Review: Conrad Centennial Hotel Singapore

Das Conrad Centennial Hotal Singapore ist quasi das Crew-Hotel von Frankfurtflyer im südostasiatischen Stadtstaat Singapur. Insbesondere Christoph genießt seine Aufenthalte dort regelmäßig. Da sein letzter Erfahrungsbericht zum Conrad Centennial Singapore allerdings schon fünf Jahre zurück liegt, fragten wir uns natürlich wie sich das Hotel nun so kurz nach den Covid-19-bedingten Einschränkungen schlägt. Im Rahmen unserer Reise nach Singapur, Bali und Ras al Khaimah verbrachten wir drei Nächte in diesem Hotel der Hilton-Gruppe.

Für uns war schnell klar, dass es auf Grund der sehr guten Bewertungen das Conrad Centennial werden soll. Trotzdem habe ich immer auch mit einem alternativen Hotel geliebäugelt. Aber: Während unseres Aufenthalts waren die Hotelpreise schon abartig hoch. Daher bot sich auch die Cash + Points Buchung an. Christoph beispielsweise, der am Tag unserer Abreise in Singapur ankam, hat hier nicht einmal mehr ein Zimmer bekommen. Grund war eine parallel stattfindende Messe.

Foto: Sebastian

Conrad Centennial Hotel Singapore | Buchung

Ich hatte in den letzten Wochen und Monaten insgesamt 127.000 Hilton Honors Punkte durch Übernachtungen und Kreditkartenumsätze mit der Hilton Honors Visa-Karte generiert. Auf Grund der hohen Hotelpreise in Singapur war dies eine gute Gelegenheit diese Punkte dann auch mal zu nutzen. Zwar lag die Zimmerrate im Conrad bei 60.000 Punkten und reichte damit nicht für drei Nächte aus, aber da Points + Cash-Funktion musste ich nur noch rund 310 Euro zuzahlen, als ich ein Standardzimmer über die Hilton App gebucht habe.

Buchungskanal: hilton.com (1 Zimmer, 3 Nächte)
Tarif: Points & Cash
Zimmer: 3021
Preis: 454,13 SGD (ca. 310 EUR) + 127.000 Punkte 797,75 SGD (ca. 545 EUR) inkl. Transfer und F&B
Gebuchte Kategorie:

Erhaltene Kategorie:

Deluxe Twin

Executive King

Punktegutschrift Hilton Honors:

23.020 Punkte

  • 5.505 Basis-Punkte
  • 5.505 Bonus Diamond Elite
  • 11.010 Triple Points Promotion
  • 1.000 Diamond Myway Bonus

Conrad Centennial Hotel Singapore | Lage & Anreise

Ein wichtiger Faktor, der für das Conrad Centennial spricht, ist die Lage des Hotels. Ein bisschen Sightseeing sollte es für uns dann doch sein und so bot sich ein Hotel in der Nähe der Marina Bay an.

Tolle Lage mit Marina Bay direkt in der Nähe. Foto: Sebastian

Für die Anreise zum Flughafen griffen wir diesmal auf ein Shuttle-Service des Hotels zu. Nach dem langen Flug wollten wir keine Kompromisse eingehen. Den Shuttle-Service fragten wir kurz vor der Abreise per App parallel mit dem Wunsch eines Kingbett-Zimmers an. Der Transferservice vom Flughafen zum Hotel mit dem Minivan für 160 SGD (ca. 110 Euro) war nun für die 15 – 20 Minuten Fahrt nicht günstig, es uns in dem Fall aber wert.

Am Ausgang nach der Gepäckabholung steuerte eine Mitarbeiterin des Hotels bzw. der Hilton Hotels auch zielgerichtet auf uns zu. Nun gut, eine europäische Familie mit Zwillingen war nicht schwer zu identifizieren. Sie begleitete uns zum Parkdeck und übergab uns an den Fahrer, der uns zum Conrad Centennial bringen sollte.

Das Conrad liegt inmitten des Suntec-City-Campus. Umgeben von mehreren Einkaufszentren. Und das ist halt auch der klare Lagevorteil. Wer Richtung Marina Bay will, verlässt das Hotel und stolpert auf der gegenüberliegenden Seite der Straße fast schon in ein Einkaufszentrum, welches am Raffles Boulevard endet.

