Review: Hilton Frankfurt Airport „Executive Room“

Das Hilton Frankfurt Airport ist eines meiner Standardhotels, wenn ich direkt am Frankfurter Flughafen übernachten möchte, z.B. vor einem sehr frühen Abflug am nächsten Morgen. Entsprechend haben wir über das Hotel auch schon einmal eine Review geschrieben, aber da wie so oft kein Aufenthalt wie der andere ist, wollte ich noch einmal eine zweite Review vom Hilton Frankfurt Airport veröffentlichen.

Während das Hotel das letzte mal noch mit einem schönen Diamond Upgrade in eine Suite geglänzt hat, hat man hier diesmal auf ganzer Länge versagt und mir statt einem normalen Zimmer ein behindertengerechtes Zimmer, direkt am Fahrstuhl mit Blick auf den Innenhof gegeben. Hier hat wohl jemand nicht aufgepasst! Während das Hotel in der letzten Review in der Lounge ein sehr fragwürdiges Produkt abgeliefert hat, war hier diesmal alles in Ordnung.

Wir haben zu dieser Review wieder ein kleines Highlightvideo produziert, welches wir Euch unten eingebunden haben.

Hilton Frankfurt Airport | Buchung

Ich habe das Hilton Frankfurt Airport wie immer direkt über die Hilton Webseite gebucht. Nur bei einer Direktbuchung bekommt man Statusvorteile im Hilton Honors Programm und kann Punkte für kostenlose Übernachtungen sammeln. Dabei ist eine Direktbuchung über Hilton meist sogar günstiger, als bei anderen Anbietern, denn man bekommt als Hilton Honors Mitglied direkt 5% Rabatt bei der Direktbuchung und könnte wenn man das Hotel bei einem anderen Anbieter günstiger findet, auch eine „Best Rate guarantee“ einfordern.

Ich habe pro Nacht etwa 150 Euro bezahlt, was für diese Nacht am Frankfurter Flughafen ein guter Preis war.

Hilton Frankfurt Airport | Der Check-In

Als ich gegen 18 Uhr im Hotel angekommen bin, hat man mich in der recht imposanten offenen Lobby schnell eingecheckt. Mit ein paar netten Worten und dem Hinweis, dass ich wie immer Loungezugang und Frühstück durch meinen Diamond Status gratis erhalte, wurden mir die Zimmerschlüssel übergeben.

Zu meiner Überraschung befand sich mein Zimmer auf der 9. Etage direkt neben den Fahrstühlen, was mich ein wenig verwirrt hat, da ich in meinem Hilton Honors Profil explizit „Zimmer weg vom Fahrstuhl“ angegeben habe. Für die kurze Nacht am Airport wollte ich allerdings hier nicht noch einmal das Zimmer tauschen.

Lediglich, dass das Zimmer überhaupt nicht vorbereitet war hat mich etwas überrascht, so gab es kein Willkommensschreiben, kein Wasser und auch nicht die kleinen Schokoladen, welche man sonst als Hilton Honors Diamond und Gold Gast auf dem Zimmer findet. Da ich mindestens auf die zwei Flaschen Wasser nicht verzichten wollte, habe ich bei der Rezeption angerufen und man sagte mir sehr pragmatisch, dass ich mir diese einfach aus der Minibar nehmen soll. Damit konnte ich dann auch gut leben.

Hilton Frankfurt Airport | Das Executive Zimmer

Bei meinem Zimmer handelte es sich um ein behindertengerechtes Executive Zimmer, entsprechend waren hier einige Dinge besonders im Bad ein wenig anders gestaltet. Das Zimmer selbst entsprach allerdings den normalen Zimmern im Hilton Frankfurt Airport.

Zentrum des Zimmers war das große Bett, daneben gab es noch den obligatorischen Schreibtisch, sowie einen Sessel samt kleinem Tisch. Die behindertengerechten Zimmer sind offensichtlich ein wenig größer, sodass man mit einem Rollstuhl auch Rangierfreiheit hat.

Immer sehr positiv finde ich die vielen Steckdosen und USB Anschlüsse im ganzen Zimmer.

An der Wand neben dem Bett befand sich der Kleiderschrank, welcher für ein Airport Hotel überraschend groß war. In dem Kleiderschrank befand sich neben den Bademänteln auch das Bügelbrett und den Save.

Neben dem Schrank gabes auch die gut bestückte Minibar und einen Wasserkocher samt Kaffee und Tee.

Im Badezimmer hat man dann sehr deutlich gesehen, dass es ein behindertengerechtes Zimmer war, bzw. hier ist es mir zum ersten mal wirklich aufgefallen. Anstelle der Badewanne war hier eine riesige Dusche verbaut, welche man auch mit einem Rollstuhl befahren könnte und es gab an einigen Stellen entsprechende Haltegriffe.

Die üblichen Amenities waren natürlich auch im Bad.

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