @Torsten: bist du Werbetexter?

    Wenn Geld keine Rolle spielt (bei Raten vom Marina Bay um die 500€ wohl eher weniger?) lohnt sich der Luxus der Clubetage wohl immer. In Singapur erinnere ich mich gäb es aber auch noch das Raffles, was ggf. noch exklusiver ist (weil noch teurer)

    Aber dann bitte in Hongkong nicht in Sheraton oder PobelConrad, sondern Mandarin Oriental oder Peninsula bitte!

  5. Also ich wünsche zunächst mal eine schöne Reise mit dem ersten gemeinsamen Urlaub 2019 nach dem Stress dieses Jahres. Ich finde es auch gut, dass Ihr ein Badeziel auf Borneo habt, was ja nicht so geläufig ist und denke, dass es da noch einiges zu entdecken gibt (Vulkane, Gebirge, Seen, Urwälder, Orang Utans) und es vor allem nicht so touristisch ist.

    Dass Ihr regulär einen F-Flug bucht, kann ich angesichts eures Meilenkontos nicht nachvollziehen. Ist das nicht rausgeschmissenes Geld? Der Preis mag gewiss günstig und verlockend sein, aber mit Anfliegen und Hotel sind das über 6000€ …

    Im August bin ich selber auf der öffentlichen Aussichtsplattform des Marina Bay Sands gewesen und hatte einen Traumblick über Singapur (vorgelagerte Schiffe, hinten Indonesien, Riesenrad, Formel 1-Strecke) bei Sonnenuntergang. Ich denke, das Ganze ließe sich noch steigern, wenn Ihr dort als reguläre Hotelgäste auf dem viel größeren Deck mit Pool wärt. Des Weiteren ist das ein extrem hohes, wuchtiges aber ästhetisches Bauwerk und man kommt sich wie ein Zwerg vor, wenn man vor einem Turm steht. Und es gibt ja noch 2 weitere.

    Ich würde dich durchaus darin bestärken, das deinem Wunsch entsprechend einmal auszuprobieren. Was den „Touri-Bunker“ und die „Selfie-Mania“ betrifft, gebe ich Christoph recht. Aber wie wäre es, wenn Ihr euch davon einfach abgrenzt. Zieht euer eigenes Ding durch, legt euch auf die Liegen, schwimmt im Pool und lasst normal ein paar Fotos von euch als Ehepaar machen. Ich stelle grundsätzlich keine Fotos von meinen Reisen ins Internet, weil ich mich nicht profilieren muss. Die Reiseerlebnisse sind ausschließlich für mich selber und die Fotos werden privat zu Hause gespeichert als persönliches Andenken.

    Dieses Wochenende war ich auf Kurzurlaub in Berlin (30 Jahre Mauerfall). Dort hat es mich absolut wütend gemacht, dass eine 3-köpfige deutsche Reisegruppe mittleren Alters kichernd und feixend Selfies zwischen den Stelen des Holocaust-Mahnmals gemacht hat. Dass ich die Gruppe nicht angesprochen habe, ärgert mich bis heute, aber ich wollte an dem Tag keinen Streit vom Zaun brechen. Soweit sind wir also leider schon mit der „Selfie-Mania“.

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