Auch mit Kindern samt Kinderwagen überhaupt kein Problem, denn auf der gegenüberliegenden Straßenseite befinden sich Fahrstühle, die uns auf die nächsthöhere Etage beförderten. Im Anschluss nur über eine Brücke und schon führt der Weg durch ein lange gezogenes Einkaufszentrum, an dessen anderen Ende wiederum Fahrstühle direkt zu Marina Bay führen.

Conrad Centennial Hotel Singapore | Das Zimmer

Dank meines Hilton Honors Diamond Status wurde aus dem Deluxe Zimmer ein Executive Zimmer auf der 30. von 31 Etagen. Vermutlich aus Rücksicht vor den anderen Gästen hatte man uns ein Eckzimmer ganz am Ende des Ganges ausgewählt. Die Executive Zimmer sollen jeweils über eine Fläche von 40qm verfügen und bieten Zugang zur Executive Lounge auf der 31. Etage.

Executive Zimmer. Foto: Sebastian

Voller Freude nach einem fast 13-stündigen Flug bat ich also meine geliebte Familie noch einen Moment vor der Tür zu warten, damit ich alle Zimmer-Details auch in Bildern einfangen kann. Und mein erster Eindruck vom Zimmer war doch etwas enttäuschend. Na klar, es standen zwei Babybetten drin, aber dennoch wirkte der Raum für 40qm doch von überschaubarer Größe. Natürlich nimmt das Kingbett viel Platz ein und auch die Recamiere, die sich über die komplette Breite des Zimmers an der Fensterfront entlang zieht, nimmt natürlich einiges an Raum ein. Dennoch wirkte alles etwas beengend. Insbesondere als wir dann die beiden Kinderwagen noch versuchten irgendwo neben dem runden Esstisch mit den zwei Stühlen zu platzieren.

Kingsize-Bett in unserem Zimmer. Foto: Sebastian

Leider lag unser Zimmer zur Rückseite raus und bot damit nicht die tolle Aussicht, wie die Zimmer mit der geraden Nummer. Dafür stimmten jedoch viele andere Details. Denn auf dem Bett wartete bereits der berühmte Conrad-Teddy als Geschenk. Und auch ein kleines Welcome-Gift bestehend aus Cookies, getrockneten Früchten und einem Softdrink wartete auf die großen Gäste, genauso wie ein paar wertschätzende Worte auf einer Karte. Darüber hinaus fehlte es auch an nichts. Acht Tetrapacks Wasser waren genauso vorhanden, wie eine Nespresso Kaffeemaschine, Safe, Bügeleisen und Bügelbrett.

Beliebtes Souvenir: Der Conrad Bär. Foto: Sebastian

Das Badezimmer war geräumig und in Marmor ausgestaltet. Der höherwertige Anspruch setzte sich in den doppelten Waschbecken und der getrennten Badewanne und Dusche fort. Im Conrad Centennial Singapore setzt man mittlerweile auf umweltfreundliche Pflegeprodukte der Marke Mojave Ghost, die im Spender bereit stehen. Zwei Necessaires mit kleinen Fläschen an Pflegeprodukten gab es für die Zwillinge. Das war top und kommt sonst eher selten vor.

Separate Dusche im Badezimmer. Foto: Sebastian

Wer mit den Standardkissen nicht zurecht kommt, kann sich aus einem umfangreichen Pillow-Menü sein Wunschkissen auswählen. Etwas Schwierigkeiten hatten wir die Speisekarte für das Inroom-Dining zu finden. Auf den QR-Code bin ich erst gestoßen, nachdem ich bereits alles abgesucht hatte.

Conrad Centennial Hotel Singapore | Frühstück

Südostasiatisches Luxushotel – Na da wird es sicher ein Bomben-Frühstücksangebot geben. Und da gab es dann auch die nächste Enttäuschung für uns.

Das Frühstück wird im Hauptrestaurant auf dem Lobby-Level serviert. Als ich es am ersten Tag besucht habe ging es schon Richtung Ende des Frühstücks-Slots. Die Kinder schliefen noch und daher war ich allein. Allein aus meiner Gruppe, denn das Restaurant platzte aus allen Nähten und der Gemütlichkeitsfaktor ging gegen null. Trotzdem bekam ich recht schnell einen Tisch in der Nähe des Eingangsbereichs zugewiesen und wurde prompt nach meinen Getränkewünschen gefragt. Der Cappuccino wurde mindestens genauso schnell serviert.

