Update: Marriott Bonvoy überrascht mit positiven Nachrichten für 2021

Marriott Bonvoy - Quelle: Marriott.com

Gestern hat Marriott Bonvoy eine ganze Serie an positiven Nachrichten für das Jahr 2021 bekanntgegeben. Während andere Programme bereits im vergangenen Jahr Erleichterungen für das Jahr 2021 bekanntgegeben haben, ließ sich Marriott Bonvoy etwas länger Zeit. In diesem Falle kann man jedoch sagen, „Gut Ding will Weile haben“. Das Warten hat sich gelohnt.

Marriott Bonvoy überrascht mit positiven Nachrichten für 2021 | Statuserreichung für 2022

Normalerweise benötigt Ihr für die verschiedenen Status bei Marriott Bonvoy die folgende Anzahl an Nächten:

  • Silber 10 Nächte
  • Gold 25 Nächte
  • Platinum 50 Nächte
  • Titanium 75 Nächte
  • Titanium plus Ambassador 100 Nächte.

Daran ändert Marriott Bonvoy nichts, allerdings bekommt Ihr dieses Jahr einen Vorsprung, die benötigte Anzahl der Nächte zu erreichen. Dieser Vorsprung richtet sich nach Eurem aktuellen Status. Demnach bekommt Ihr die folgende Anzahl von Nächten im Februar in Euren Bonvoykonto gutgeschrieben:

  • Silber 5 Nächte
  • Gold 13 Nächte
  • Platinum 25 Nächte
  • Titanium 38 Nächte
  • Titanium plus Ambassador 50 Nächte

Damit benötigt Ihr nur 50% der Nächte, um Euren Status zu erhalten. Außerdem ist die Regelung für Bonoymitglieder besser, als die erforderlichen Nächte einfach zu halbieren. Dadurch, dass die Nächte auf Basis das vorangegangenen Status gewährt werden, wird eine Kontinuität sichergestellt. Es wird in Zukunft nicht einfach eine „Explosion“ an hohen Status geben, die den Status gefühlt etwas abwerten. Außerdem – und viel gewichtiger – zählen die geschenkten Nächte für den Lifetime Status, der jetzt etwas leichter erreicht werden kann.

Marriott Bonvoy überrascht mit positiven Nachrichten für 2021 | Update

Die Nächte wurden in der Nacht vom 01. auf den 02.02.2021 gutgeschrieben.

Marriott Bonvoy überrascht mit positiven Nachrichten für 2021 | Ambassador-Erleichterungen

Wer einen persönlichen Ambassador haben möchte, braucht dafür nicht nur 100 Nächte pro Jahr, sondern muss auch mindestens 20.000 USD pro Jahr in Marriott Bonvoy Hotels ausgeben. In diesem Jahr reichen jedoch 14.000 USD, um im Jahr 2022 einen Ambassador zu erhalten. Auch hier ein Entgegenkommen von Marriott Bonvoy, allerdings sind 14.000 USD nicht gerade wenig. Und wer im vergangenen Jahr schon Ambassador war, bräuchte nur 50 Nächte, in denen 14.000 USD erreicht werden müssen. Das sind 280 USD pro Nacht.

Marriott Bonvoy überrascht mit positiven Nachrichten für 2021 | Punkteverfall

Der Verfall von Marriott Bonvoy Punkten ist bis August 2021 ausgesetzt. In der Praxis kenne ich allerdings keinen Fall, in dem Marriott Bonvoy Punkte verfallen wären.

 

Marriott Bonvoy überrascht mit positiven Nachrichten für 2021 | Übernachtungszertifikate

Die Laufzeit von Übernachtungszertifikaten, die bis zum 31.07.2021 verfallen würden, können bis zum 1.8.2021 verwendet werden.

 

Marriott Bonvoy überrascht mit positiven Nachrichten für 2021 | Suite Night Awards

Suite Night Awards (SNA), die zum 31.12.2020 abgelaufen wären, behalten ihre Gültigkeit bis zum 31.12.2021.

 

Marriott Bonvoy überrascht mit positiven Nachrichten für 2021 | Elite Garantien gelten wieder

Aufgrund der Covid-Pandemie konnten viele Hotels die „garantierten“ Benefits für Mitglieder nicht leicht bzw. oft nicht mehr erfüllen. Damit den Gästen dann nicht auch noch jedes Mal eine Kompensation gezahlt werden musste, hat Marriott Bonvoy die Erfüllung der Garantien kurzerhand als freiwillige Hotelleistung umdeklariert bzw. diese einfach ausgesetzt.

