SAS Eurobonus verlängert Status erneut

SAS Eurobonus ist ein extrem beliebtes Vielfliegerporgamm, denn nicht nur dass man mit 45.000 Statusmeilen eine recht niedrige Hürde hat, um den wertvollen Star Alliance Gold Status zu erreichen, das Programm schreibt auch in vielen Buchungsklassen überdurchschnittlich viele Statusmeilen gut. Zusätzlich kann man auch einen Lifetime Star Alliance Gold Status bei SAS erreichen, was ein extrem attraktives Gesamtpaket ist.

Aber auch in der Corona Krise hat sich SAS Eurobonus sehr kulant gezeigt und schon letztes Jahr hat das Programm allen Mitgliedern den Status um ein volles Jahr verlängert. Nachdem die Krise länger andauert, als man letztes Jahr noch gedacht hat, hat SAS noch einmal nachgelegt und nun erneut den Status einiger Mitglieder um ein volles Jahr verlängert.

SAS Eurobonus hat ein rotierendes System, bei welchem jedes Mitglied eine eigene Qualifikationsperiode hat. Alle Mitglieder, deren Periode zum Verlängern des Status zwischen dem 31. März 2020–31. August 2021 endet, bekommen ein weiteres Jahr ihren aktuellen Vielfliegerstatus verlängert. Hierdurch gibt es eine Reihe von Vielfliegern, welche den Status durch Corona um zwei volle Jahre bei SAS Eurobonus verlängert bekommen haben.

Statusverlängerung zählt zum Lifetime Status

SAS Eurobonus bietet auch die Option, dass man einen Lifetime Gold Status bei SAS erreicht, was natürlich für viele Vielflieger sehr motivierend ist. Allerdings verlangt SAS hierfür auch ununterbrochenen besitz des Status:

Den SAS Eurobonus Lifetime Gold Status erhaltet Ihr, wenn Ihr folgende Bedingungen erfüllt:

  • 10 Jahre Eurobonus Gold oder Diamond Status ohne Unterbrechung.
  • Der Status muss erflogen worden sein und darf nicht durch einen geschenkten Status eines Diamond Mitgliedes sein

Die Sorge bei vielen Meilensammlern war nun, dass man durch die geschenkte Statusverlängerung in der Corona Krise eine Unterbrechung in die zehn Statusjahre bekommen könnte und so wieder bei null mit dem Sammeln für den Lifetime Status beginnen müsste.

Hier gibt es allerdings Entwarnung und sogar eine sehr gute Nachricht, denn die Corona Regelung hat nicht nur keinen Einfluss auf den LifeTime Status, sondern man bekommt sogar das geschenkte Jahr bei der Statusverlängerung für den Lifetime Status gutgeschrieben, sodass alle SAS Vielflieger dem Lifetime Status auch während Corona einen Schritt näher kommen.

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SAS Eurobonus hat sich in der Krise gegenüber den Vielfliegern sehr großzügig gezeigt und nicht nur, dass man den Status bereits für ein Jahr verlängert hat, einige Vielflieger bekommen nun sogar ein zweites Jahr hinzu, ganz ohne Einschränkungen.

Spannend wird es aber auch bei SAS, wie man das Programm anpasst, sobald man wieder zunehmend reisen kann. Hierbei wird man vermutlich sich bei SAS die Qualifikation erleichtern müssen, wenn man alle Vielflieger auch in den kommenden Jahren behalten will.

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8 Kommentare

  1. Meine Qualifzierungsperiode endet am 31.10. ich hoffe und bin optimistisch dass SAS die zu berücksichtigenden Fälle großzügig verlängern wird. Wird für mich nicht möglich sein bis dahin die Requalifzierung zu schaffen.

    • Ich denke man wird das von der Situation abhängig machen. Wenn man ab April wieder recht frei reisen kann, kann ich mir aber auch z.B. eine doppelt Meilen Promotion vorstellen.

  2. Das nenn ich eine kundenfreundliche Lösung. Dies im Gegensatz zur Lufthansa Gruppe, wo doppelte Statusmeilen für kaum machbare Flüge und limitierte Statusmeilen auf Kreditkartenumsätze angeboten werden.

    • Finde ich gut, obwohl ich sagen muss M&M ist jetzt auch nicht so schlecht. Die 30k Meilen bekomm ich locker über die CC, und dann ein Inlandsflug in Z (oder ein innereuropäische Umsteigeverbindung in S) und der FTL is bis 2/24 verlängert. Wobei ich überlege, mit einem First Special doch zum erstmal zum SEN zu kommen. Dann wäre mir ja der FTL bis 2/26 sicher.

  3. Bin auch am überlegen ob ich mit SAS anfange zu sammeln, hatte das System schon im Blick gehabt.
    Vor allem der Lifetime Status ist extrem verlockend, da verzichte ich gern auf den M&M Status.
    Es ist schön in der aktuellen Zeit und Situation zu sehen, wie die Fluggesellschaften mit Ihren Kunden umgehen. Jetzt kann ich mich für die Fluggesellschaft entscheiden, welche wirklich kulant zu Ihren Kunden ist.

    Ich Stimme Worldtraveler zu, was nutzen doppelte Statusmeilen, wenn es kaum Flüge gibt und du nirgends rein kommst.
    Ich habe keine Lust im Urlaub in Quarantäne zu sein und daheim auch noch mal.

    • Aus dem Herzen gesprochen. Das ist kundenfreundlich. Aber die Vielflieger der
      LH machen es dieser auch leicht. Die schlucken alles, und fabulieren wie sie die
      Qualifizierung erreichen, und verkennen, dass sie in diesem Jahr kaum fliegen können.

      • Wie viel man dieses Jahr fliegen kann, wird man sehen. Das kann weder SAS und LH absehen.

        Bei SAS muss man aber auch sagen, dass hier ein wesentlich eminenterer Handlungsbedarf vorliegt, denn durch das rollierende System ist man hier deutlich mehr unter Druck.

        Das Angebot von LH finde ich übrigens erst einmal gut. Abschließend mit dem von SAS vergleichen kann man es aber ehrlich auch erst, wenn man sieht wie das Jahr gelaufen ist und ob und wie LH nachgebessert hat, sollte man wirklich nur sehr eingeschränkt auch in der zweiten Jahreshälfte fliegen und reisen können. Das gehört zur fairen Betrachtung dann auch dazu.

  4. Leider bisher noch kein Beitrag zum Thema Eurobonus – Flugsegmente,
    „vier für eins“.
    Es zeigt erneut die Beweglichkeit anderer Fluggesellschaften gegenüber Lufthansa,
    möglichst kompliziert. Weiterhin die gleiche Anzahl Flugsegment für FTL. Diese will man scheinbar nicht. Auch die Statusmeilen (Kreditkarte)sind noch nicht gebucht.
    Auch wenn man noch nichts zu dem Flugbetrieb in diesem Jahr sagen kann, ist eines doch schon deutlich erkennbar. In den ersten sechs Monaten ist Fliegen schwer möglich. Wie man dann aber 30 Flugsegmente im zweiten Halbjahr erreichen soll, bleibt aber vermutlich nicht nur mir ein Rätsel. SAS hat das Rätsel aber zum Teil gelöst.

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