Frühstück im Hauptrestaurant. Foto: Sebastian

Inhaltlich bietet das Frühstücks-Büffet so alle Standards: Brot & Brötchen, Wurst, Käse, Lachs, Joghurt, Müsli, Obst und Salat. Dazu warme Speisen, wie Rührei und asiatische Optionen. Außerdem konnte ich mich an einer Waffel- und Pancake-Station bedienen oder mir ein Omelette frisch zubereiten lassen.

Ein kleines Highlight gab es dann doch bei Frühstück: In zwei kleinen Körbchen lag Babybel-Käse. Grundnahrungsmittel unserer Kinder. Damit war das Frühstück gerettet und ich fragte, ob ich einige Teile mit auf unser Zimmer nehmen darf. Bei den warmen Speisen war das nicht möglich, aber für alles Andere wurden mir ein paar Papiertüten zum Transport gereicht. Das war erste Klasse!

Conrad Centennial Hotel Singapore | Executive Lounge

Die Executive Lounge des Conrad Singapore war in dem Fall unser Endgegner. Beim Check-In (in der Lobby) wurden uns die Lounge-Benefits schon so beschrieben, als wäre wieder alles „back to normal“. Also wie vor Corona. Frühstück, Afternoon-Tea und Evening-Cocktail. Ohne Reservierung. Einfach ankommen, hinsetzen und genießen. Nun ja, beim Evening-Cocktail zumindest für alle über zwölf Jahren. Damit kein Cocktail in der Executive Lounge für uns. Aber Ersatz wird ja in der Regel immer geboten.

  • Frühstück täglich 7:00 – 10:30 Uhr
  • Afternoon Tea 15:00 – 17:00 Uhr
  • Evening Cocktail 18:00 – 20:00 Uhr
Wenig kinderfreundlich ist die Executive Lounge im Conrad Singapore. Foto: Sebastian

Die Lounge befindet sich gemeinsam mit einigen Executive Zimmern auf der 31. und damit höchsten Etage des Conrad Centennial. Erreicht Ihr mit dem Fahrstuhl die Ebene, könnt Ihr nur auf die Rezeption zulaufen. Von dort geht es nach rechts zu den Executive Zimmern und zwei abgetrennten Räumen der Lounge, die nach Bedarf geöffnet werden. Der Hauptteil der Lounge befindet sich links am Ende eines kurzen Ganges. Vorher könnt Ihr noch in ein weiteres Lounge-Zimmer oder je nach Tageszeit in den Bereich mit dem Büffet abbiegen.

Die Executive Lounge des Conrad Singapore ist sehr stilvoll und elegant eingerichtet. In einigen Ecken und Zimmern habt Ihr einen fantastischen Blick auf Singapur.

Fantastische Aussicht von der 31. Etage. Foto: Sebastian

Unseren ersten Besuch statteten wir der Lounge zum Evening-Cocktail ab. Und wir wurden natürlich abgewiesen. Auf die Frage an welchem alternativen Ort wir unser alkoholischen Getränk genießen können, gab es keine Antwort. Also die Antwort war, dass wir gerne am nächsten Tag einen Slot für den Afternoon-Tea buchen können. Insgesamt war die Kommunikation für ein Land in dem Englisch Landessprache ist, schon sehr rüde und wir fühlten uns eher als Bittsteller statt wie ein Gast in einem gehobenen Hotel. Tatsächlich war ich über die Abfertigung so unzufrieden, dass ich doch hartnäckig blieb. Ende vom Lied war, dass wir ins Lobby-Restaurant eingeladen wurden und dort bis 20 Uhr von der Karte Cocktails und Speisen bestellen durften. Eine doch sehr zuvorkommende Kompensation.

Afternoon-Tea

Für den Afternoon-Tea am Folgetag war es tatsächlich noch nötig, einen einstündigen Timeslot zu buchen. Das klang beim Check-In anders. Und auch die Art des Afternoon-Teas las sich anders. Wir hatten den Eindruck, dass wie wir es aus diversen InterContinental Hotels kannten, eine Etagere oder ähnlich mit süßen und herzhaften Snacks am Tisch serviert wird (das muss zeitweise auch so gewesen sein). Daher warteten wir und warteten wir und warteten wir. Bis 15 Minuten vor Ende des Afternoon-Tea uns jemand erinnerte, dass nun die letzte Möglichkeit bestünde sich, am Büffet zu bedienen. Super! Das Büffet hatten wir natürlich nicht gesehen, da Familien mit Kindern in einem separaten Raum der Lounge abseits untergebracht werden (was von der Sache völlig okay ist und auch zum Evening-Cocktail so funktionieren hätte können).