Ab Januar 2021 gelten diese Garantien wieder, so dass Mitglieder ab Platinum aufwärts z.B. bei einer geschlossenen Lounge dann Frühstück im Restaurant einfordern dürfen, sofern dieser Benefit in der jeweiligen Hotelkette gewährt wird.

 

Marriott Bonvoy überrascht mit positiven Nachrichten für 2021 | Frankfurtflyer Kommentar

Hier hat Marriott Bonvoy tatsächlich eine Menge positive Nachrichten zum Start in das Jahr 2021. Das freut natürlich alle Statusmitglieder, die ihren Status für das Jahr 2022 erhalten wollen.

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13 Kommentare

  1. Für Deutsche finde ich das nur mäßig positiv, denn wir kriegen keine Nächte durch Kreditkarten. Und solange man nirgends übernachten darf, nutzen mir auch die doppelten Nächte wenig. Das ist also nett, aber eher komplett auf den US Markt gemünzt.

    • Wieso man darf überall im europäischen Ausland übernachten, dabei unterstütz man auch noch die notleidenden Fluggesellschaften.

        • Na ja man kann ja auch die lästigen 5 Tage danach im Homeoffice arbeiten, zumindest ist das bei meinem Arbeitgeber möglich. Und vielleicht findet sich ja auch endlich mal ein vernünftiges Gericht, das dem Wahnsinn einer pauschalen Quarantäne, auch wenn man in Regionen mit weniger Infizierten als in Deutschland reist, ein Ende setzt.

          • Leider geht das bei mir nicht. Und auf eine Art beendet hat das bisher nur Sachsen-Anhalt, doch leider bin ich weder geimpft bisher, noch hatte ich in den letzten 6 Monaten Corona. So bringt mir das auch nicht so viel, selbst wenn ich da wohnen würde. Hilft also nur abwarten. Ist ja noch ein bisschen Zeit.

    • Hallo Betty,
      das mit den USA und Kreditkarten ist tatsächlich für uns in Europa ein leidiges Thema. Wer bei Bonvoy letztes Jahr Titanium war und in den USA die richtigen Kreditkarten hat, kann den Status ohne eine Hotelübernachtung in diesem Jahr halten. Aber alles Lamentieren hilft nicht.
      Marriott ist eine US Kette und macht den Löwenanteil des Geschäfts in den USA, daher ist der Fokus auf den Markt nachvollziehbar.

      • Schon richtig, aber auf Hilton trifft das auch zu und trotzdem gibt es z.B. mindestens eine Kreditkarte. In UK gibt es ja auch eine Marriott Karte und Marriott expandiert ja gerade in D auch recht viel. Das sind so Sachen, die ich immer etwas kritisiere.

        • Dass Marriott in D keine Kreditkarte anbietet ist echt schwach. Aber wie Du schon sagst, expandiert Marriott in Deutschland gerade stark. Vielleicht findet sich ja eine Bank, die Marriott einen Deal strickt, der allen Beteiligten einen Mehrwert bringt.

        • Solche Kreditkarten vermisse ich in Deutschland auch.
          Bin dankbar über die von Hilton, aber die kam auch erst nachdem es hierzulande endlich mehr als nur eine Handvoll Hotels gab.

          Mir ist auch aufgefallen dass Marriott nun in DE so expandiert, aber an die Einführung einer eigenen Kreditkarte denkt man wohl momentan kaum.

  2. Sämtliche Programme der großen Hotelketten sind Verarsche pur….Ihr zahlt mindestens den doppelten Preis von vergleichbaren Hotels vor Ort….die Hotelketten müssen Ihren Expansionswahn von eurem
    Geld finanzieren…den Overhead, etc. Die lächerlichen Programme geben Euch vielleicht 5% von dem abgezockten Geld zurück…dafür muß man sehr jung und sehr blöd sein…Very Sorry!

    • Du kannst deine Meinung haben und ich habe meine. Aber deshalb beleidigend zu werden, geht trotzdem nicht. Keiner zwingt dich, irgendwo mitzumachen. Aber jemanden als sehr blöd zu bezeichnen, ist nicht ok. Das sollte man mal als Erstes lernen. Ein wenig Contenance, auch beim kommentieren im Internet.

  3. Bei der Verlängerung der Übernachtungszertifikate hat sich wohl ein Tippfehler eingeschlichen. Sie werden doch nicht wirklich nur um ein paar Stunden verlängert 😉

    • Hi Maike,
      das ist tatsächlich so gemeint. Alle Zertifikate, die bis zum 31.7. verfallen, werden bis zum 1.8. verlängert.
      Einige um über 200 Tage, andere um magere 24 Stunden. Ich habe auch zunächst gestutzt, aber so ist die aktuelle Regelung.

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