Daher bedienten wir uns an dem mittlerweile schon etwas abgerupften Büffet aus Scones, Küchlein und Sandwiches.

Evening-Cocktail

Um das Personal am dritten Abend unseres Aufenthalts nicht in Bedrängnis zu bringen, erkundigte ich mich nach dem Afternoon-Tea nochmals, wie der Lounge-Besuch für alle funktionieren könnte. Mein Vorschlag, dass ich um 19:50 Uhr alleine in die Lounge komme, eine Bestellung für Getränke aufgebe und einige Snacks vom Büffet abgreife, meine Familie dann nachkäme und wir noch sitzen bleiben, war dann auch für das Personal okay. Natürlich nur mit dem Hinweis, dass wir wieder in unser Separee müssen.

Während des Evening-Cocktails werden alkoholische und alkoholfreie Getränke am Tisch serviert. Darunter zählt auch eine kleine Auswahl an Cocktails.

Cocktail-Vorrat. Foto: Sebastian

Speisen stehen zur Selbstbedienung am Büffet bereit. Während unseres Besuchs standen ein paar warme Canapes wie z.B. Sugar Cane Prawn, frittierte und panierte Crab Claw und Yakitori-Spieße zur Auswahl. Dazu gab es drei Sorten Salate, etwas Obst, eine Käseplatte, eine Auswahl an Aufschnitt, Kuchen und Puddingcremes. Die Snacks schmeckten sowohl uns als auch den Kinder wirklich gut.

Frühstück

In der Lounge wird mittlerweile wieder auch ein abgespecktes Frühstück angeboten. Die Auswahl kann zwar mit dem Frühstück im Hauptrestaurant nicht mithalten, allerdings konnten wir hier etwas mehr Ruhe genießen. Denn, auch zum Frühstück wurden wir wieder ins Nebenzimmer komplimentiert.

Das Frühstück wird in Büffet-Form im gleichen Raum wie auch der Afternoon-Tea und die Evening-Scnacks serviert. Auf Wunsch werden frische Eierspeisen zubereitet. Als warme Optionen gibt es auch eine kleine chinesische Ecke mit Congee und Dim Sum. Natürlich fehlt es auch an Brot und Brötchen, sowie Käse- und Wurst-Aufschnitt nicht. Abgerundet wird das Frühstück durch Lachs, Obst und Salat.

Conrad Centennial Hotel Singapore | Pool & Fitness

Das Conrad Centennial Hotel in Singapur verfügt über einen Außenpool auf der 6. Etage. An mehrere Stationen findet Ihr Pool-Handtücher, die Ihr auf den Liegen oder Cabanas rund um den Pool nutzen könnt. Das Personal versorgte uns dabei aktiv mit Trinkwasser. Auf den Tischen befinden sich QR-Codes, über die Getränke und Snacks bestellt werden können.

Der Pool selbst ist ausreichend groß, dass Ihr dort auch einige Bahnen ziehen könnt. Und trotz der hohen Auslastung des Hotels war es am Swimmingpool auch zu keiner Zeit so voll, dass es eng wurde. Weder auf den Liegen noch im Wasser.

Outdoor-Pool mit Liegen und Cabanas. Foto: Sebastian

Am hinteren Ende des Pools befindet sich auch der Zugang zum Fitnessraum. Wer trainieren möchte, findet auf ausreichend Fläche zahlreiche Geräte zum Cardio- und Krafttraining in gut klimatisierten Räumlichkeiten.

Conrad Centennial Hotel Singapore | Status-Anerkennung

Wir sind mit einem Hilton Honors Diamond Status im Conrad Centennial angereist. Das bedeutet, dass wir uns schon mal über doppelte Punkte für unseren Aufenthalt freuen durften. Außerdem gibt es ein erweitertes Zimmer-Upgrade bis hin zu Suiten, Begrüßungspunkte, kostenloses Frühstück und Zugang zur Executive Lounge. So sind zumindest die Vorteile beschrieben.

Tolle Auswahl an Gin im Restaurant. Foto: Sebastian

Als Upgrade erhielten wir ein Executive Zimmer auf der 30. Etage. Mit dem Executive Zimmer kommt auch gleichzeitig der Lounge-Zugang daher. Dieser war für uns als Familie etwas eingeschränkt. Während der Happy Hour waren wir nicht gern gesehen, während Frühstück und Afternoon-Tea wurden wir in einem Separee geparkt. Das, manchmal der Ton und die fehlende Alternative war leider wenig wertschätzend. Die Lösung, die am ersten Abend dann nach langer Diskussion für uns gefunden wurde, hingegen schon. So durften wir bis zum Ende der Happy Hour um 20 Uhr im Restaurant frei von der Karte bestellen.

Und um am Folgeabend niemanden in Erklärungsnöte bringen zu müssen, vereinbarten wir eine Lösung, die den Regeln entsprach und uns trotzdem einen leckeren Drink und einen Snack bescherte. Ich ging einfach um 19:45 Uhr allein in die Lounge, bestellte mehrere Getränke und füllte ein paar Teller. Danach holte ich Frau und Kinder in die Lounge. Keine edle Lösung, aber eine für alle passende.

Eine Aussicht, die auch kleinere Gäste begeistert. Foto: Sebastian

Conrad Centennial Hotel Singapore | Frankfurtflyer Kommentar

Das war ein total solider Aufenthalt im Conrad Centennial Singapore und zeitgleich eine echte Enttäuschung. Das Personal war an vielen Stellen super freundlich und die Details für die Kids, wie zum Beispiel die eigenen Pflegeprodukte, waren Glanzpunkte.

Und doch war die Erwartungshaltung nach all dem, was ich über das Hotel zuvor gelesen hatte, deutlich höher. Das Zimmer war langweilig und hatte nicht diesen „ach hier könnte ich auch bleiben“-Faktor. Das Frühstück für ein asiatischen Hotel in dieser Kategorie eine Enttäuschung. Die nicht kommunizierte Lounge-Policy und der teils rüde Ton eine Katastrophe für uns.

Die schönste Zeit im Hotel haben wir im „The Terrace“, also dem Außenbereich des Restaurants verbracht. Den ersten Abend haben wir dort verbracht und während ein paar Drinks und Snacks das rege Treiben vor dem Hotel beobachtet. Der Service hier war wirklich perfekt und als Hilton Honors Member haben wir uns über einen Rabatt auf den Rechnungsbetrag gefreut.

Wir waren jetzt mal da. Es war okay. Und für die Zukunft hat Singapur auch andere schöne Hotels. Aber das ist unsere ganz persönliche Bewertung. Wenn Ihr Euch für eine andere Sichtweise interessiert, lege ich Euch die Review von Christoph ans Herz, der das Conrad wirklich liebt.

Review: Conrad Singapore

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16 Kommentare

  1. Standart-Zimmer gebucht und dann ist das ca.40 qm große Ex. Zimmer zu klein. Da hat sich jemand an das Suiten-Status Leben gewöhnt 😉 Schönes ausführliches Review und das Hotel macht einen Guten Eindruck der Bilder her.

    • Ach nein, das ist gar nicht so. Es war eher, dass die 40qm im Vergleich zu anderen Zimmern oder auch Wohnräumen, die ich in meinem Leben genießen durfte, echt klein waren.
      Und hey, es war kein Standard Zimmer. Standard gibt es bei Conrad ja nicht. 😉

  2. Für mich eher ein Kriterium das Hotel zu buchen wen in der Lounge Abends keine Kinder erlaubt sind.
    Im Marriott Surawongse in Bangkok im Juni waren andauernd schreiende Kinder Abends zugange und im Hilton Tallinn waren gefühlt nur Familien die meinten ihre Kinder in der Lounge durchfüttern zu können. Dementsprechend war dort die Atmosphäre eines Klassentreffens einer Grundschule.

    Ich hoffe Conrad behält in Asien diese Politik bei. Sehr schön.

    • Ich habe grundsätzlich nichts gegen Kinderfreie Bereiche im Hotel, wie z.B. eine Lounge, es muss nur aber auch Alternativen für Familien geben. Dann sollte aber jeder gut bedient sein.

      • Die gab es auch vor Corona im Conrad. Auf der Ebene des Poolbereiches gab es extra eine Overflow-Lounge, die für Kinder und Familien gedacht war. Schade, dass diese nicht wiedereröffnet wurde.

        Ich bin früher immer im Conrad abgestiegen, habe jetzt jedoch eine Alternative für SIN, da die Kosteneinsparungen im Conrad schon sehr spürbar sind.

        Danke für diesen ausführlichen Bericht!

    • Sehe ich genauso. Eltern mit Kleinkinder haben in der Lounge nichts zu suchen. Mehrmals schon erlebt wie die Familien das mit Vollpension verwechseln. Eine Lounge ist zum Entspannen und für rohe für die Gäste Da. Bin übrigens auch DIa member

      • Dann unterstützt Du sicher auch die These, dass telefonierende Business Kasper ebenfalls in der Lounge nichts zu suchen haben, korrekt!?

  3. Na beim Transferservice habt ihr euch aber schön über den Tisch ziehen lassen. Taxi vor zwei Jahren 18 SGD, und geht meist schneller als Limo-Service.

    • Du weißt gar nicht wie sehr viel Geld mir ein smoother Transport vom Airport mit zwei Kleinkindern nach fast 13 Stunden Flug ist.
      Ich bin auch in der Vergangenheit schon mit der Bahn in die City. Aber Zeiten ändern sich.
      Und so lang ich die Heizung deswegen nicht ein Grad runter drehen muss, ist alles gut.

      • Kann ich nur nachvollziehen bin in einer Woche mit zwei Kindern in Singapur und werde auch organisiertes Transport durch Hotel nehmen. Die paar Euronen sind es allermal wert. Man wird abgeholt und von A nach B gebracht und hat keinen Stress.
        Außerdem müsst ihr bedenken dass auf Grund von Corona in normalen Taxen meist nur maximal 3 Personen reinlassen. Mit 4 Personen hat man gleich ein Problem.

  4. Genau in diesem Hotel habe ich vor etwa 3 Jahren so etwas von Unwahrscheinlichem, fast schon Slapstickartigem erlebt.
    Nach 12 Stunden Flug wollte ich nur
    noch aufs Zimmer und schlafen 😴 .
    Ebenfalls Executive Eck-King, 30 Étage mit Blick auf den „Fountain of Wealth“(oder so ähnlich).
    Aber irgend etwas war am Elekrischen falsch verdrahtet: Drückte ich den Schalter bei der Zimmertüre, so ging das Licht im Schlafzimmer an. Die Stehleuchte funktionierte mit dem Lichtschalter der Nachttischlampe . Welcher Schalter für den TV zuständig war, weiss ich nicht mehr .
    An der Rezeption verlangt, dass der Elektriker das Chaos in Ordnung bringt. Aber er soll erst am nächsten Tag vorbeikommen ,da ich jetzt schlafen möchte !!
    Kaum eingeschlafen: DING DONG !!
    Und da sagt noch jemand, auf Handwerker müsse man ewig warten .
    Fazit: Nach Abschrauben der Deckenverschalung und herumschrauben an div. Drähten funktionierte halt immer noch nichts.
    Tag 2: Erneuter Besuch des Strom-Menschen am Morgen. Resultat: Gleich Null.
    Habe mich dann mit den „falschen“ Schaltern arrangiert.
    Beim Check out absolut kein Entgegenkommen — war immerhin Executive King und NICHT Standard !
    Im Februar daher im Crowne Plaza gebucht.

  5. Ich möchte etwas Feedback zum Artikel an sich geben. Finde da ein paar Sachen optimierungsbedürftig.

    Bsp 1:
    „Für uns war schnell klar, dass es auf Grund der sehr guten Bewertungen das Conrad Entennial werden soll.“ -> „Centennial“
    Bsp 2: Die mehrfachen Erwähnrungen oder Dopplungen in verschiedenen Textpassagen machen den Artikel künstlich länger. -> Executive Lounge, Diamond Status-Upgrade Thematik.
    Bsp 3: „Eine doch sehr zuvorkommende Kompensation.“ Wo ist das denn zuvorkommend, wenn du hartnäckig bleibst und sonst nichts bekommen hättest? Das ist quasi „reaktiver“ Service (natürlich besser als gar nichts).

    PS: Ich glaub es gab noch etwas mehr 🙂

    • Hi, Danke für den Hinweis. Trotz Korrektur lesen geht da manchmal etwas durch. Manchmal denke ich auch, ich hab Korrektur gelesen und hatte es dann doch nicht.

      Was die künstliche Länge angeht: Hotel-Reviews sind für mich dir aufwändigsten Artikel. Weil in der Regel viel zu beschreiben ist. Ich würde mich gerne kürzer halten, hätte dann aber das Gefühl gehabt, irgendetwas zu vernachlässigen. Ein künstlich langer Text bringt mir wirklich nichts außer Arbeit.

      Worauf beziehst Du das „es gab noch etwas mehr“ bzw. was meinst du konkret?

  6. Hallo, kann mich mit deiner Bewertung irgendwie nicht anfreunden. Nach vielleicht 100 Nächten in dem Hotel kenne ich eigentlich schon ziemlich viel. Man kann über vieles geteilter Meinung sein, aber ein rauher Umgangston etc. bei dem Personal habe ich echt noch nie festgestellt. Ganz im Gegenteil, die wurden während der Pandemie nicht entlassen und wurden in dem SHN Hotel weiterbeschäftigt. Dafür ist man dankbar.
    Dein Upgrade vom Premium Kink oder Twin auf Exekutive 30 floor ist doch ok, die Suiteupgrades gibts selten…warum ? sind sehr oft einfach ausgebucht.

    Die Frühstückssituation war vor der volständigen Freigabe nach Corona etwas gewöhnungsbedürftig, da a) die Lounge fast ganz wegfiel und b) im 4.OG. das Frühstück nicht angeboten werden durfte. Mittlerweile fast wieder Normalzustand. Im Vergleich zum neuen Hilton in der Orchard einfach nur besser.
    In der Lounge gibts keine Slots mehr, alles wie zuvor.

    Der Spielbereich und die Ergänzungslounge werden dieser Tage wieder geöffnet, bin in 2 Wochen wieder dort und schaue nach, gg.

    Kinder in der Lounge ist so eon Thema, habe meine meistens in einem Nebenraum plaziert. Gerade die gibts doch im 31 Floor, sehe das Problem echt nicht.

    Das mit dem teuren Shuttle muß man nicht verstehen. Nach 13 h Flug in ein großes Taxi oder Grab, mehr als max. 30 S$ legst du da nicht hin. Auch mit den kids absolut machbar.
    Anstatt sich mit den Kids im Hotelbereich aufzuhalten…10 min durch die Marina Mall an die Esplanade, die kids sehen Wasser, Boote, Spielgeräte, hören Musik.

    Schaut einfach nochmal rein in der Nach Coronazeit, ist für Eltern und kids entspannend…und den meistens leeren Pool habt ihr ja auch schon erwähnt.

    • Hallo Thomas,
      Vielen Dank für Dein Feedback. Wir waren uns da ziemlich einig, dass der Umgangston in der Lounge durch eine teilweise raue Wortwahl doch unangemessen war. Ein Hotelmitarbeiter hat mich nicht zu sagen, was ich tun müsse und noch weniger hat er mir das Gefühl zu geben, dass man mir gegenüber gönnerhaft sei.

      Ich hab die Review jetzt so oft gelesen. Ich verstehe nicht, wo ich das Upgrade beanstande. Magst Du mir genauer erläutern wo dieser Eindruck entsteht.

      Mit den Slots ist super. So hatte man das auch an der Rezeption erklärt, in der Lounge aber anders gehalten.

      Aber schön, dass sich das wieder geändert hat und zukünftig auch wieder ein Ort für Kinder besteht. Aber umso gruseliger, dass sich in der Zwischenzeit niemand Gedanken um eine Alternative gemacht hat.

      Das Frühstück war mir zu Standard für die Preiskategorie, Region und Hotelkategorie. Nichts schlimmes. Völlig in Ordnung. Aber einfach gemessen an meiner Erwartungshaltung enttäuschend.

      Ich verstehe nicht was die Abholung am Flughafen mit einem Sightseeingausflug zu tun hat. Ich hab hier eine Hotelreview geschrieben und will nicht mein persönliches Fotoalbum aufmachen. Aber ja, exakt was Du da schreibst haben wir getan.

      Aber nee, suche mir in Zukunft etwas anderes aus. Ich glaube die Bude hat seine beste Zeit hinter sich. Aber ich glaube auch, dass da viele Leute total glücklich sein werden.

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